Oberbürgermeister Jürgen Roters freut sich über neue RheinEnergie-Zähler und Klimaschutz-Sofortmaßnahmen

Das Jahr 2012 steht in Köln ganz im Zeichen des Klimaschutzes. Der Einbau von 30.000 Smart Metern in Kölner Wohnungen durch die RheinEnergie ist ein erster Schritt in Richtung einer SmartCity Cologne. Auch das vom Rat der Stadt Köln verabschiedete Klimaschutz-Sofortprogramm wird weitere Fortschritte beim Energiesparen und bei der Verringerung des CO2-Ausstoßes in Köln bringen.

Mit diesen Worten hat Oberbürgermeister Jürgen Roters den Einbau von insgesamt 30.000 digitalen Zählern für Strom, Gas, Wärme und Wasser in zunächst 350 größeren Kölner Wohnhäusern durch die RheinEnergie kommentiert. Roters besichtigte am heutigen Mittwoch ein Gebäude am Melatengürtel in Köln-Braunsfeld, das auf diese "intelligenten" Zähler umgerüstet wird, und ließ sich von RheinEnergie-Vorstand Thomas Breuer die neue Technik erläutern, die mehr Transparenz beim Verbrauch bietet und zum Sparen von Energie und Wasser anregen soll.

Wie wir sehen, ist der Einstieg in eine SmartCity Cologne gemacht. Weitere Schritte werden folgen,

so Roters weiter. So stünde als eines der nächsten Projekte mit der RheinEnergie im Rahmen ihrer strategischen Partnerschaft "SmartCity Cologne" ein sogenanntes "Klima-Veedel" an mit einer Energiestraße, die zeige, was heute schon technisch in Sachen Nachhaltigkeit und Klimaschutz möglich sei, mit dimmbarer LED-Straßenbeleuchtung, einer Ladestation für Elektrofahrzeuge, Klima schonend versorgten Häusern und Abwärmenutzung in Restaurants.

Der Rat der Stadt Köln unterstützt diesen Weg und hat im Dezember außerdem wichtige Weichen gestellt mit der Verabschiedung eines Sofortmaßnahmeprogramms für noch mehr Klimaschutz in Köln,

freut sich Oberbürgermeister Roters.

Durch das Maßnahmepaket sollen möglichst kurzfristig Klimaschutzwirkungen erzielt werden. Erste Schritte sind unter anderem der Aufbau und die Optimierung eines Energiemanagements bei den Kultureinrichtungen und in städtischen Gebäuden, die Initiierung weiterer Leuchtturmprojekte wie Klimaschutzsiedlungen, die Umsetzung von Stromsparinitiativen mit der Verbraucherschutzzentrale und der Caritas, Klimapartnerschaften zwischen Unternehmen und der Stadt, der Aufbau eines Wärmeatlanten zum Ausbau der Fern- und Nahwärmeversorgung, die Förderung des Fahrradverkehrs in Köln durch zusätzliche sichere Abstellanlagen, mehr Dienstfahrräder für die Stadtverwaltung sowie der Ausbau der Job-Ticket Angebote im Stadtwerkekonzern. Wesentliche Bestandteile sind außerdem die Einrichtung einer zentralen Koordinierungsstelle für Klimaschutz in der Verwaltung und ein Zentrum für Energieeffizienz in Kooperation etwa mit Verbraucherschutzzentrale, Handwerk und RheinEnergie.

Auch die städtische Umweltdezernentin Henriette Reker begrüßt den Ratsbeschluss vom Dezember und die weiteren Maßnahmen:

Es wird Zeit, dass für den Klimaschutz in Köln noch mehr getan wird als bisher. Schließlich eröffnen sich durch gute Klimaschutzstrategien Chancen für die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt und nicht zuletzt sichern wir damit die Lebensbedingungen für uns und die nächsten Generationen von Kölnerinnen und Kölnern.

Der Rat lässt sich diese ersten Maßnahmen für 2012 knapp 900.000 Euro kosten, mittelfristig 1,36 Millionen Euro. Die sich ergebenden Spareffekte und damit sinkenden Kosten sollen vor allem für die Konsolidierung des städtischen Haushalts genutzt werden. Die Maßnahmen werden eingebunden und konkretisiert durch ein Gesamtkonzept, das "Integrierte Klimaschutzkonzept" für Köln. Die Verwaltung will es in diesem Jahr vorlegen. Grundlage sind zwei Gutachten zu den Bereichen Energie und Mobilität, sowie ein Kommunikationskonzept auf der Grundlage eines extern erarbeiteten Klimaschutzbildungskonzeptes.

Das Ziel ist, die gesamte Stadtgesellschaft mitzunehmen. Investorinnen, Investoren, Wohnungsgenossenschaften, Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer sollen zur energetischen Sanierung der Gebäude in Köln animiert werden und Bürgerinnen und Bürger durch Stromsparen im Haushalt oder durch Nutzung CO2-armer Verkehrsmittel im Umweltverbund dazu beitragen, die Klimaschutzziele der Stadt Köln zu erreichen. Durch eine um 20 Prozent gesteigerte Effizienz in der Energienutzung und 20 Prozent Anteil erneuerbarer Energien am Energiemix soll eine Reduzierung der CO2-Emissionen bis zum Jahr 2020 erreicht werden.

Weitere Informationen zu SmartCity Cologne bekommt man unter der Telefonnummer 0221 / 221-24677.

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit