Bisher 77 Todesfälle – Kontaktverbot beachten!

Zur aktuellen Lage: Mit Stand heute, Donnerstag, 23. April 2020, 15.30 Uhr, gibt es auf dem Gebiet der Stadt Köln den insgesamt 2.225. (Vortag 2.207) bestätigten Corona-Virus-Fall. 106 (Vortag 113) befinden sich derzeit im Krankenhaus in stationärer Quarantäne, davon 72 (Vortag 71) auf der Intensivstation. 1.885 (Vortag 1.831) Kölnerinnen und Kölner konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden.  

Seit gestern Nachmittag sind dem Gesundheitsamt leider fünf weitere verstorbene Personen, die positiv auf das Corona-Virus getestet wurden, gemeldet worden: eine 96-Jährige, ein 91-Jähriger, ein 71-Jähriger, alle mit diversen Vorerkrankungen, sowie eine 94-Jährige und ein 76-Jähriger, zu denen es noch keine Informationen über mögliche Vorerkrankungen gibt. Bislang sind damit 77 Kölner Bürgerinnen und Bürger, die positiv auf das Corona-Virus getestet wurden, gestorben. Aktuell sind noch 263 Kölnerinnen und Kölner am Corona-Virus erkrankt.  

Für alle Kölnerinnen und Kölner gilt weiterhin: Kein physischer Kontakt zu anderen Menschen – ob im Freien oder in geschlossenen Räumen – ist der beste Schutz vor einer Infizierung mit dem Corona-Virus und trägt dazu bei, Infektionsketten zu durchbrechen sowie eine Ausbreitung des Virus zumindest zu verlangsamen.  

Auf persönliche Kontakte auch im religiösen Kontext verzichten  

In einem Brief an den Rat der Religionen ruft Oberbürgermeisterin Henriette Reker anlässlich des heutigen Beginns des Ramadan auf, auf Versammlungen zur Religionsausübung zu verzichten und das Kontaktverbot zu beachten.

Die harten, aber notwendigen Einschränkungen aufgrund der Corona-Krise treffen die Glaubens- und Religionsgemeinschaften in unserer Stadt in ganz besonderer und bisher einmaliger Weise.

betont Reker.

Religionen bieten Menschen Halt und Beistand, vor allem in Zeiten der Not. Die derzeitige Situation kann aber nur durch konsequente Einhaltung der Schutzmaßnahmen bewältigt werden. Denn die Maßnahmen sind nur wirksam, wenn wir uns alle daran halten. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass wir alle Solidarität zeigen, indem wir auf persönliche Kontakte auch im religiösen Kontext verzichten. Ich bin sehr dankbar und voller Respekt dafür, dass die Religionsgemeinschaften in Köln die Verbote zum Schutze aller beachten, akzeptieren und umsetzen.  

Stadtverwaltung öffnet Dienststellen für termingesteuerten Publikumsbetrieb

Die Stadtverwaltung weitet derzeit schrittweise ihr Serviceangebot wieder aus und öffnet die Dienststellen für einen termingesteuerten Publikumsbetrieb. Einen aktuellen Überblick über das Angebot gibt es im Internet.

Alle wichtigen Informationen sind im Internet abrufbar

Unter www.corona.koeln hat die Stadt Köln die wichtigsten Informationen zum Corona-Virus zusammengestellt und verlinkt auf weitere wichtige Informationsseiten. Das Bürgertelefon der Stadt Köln beantwortet allgemeine Fragen zum Thema Corona-Virus unter der Servicerufnummer 0221 / 221-33500. Es ist montags bis freitags von 7 bis 18 Uhr erreichbar, am Wochenende von 10 bis 17 Uhr.

Eingeschränkte Erreichbarkeit der Stadtverwaltung Weitere wichtige Informationen zum Corona-Virus Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit