Neubau mit Photovoltaikdach und grünem Innenhof mit Spielplatz für alle

© Stadt Köln/Volker Glasow

Das zweite Projekt aus dem Maßnahmenpaket Schulbau (MPS) mit General- und Totalunternehmen ist abgeschlossen und betriebsbereit: In den Erweiterungsbau für die Königin-Luise-Schule (KLS) an der Palmstraße 1 wird die Oberstufe des Gymnasiums in den Osterferien einziehen. Damit kann ihr altes Gebäude dann generalsaniert werden. Mit der Erweiterung und Sanierung der KLS werden an dem Schulstandort 740 Schulplätze gesichert und knapp 200 neue Schulplätze geschaffen.

Im Inneren des neuen Gebäudes in der Palmstraße befinden sich eine Schulbücherei und hochwertige naturwissenschaftlich Fachräume, ebenso wie freundliche Gemeinschaftszonen mit Küchenecken. Darüber hinaus gibt es zwei Terrassen, eine davon mit zum Teil barrierefreien Hochbeeten, so wie auch das gesamte Gebäude barrierefrei und nach Passivhausstandort sowie mit Photovoltaikanlage auf dem Dach errichtet wurde. Ein öffentlicher Spielplatz, der für die Einrichtung des Baufeldes abgebaut werden musste, wird nach Abschluss der Arbeiten am alten Standort und hochwertig neu erstellt, neue Bäume werden gepflanzt.

Der Bau an der Palmstraße zeigt besonders deutlich, welche schulischen, baurechtlichen, aber auch städtebaulichen Anforderungen bei Neubauten in verdichteten Gebieten in Einklang zu bringen sind. Bevor mit den eigentlichen Neubautätigkeiten begonnen werden konnte, mussten alte Pavillonbauten am Standort abgebrochen sowie auf dem Schulgelände auf der anderen Straßenseite ein Interim errichtet werden. Ein Totalunternehmen wurde von der Gebäudewirtschaft der Stadt Köln mit dem Projekt beauftragt. Er nimmt der Stadt Köln den größten Teil der Planungsleistungen sowie alle Bauleistungen und die damit verbundenen Vergaben in den bis zu 45 Gewerken ab. Nach nunmehr erfolgter Fertigstellung des Neubaus werden die Bestandsbauten saniert.

Der Erweiterungsbau nach einem architektonischen Entwurf des Büros Hahn Helten Architektur wurde als Blockrandbebauung bei gleichzeitiger Schließung einer Baulücke umgesetzt. Mit der Anschlussbebauung an den vorhandenen Gebäudeblock wird auch eine städtebauliche Anforderung erfüllt. Der Neubau wurde maximal klimaschonend nach den hohen Energiestandards der Passivhausqualität gebaut. Die Gebäudewirtschaft der Stadt Köln hat sich bereits 2005 mit ihren eigenen "Städtischen Energieleitlinien" verpflichtet, um Klima und Umwelt zu schonen. Die darin enthaltenen Vorgaben gehen weit über den gesetzlich vorgeschriebenen Standard hinaus.

Die erste Fertigstellung aus dem Sonderprogramm war der Erweiterungsbau mit integrierter Dreifachturnhalle für das Hildegard-von-Bingen-Gymnasium in der Leybergstraße in Köln-Sülz.

© Stadt Köln/Volker Glasow
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Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit