Im Januar beginnt die Generalsanierung des Gebäudes am Roncalliplatz

Das Römisch-Germanische Museum (RGM) verlässt zum Jahresende den Roncalliplatz und wird vorübergehend in die Nähe des Neumarkts, in das Belgische Haus, ziehen. Das Museumsgebäude am Roncalliplatz wird generalsaniert.  

Ab Januar 2019 dient das Belgische Haus an der Cäcilienstraße als Interimsquartier für das RGM, der Museumsbetrieb wird dort im Frühjahr 2019 aufgenommen. Das Belgische Haus bietet die Möglichkeit, alle wesentlichen Funktionen des Museums, also Museumsbetrieb, Bodendenkmalpflege, Bibliothek, Inventarisation, Studiensammlung, Restaurierung, Ortsarchiv und Verwaltung, an einem Standort zu versammeln.  

Auf rund 1.000 Quadratmetern wird in der Cäcilienstraße zu den wichtigsten Themen der antiken Stadtgeschichte Kölns eine umfangreiche Interims-Ausstellung eingerichtet. Im Erdgeschoss sollen vor allem Exponate zur römischen Archäologie gezeigt werden, im ersten Obergeschoss ausgewählte Stücke aus den Schmucksammlungen des RGM, darunter Zeugnisse der weltweit bedeutendsten Sammlung antiker Gläser.  

Im Museumsgebäude am Roncalliplatz müssen die gesamten baulichen und haustechnischen Anlagen saniert und den gesetzlichen Normen und Anforderungen an einen modernen Museumsbetrieb angepasst werden. Ab 30. Dezember 2018 bleibt das Gebäude daher für die Dauer der Sanierung geschlossen. Für die Sanierung und Neugestaltung ist ein Zeitraum von rund sechs Jahren vorgesehen. Im Jahr 2025 ist die Neueröffnung des sanierten Hauses geplant.  

Das RGM gehört seit seiner Eröffnung am 4. März 1974 zu den meistbesuchten Museen der Stadt Köln und zu den bekanntesten archäologischen Museen in Deutschland. Bis heute haben mehr als 20 Millionen Besucher die reichhaltigen Sammlungen aus 100.000 Jahren Menschheitsgeschichte und 2.000 Jahren Stadtgeschichte bewundert.  

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