.457 Kölner*innen sind aktuell mit dem Corona-Virus infiziert

Mit Stand heute, Freitag, 2. April 2021, gibt es auf dem Gebiet der Stadt Köln den insgesamt 39.230. (Vortag: 39.039) bestätigten Corona-Virus-Fall. Die Inzidenzzahl liegt in Köln aktuell bei 120,8 und die Reproduktionszahl bei 1,15.  

223 Personen befinden sich derzeit im Krankenhaus in stationärer Quarantäne, davon 82 auf Intensivstationen. Dem Gesundheitsamt wurden vier weitere Verstorbene in Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gemeldet: eine 86-Jährige, eine 93-Jährige, ein 85-Jähriger und eine 78-Jährige, alle mehrfach vorerkrankt. Bislang sind 582 Kölner*innen verstorben, die positiv auf Covid-19 getestet wurden.  

Aktuell sind 2.457 Kölner*innen mit dem Corona-Virus infiziert.

(Hinweis: Die Zahl zu den bestätigten Corona-Virus-Fällen und die Zahl der Toten beziehen sich ausschließlich auf Kölner Bürger*innen. Die Zahlen zu den Patient*innen im Krankenhaus beinhalten nicht nur Kölner*innen, sondern auch Erkrankte von außerhalb.)  

Sonderöffnung des Impfzentrums am Ostersonntag

Am Ostersonntag startet in Köln die Impfung der über 60-Jährigen. An diesem Tag können sich im Impfzentrum 4.000 Kölner*innen AstraZeneca verabreichen lassen. Auch am Sonntag, 11. April, wird das Impfzentrum 4.000 AstraZeneca-Impftermine für über 60-Jährige anbieten. Ab Samstag, 3. April, können Kölner*innen zwischen 60 und 69 Jahren unter https://termin.corona-impfung.nrw/home und telefonisch unter 0800 / 116 117 01 ihren Impftermin vereinbaren. Die Kölner*innen des Jahrgangs 1941 und deren Lebenspartner*innen, die in diesen Tagen ihre Impfeinladung erhalten und sich ab dem 6. April impfen lassen können, werden mit Impfstoff von Biontech geimpft. Vom 6. bis 10. April sollen im Impfzentrum neben Biontech täglich 3.000 AstraZeneca-Impfdosen verimpft werden. Die Kapazität des Impfzentrums kann bei Bedarf ohne Vorlauf auf 6.000 Impfungen erhöht werden.  

Impfangebot für Beschäftigte in Kitas, Tagespflege, Grund- und Förderschulen

Alle Beschäftigten in Kölner Kitas, Tagespflege, Grund- und Förderschulen haben bereits ein Impfangebot erhalten. In den letzten Wochen wurde mehr als die Hälfte von ihnen geimpft. Die Stadt Köln bittet diejenigen, die ein Impfangebot erhalten, aber noch keinen Termin vereinbart haben, sich kurzfristig zu melden. Sie sollen möglichst in der kommenden Woche geimpft werden. Mitarbeitende unter 60 Jahren werden mit Biontech geimpft.  

Köln bewirbt sich als Modellkommune

Das Land will landesweit in sechs bis acht Kommunen modellhaft erproben, wie die Digitalisierung hilft, schrittweise zu einer Öffnung des gesellschaftlichen Lebens unter Pandemiebedingungen zu kommen. Köln hat sich am 31. März 2021 um die Anerkennung als Modellkommune beworben. Seine Entscheidung will das Land in der Woche nach Ostern bekanntgeben. Über den Startzeitpunkt der Projekte werden das Land und die teilnehmenden Kommunen dann gemeinsam, auch unter Einbeziehung der weiteren Entwicklung des Infektionsgeschehens, entscheiden.  

Bei den Modellen soll besonderes Gewicht auf die digitale Unterstützung in den drei Bereichen Kontaktnachvollziehung, Impfung und Testung gelegt werden. Es geht nicht darum, flächendeckend Öffnungen aller gesellschaftlichen Lebensbereiche kontrolliert zu ermöglichen, sondern sich auf den pandemiesicheren Betrieb klar abgrenzbarer Bereiche zu konzentrieren. Die Projekte sollen wissenschaftlich evaluiert werden und die Ergebnisse der zeitlich befristeten Modelle wertvolle Hinweise im Sinne auch von Blaupausen für weitere Schritte geben.  

Der Kölner Antrag sieht eine geographisch und betriebsbezogen eng begrenzte Projektgröße und -ausdehnung vor, eine stufenförmige Ausweitung ist geplant. Für die erste Stufe sind zunächst die Einbeziehung eines Einkaufszentrums mit ergänzendem Einzelhandel, einer Ladenstraße, einer Eventlokation, einer Kultureinrichtung, einer Veranstaltung des Handels, einer Sportstätte sowie einer Außen- und Innengastronomie geplant. Zudem sollen im ersten Schritt auch räumlich abgegrenzte Modellschulen und Kitas einbezogen werden. 

Im Modellprojekt werden Organisationselemente erprobt, wie das digitale Testzertifikat mit einer definierten Gültigkeitsdauer (PoC-Schnelltest 24 Stunden, PCR-Test 48 Stunden). Es werden teilsichere (mit negativem PoC-Test) und weitgehend sichere (negativer PCR-Test) Bereiche definiert. Es soll geprüft werden, ob sich die jeweilige Gültigkeitsdauer sicher ausdehnen lässt (zum Beispiel 60 Stunden, 72 Stunden). Zudem soll die Laborlogistik im Hinblick auf Selbsttestfähigkeit (weniger Fremdaufwand im Testzentrum) und Pooltestung (geringere Kosten für PCR-Testungen) entwickelt und erprobt werden sowie die bereits entwickelten Probennahmen (Rachenspülprobe, Lolli-Methode) unter Modellprojektbedingungen in der Breite erprobt und evaluiert werden. Der Krisenstab hat festgelegt, dass das Modellprojekt abgebrochen wird, wenn in dem räumlich abgegrenzten Projektbereich mehr Ansteckungen stattfinden als erwartet beziehungsweise vorhergesagt. Des Weiteren können Modifikationen in Zusammenhang mit den zu prüfenden Organisationselemente (Testungen, Bereiche, Nachverfolgung, etc.) und/oder die digitalen Werkzeuge notwendig werden.

Stadt erlässt Verweilverbote

Der Krisenstab hat gestern beschlossen, für den Bereich der Dammkrone der Alfred-Schütte-Allee und den Brüsseler Platz Verweilverbote zu erlassen. Der Ordnungsdienst hat dort in den vergangenen Tagen täglich sehr große Ansammlungen von Personen und zahlreiche Verstöße gegen die Regelungen der Coronaschutzverordnung festgestellt. Im Bereich der Dammkrone der Alfred-Schütte-Allee ist das Verweilen in der Zeit von montags bis freitags von 18 Uhr bis 1 Uhr und von samstags bis sonntags sowie an Tagen vor gesetzlichen Feiertagen von 15 Uhr bis 1 Uhr bis einschließlich zum 19. April 2021 untersagt. Das gilt für alle befestigten und als Fahrbahn, Geh- und Radweg inklusive dazwischenliegendem Straßenbegleitgrün genutzten Flächen und inklusive der Hochwasserschutzmauer. Es ist der Bereich der Alfred-Schütte-Allee vom Norden ab Hausnummer 2 bis zum Süden Einmündung Maifischgasse, im Osten bis zum Beginn der privaten Grundstücke und im Westen einschließlich des Geh-und Radweges betroffen. Das Verweilverbot gilt nicht für die Poller Wiesen. Das Verweilverbot im Bereich Brüsseler Platz (Brüsseler Platz sowie Maastrichter Straße von der Kreuzung Brabanter Straße bis zur Kreuzung Brüsseler Straße, Brüsseler Straße von der Ecke Genter Straße bis zur Ecke Lütticher Straße, Moltkestraße von der Ecke Lütticher Straße bis zur Kreuzung Neue Maastricher Straße / Antwerpener Straße, Neue Maastrichter Straße komplett) gilt von montags bis freitags von 18 Uhr bis 1 Uhr und von samstags bis sonntags sowie an Tagen vor gesetzlichen Feiertagen von 15 Uhr bis 1 Uhr bis einschließlich zum 19. April 2021. Ausgenommen von diesem Verweilverbot sind die genehmigten Außengastronomieflächen und der Bereich des Kinderspielplatzes.

Virus-Mutanten nachgewiesen

In Köln wurden bislang (Stand 2. April 2021) 2.857 Fälle der mutierten britischen Corona-Virus-Variante, 268 Fälle der südafrikanischen Variante, sieben Fälle der brasilianischen Variante und zwölf Fälle einer Mutation der mutierten britischen Corona-Virus-Variante nachgewiesen. Alle positiven PCR-Tests von Personen im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes der Stadt Köln werden seit Ende Januar 2021 automatisch auf die Corona-Virus-Varianten untersucht.  

Alle wichtigen Informationen und tagesaktuelle Zahlen sind im Internet abrufbar

Unter www.corona.koeln hat die Stadt Köln die wichtigsten Informationen zum Corona-Virus zusammengestellt und verlinkt auf weitere Informationsseiten. Dort werden täglich aktuelle Zahlen veröffentlicht. Bei Fragen zum Corona-Virus ist das Bürgertelefon der Stadt Köln montags bis freitags von 7 bis 18 Uhr sowie samstags und sonntags von 10 bis 16 Uhr unter 0221 / 221-33500 zu erreichen. Die Hotline der Stadt Köln für Fragen zur Corona-Schutzimpfung ist von Montag bis Samstag von 8 bis 20 Uhr unter 0221 / 221-33578 erreichbar.

Der SARS-CoV-2 Impfservice Corona Virus Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit