Bisher 60 Todesfälle – Weiterhin das Kontaktverbot beachten!

Zur aktuellen Lage: Mit Stand heute, Donnerstag, 16. April 2020, 15 Uhr, gibt es auf dem Gebiet der Stadt Köln den insgesamt 2.119. (Vortag 2.095) bestätigten Corona-Virus-Fall. 149 Corona-Patienten (Vortag 148) befinden sich derzeit im Krankenhaus in stationärer Quarantäne, davon 70 (Vortag 71) auf der Intensivstation. 1.619 (Vortag 1.579) Kölnerinnen und Kölner konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden.  

Seit gestern Nachmittag sind dem Gesundheitsamt zwei weitere verstorbenen Personen, die positiv auf das Corona-Virus getestet wurden, gemeldet worden: eine 92-Jährige und eine 62-Jährige, beide mit diversen Vorerkrankungen. Bislang sind damit 60 Kölner Bürgerinnen und Bürger, die positiv auf das Corona-Virus getestet wurden, gestorben. Aktuell sind noch 440 Kölnerinnen und Kölner am Corona-Virus erkrankt.  

Für alle Kölnerinnen und Kölner gilt weiterhin: Kein physischer Kontakt zu anderen Menschen – ob im Freien oder in geschlossenen Räumen – ist der beste Schutz vor einer Infizierung mit dem Corona-Virus und trägt dazu bei, Infektionsketten zu durchbrechen sowie eine Ausbreitung des Virus zumindest zu verlangsamen.  

Mit Blick auf die am 15. April 2020 von der Bundesregierung und den Ländern getroffenen Entscheidungen stellt Oberbürgermeisterin Henriette Reker fest:

Sie geben uns eine erste Orientierung, wie wir es schrittweise in eine neue Normalität zurückschaffen können. Ob wir das auch schaffen, liegt an uns. Alle Anstrengungen, Bemühungen und Verzichte wären völlig umsonst, wenn wir jetzt zu schnell von diesem Weg abweichen.

Henriette Reker unterstreicht:

Für eine Stadt wie Köln, deren Lebensfreude sie auszeichnet und sie weltbekannt gemacht hat, ist es natürlich besonders schwer zu ertragen, dass Restaurants, Gastronomie, und die Kneipe an der Ecke weiter geschlossen bleiben und beliebte Großveranstaltungen abgesagt werden müssen. Das trifft uns Kölner in unserer Lebensfreude, in unserer gerne gelebten Geselligkeit, das trifft Köln ins Mark.   

Stadtdirektor Dr. Stephan Keller, Leiter des Krisenstabs, zieht eine positive Zwischenbilanz, was die Zahl der Neuinfektionen angeht.

Wir beobachten ein Abflachen der Kurve und hoffen, dass sich dieser Trend fortsetzt. Dass die Zahl der betroffenen Pflegeeinrichtungen mit 31 Heimen am sechsten Tag in Folge konstant geblieben ist und es nur sehr wenige neue Indexfälle in den Einrichtungen gibt, werten wir als Indiz dafür, dass unsere Präventionsmaßnahmen zum Schutz der vulnerablen Gruppen greifen und wir auf dem richtigen Weg sind.  

Bundesregierung und Länder haben eine weitreichende Vereinbarung getroffen, die nun von den Ländern konkretisiert werden muss, dazu gehört unter anderem die Wiederaufnahme des Schulbetriebs. Keller betont:

Wir sind gut darauf vorbereitet, alle Kölner Schulen erfüllen die Hygienestandards, die einzuhalten sind.“ Auch die Notbetreuung für Kindergarten- und Schulkinder aufzustocken, wenn das Land die systemrelevanten Berufsgruppen ausdehnt, sei problemlos möglich,

so Keller.

Derzeit werden in Köln 1.415 Kindergartenkinder und 519 Schulkinder notbetreut.  

Die Stadtverwaltung wird ab der kommenden Woche schrittweise ihr Serviceangebot wieder ausweiten.

Das wird nicht von null auf hundert möglich sein, aber wir überführen den Notbetrieb nach und nach in eine Art Corona-Regelbetrieb. Wir bereiten derzeit einen termingesteuerten Publikumsbetrieb vor. Das heißt: Wer eine persönliche Vorsprache benötigt, um sein Anliegen erledigen zu können, kann dafür bald wieder – unabhängig von der Dringlichkeit seines Anliegens – einen Termin vereinbaren. Einen intensiven Publikumsverkehr darf es jedoch nicht geben und Abstandsregeln sowie Hygienevorschriften müssen eingehalten werden

betont Keller.  

Unter www.corona.koeln hat die Stadt Köln die wichtigsten Informationen zum Corona-Virus zusammengestellt und verlinkt auf weitere wichtige Informationsseiten.  

Das Bürgertelefon der Stadt Köln beantwortet allgemeine Fragen zum Thema Corona-Virus unter der Servicerufnummer 0221 / 221-33500. Es ist montags bis freitags von 7 bis 18 Uhr erreichbar, am Wochenende von 10 bis 17 Uhr.    

Weitere wichtige Informationen zum Corona-Virus Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit