Kölns zukünftige ukrainische Projektpartnerstadt nimmt Hilfe in Empfang

Die erste Hilfslieferung aus Köln für die ukrainische Stadt Dnipro hat ihren Bestimmungsort erreicht. Der Rettungswagen sowie die zahlreichen Hilfsgüter aus Köln wurden von Bürgermeister Borys Filatov sowie den Mitarbeitenden des lokalen Sanitätsdienstes in Empfang genommen. In einer Videobotschaft bedankte sich Filatov bei Oberbürgermeisterin Henriette Reker für die Hilfe und die freundschaftliche Verbundenheit der beiden Städte. Außerdem wandte er sich mit seinem Dank auch an die gesamte deutsche Bevölkerung.  

Ein mit medizinischen Hilfsmitteln beladener Rettungswagen war im Juli nach Dnipro aufgebrochen. Die Hilfsaktion ist eine Zusammenarbeit der Stadt Köln, der Stadtwerke Köln und des Vereins Blau-Gelbes Kreuz.  

Transportiert wurden Mittel zur Wundversorgung wie Verbände, Scheren und Dekompressionskanülen, aber auch medizinische Technik wie mobile Röntgen- und Ultraschallgeräte sowie Defibrillatoren. Die Güter haben insgesamt einen Wert von 25.000 Euro. Der Deutsch-Ukrainische Verein Blau-Gelbes Kreuz e.V. hatte sie mit einer finanziellen Spende der Stadtwerke Köln beschafft. Die Vorsitzende des Vereins, Linda Mai, hatte den Rettungswagen selbst nach Dnipro gefahren.

Dnipro liegt etwa 400 Kilometer südöstlich von Kiew, hat wie Köln mehr als eine Million Einwohner*innen und ist ebenfalls die viertgrößte Stadt des Landes. Am 30. Juni 2022 hatten beide Städte offiziell ihre Absicht einer gemeinsamen Projektpartnerschaft erklärt. Der Transport ist die erste Hilfslieferung in die Stadt Dnipro, die ein wichtiges Drehkreuz für Binnengeflüchtete ist. Dnipro war Ende Juni mit Raketen angegriffen worden.

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit