Modellprojekt läuft bis Ende 2019 weiter – Köln erhält zusätzlich 160.000

Das Land NRW wird das Förderprogramm „Einwanderung gestalten NRW“ bis zum Ende des Jahres 2019 fortsetzen. Ein entsprechender Förderbescheid des Landes liegt der Stadt inzwischen vor. Für den Zeitraum der Verlängerung wird das Kölner Projekt zusätzlich mit knapp 160.000 Euro vom Land NRW gefördert. Der Rat der Stadt Köln hat die Projektverlängerung in seiner Sitzung am 4. April 2019 beschlossen.

"Einwanderung gestalten NRW“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, die rechtskreisübergreifende Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten in stabilen Kooperationen zu fördern. Mit dem neuen Amt für Integration und Vielfalt werden die entstandenen Kooperationen, unter anderem mit Trägern der Freien Wohlfahrtsverbände und dem Ehrenamt, verstetigt und ausgebaut.

Die Integration eingewanderter Menschen zu fördern und ein systematisiertes und koordiniertes Vorgehen zwischen den Behörden zu installieren, in dessen Mittelpunkt der Mensch mit seinen Potenzialen und individuellen Bedarfen steht, das ist Ziel des vom Ministerium für Kinder, Familien, Flüchtlingen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen geförderten Modellprojekts "Einwanderung gestalten NRW", an dem sich die Stadt Köln sowie elf weitere Modellkommunen seit April 2017 beteiligen.

Ein Schwerpunkt der zweiten Förderphase wird insbesondere der Aufbau eines rechtskreisübergreifenden Case-Managements für geflüchtete Menschen sein. Umfangreiche Problemlagen können nur durch die enge Zusammenarbeit aller beteiligten Akteure und Institutionen über die bestehenden Verfahren hinaus erfolgreich bearbeitet werden. Darüber hinaus werden die begonnen Gespräche zu den bislang erarbeiteten Handlungsempfehlungen für die berufliche Integration von jungen Geflüchteten fortgesetzt.

Des Weiteren soll ein Integrations-Monitoring aufgebaut werden, um mit geeigneten Kennzahlen und Fragestellungen die Entwicklungen und die Wirkungen von Angeboten zur Integration bewerten zu können.

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit