Projekte "Grüne Infrastruktur - Vielfalt vernetzen" gehen in die Schlussphasen

Die ökologische Aufwertung des Äußeren Grüngürtels sowie Verbesserung der Grünversorgung sozial benachteiligter Stadtgebiete im Rechtsrheinischen wird von der Stadt vorangetrieben. Gleich mehrere Projekte gehen in die Schlussphase der Umsetzung.

Anfang April beginnen die Arbeiten zum Rückbau und zur Entsiegelung von Wegen im Gremberger Wäldchen, zudem werden neue Wege in den jüngeren Waldbereich entlang des „Alter Deutzer Postweg“ gebaut. Eine Schutzhütte mit Informationstafeln zu waldspezifischen Themen wird errichtet und der HöVi-Land-Spielplatz erhält eine grüne Arena aus Sitzsteinen. Ziel des Projekts ist, das als "Wildniswaldgebiet" ausgewiesene Gremberger Wäldchen durch weniger Wege als Erholungsraum zu erhalten, attraktiver zu gestalten, aber auch den wertvollen alten Naturwald zu schützen. Am "Alter Deutzer Postweg" gelegene Waldbereiche werden im Gegenzug mit neuen Wegen erschlossen. Alle Maßnahmen sollen bis Ende November 2021 fertiggestellt sein.

Neue Gartenlabore entstehen an der Olpener Straße und am Schlagbaumsweg und auch hierfür startet ab Ende März der Ausbau der Infrastruktur: Es werden Wege geschaffen, Bäume gepflanzt und Kinderspielgeräte sowie Aufenthaltsbereiche mit Bänken und Tischen aufgebaut. Das Umfeld wird mit Blumenwiesen gestaltet. Ende September 2021 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

Die Gartenlabore in Höhenberg und Holweide erfreuen sich großer Beliebtheit. Dort können beispielsweise auf Parzellen Gartenfreund*innen Gemüse, Kräuter, Salat und vieles mehr anbauen und ernten. Im Gartenlabor am Schlagbaumsweg sind sogar noch einige wenige Parzellen frei. Interessierte wenden sich an den Kreisverband Kölner Gartenfreunde.

E Mail an Kreisverband Kölner Gartenfreunde

Das städtische Projekt "Grün vernetzen – Grün entwickeln" lässt bunte Wildblumenwiesen im rechtsrheinischen Äußeren Grüngürtel erblühen. Die Saaten für die Insektenparadiese in der Merheimer Heide, Am Springborn, am Karl-Droll-Weg, an der Uckermarkstraße und entlang des Strunder Bachs sind Anfang März in die Erde gebracht worden. Auf einer Fläche von etwa zehn Fußballfeldern (rund neun Hektar) entstehen artenreiche Wiesen. Hierfür werden elf Einzelflächen entlang des Grüngürtel-Rundweges im rechtsrheinischen Äußeren Grüngürtel umgewandelt und zukünftig extensiv gepflegt. So soll die ökologische Vielfalt erhöht und ein grünes Biotop im urbanen Raum für die Bewohner*innen entstehen. Ausschließlich gebietsheimische Kräuter und Gräser werden eingesät. Bestimmte Bereiche werden vom Mähen ausgespart, um neue Lebensräume für Insekten, Kleintiere und Vögel zu schaffen.

Am Herler Ring ist bereits ein Fitnessparcours entstanden, in der Merheimer Heide und am Melissenweg haben die Arbeiten für weitere Anlagen begonnen, die Teil des neuen Sport- und Fitnessbands im rechtrheinischen Äußeren Grüngürtel sind. Der WaldParkour wird an insgesamt sechs Standorten entlang des Grüngürtelwegs realisiert. So entstehen vielfältige Bewegungsmöglichkeiten für junge und ältere Menschen, für Sportbegeisterte, aber auch für alle, die bislang nicht aktiv waren. Die Fertigstellung der sechs Stationen ist für Ende August 2021 vorgesehen.

Alle Projekte sind Teil des Integrierten Handlungskonzepts (IHK) "Vielfalt vernetzen", das der Rat der Stadt Köln zur Stärkung der Grünen Infrastruktur des rechtsrheinischen Äußeren Grüngürtels beschlossen hat. Vor allem Menschen in sozial benachteiligten und belasteten Stadtquartieren sollen dadurch neue Zugänge zur Natur erhalten.

Grüne Infrastruktur Köln – Vielfalt vernetzen Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit