Amt für Landschaftspflege und Grünflächen sorgt für Farbe in der Stadt

© Stadt Köln
Krokusse

Die Tage werden wieder länger und mit dem Frühling sprießen die ersten Frühlingsblumen in Köln.

Es erfüllt uns, besonders in diesen ungewissen Tagen, mit großer Freude, für positive Akzente im Stadtbild zu sorgen, welche die Laune vielleicht ein wenig aufhellen können,

sagt Manfred Kaune, Amtsleiter des Amtes für Landschaftspflege und Grünflächen.  

Auf den Wiesen des Botanischen Gartens sind derzeit schon zehntausende Schneeglöckchen und unzählige Krokusse zu bewundern. Wenn das Wetter so frühlingshaft bleibt, folgen bald zehntausende gelbe Winterlinge sowie weitere Winterblüher, beziehungsweise Vorfrühlingsblüher wie Schneeball, Winter-Kirsche, chinesische Winterblüte, Schneerose und Nieswurz. Die 18.000 Frühjahrsblüher, wie Hyazinthen, Narzissen und Tulpen, die im vergangenen Herbst gepflanzt wurden, werden etwa Mitte bis Ende April ihre Blüten entfalten. Die Kamelie blüht auch noch bis Ende April im Kamelienwald mit 400 ausgepflanzten winterharten Exemplaren. Deutschlands größte Kamelien-Ausstellung im Subtropenhaus ist pandemiebedingt leider nach wie vor nicht für die Öffentlichkeit zugänglich.  

Im Kölner Rheinpark werden auf einer Beetfläche von 2.600 Quadratmetern knapp 100.000 Pflanzen, wie Narzissen, Hyazinthen, Tulpen und Krokusse in den Beeten im Blumenhof und im Tanzbrunnen blühen.  

Die Beschäftigten der Stadtgärtnerei bepflanzen in diesen Tagen das Beet am Roncalliplatz und am Heinzelmännchen Brunnen mit Stiefmütterchen, Bellis, Narzissen und Tulpen. Zum Frühlingsanfang am 21. März werden die Brückenköpfe der Deutzer Brücke und das Beet an der Rodenkirchener Hauptstraße (am Ortseingang aus Richtung Innenstadt kommend) sowie das Kolping-Denkmal am Museum für Angewandte Kunst mit bunten Frühjahrsblumen geschmückt. Auch in den Beeten am Kaiser-Wilhelm-Ring werden Stiefmütterchen, Tulpen, Narzissen, Vergissmeinnicht und Bellis blühen.

Die Stiefmütterchen, Vergissmeinnicht und Gänseblümchen wurden aus Samen in der Stadtgärtnerei gezogen, Tulpenzwiebeln und Narzissen aus Blumenzwiebeln. Die Zwiebeln werden im Spätherbst in Töpfe gesetzt und bei sieben Grad Celsius gelagert. Etwa fünf Wochen bevor sie gepflanzt werden, kommen sie zum Austreiben in die Gewächshäuser. Bis Ostern sollen alle Blumen in der Erde sein. Insgesamt können die Kölner*innen bald mehr als zwei Millionen Narzissen im Stadtgebiet als "gelbe Tupfer" sehen.  

Einen Überblick über etliche Kölner Parks und Gärten, in denen die Bürger*innen die ersten Frühlingstage genießen können, hat das Grünflächenamt hier eingestellt.

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit