Polizei sperrt Zufahrten - Buslinien werden umgeleitet

Nach dem Fund einer englischen Fünf-Zentner-Bombe hat das Ordnungsamt mit den Evakuierungen der Wohn- und Geschäftshäuser in Köln-Gremberghoven begonnen. In einem Radius von rund 300 Metern um den Fundort an der Breitenbachstraße müssen die Bewohner und Anlieger ihre Wohnungen und den Bereich verlassen. Die Zufahrten in den Evakuierungsbereich werden derzeit von der Polizei gesperrt. Die Steinstraße bleibt für den Durchgangsverkehr bis kurz vor der Entschärfung offen. Die KVB-Buslinien 151 und 152 werden bereits über die Humboldtstraße umgeleitet. Der Bahnverkehr wird sowohl im Nahverkehr (S12, S13/19), im Fernverkehr als auch im Güterverkehr kurzfristig vor der Entschärfung vorübergehend eingestellt. Dies gilt auch für den Luftverkehr. Betroffen sind rund 2.300 Anwohnerinnen und Anwohner. Für sie wurde eine Anlaufstelle in der Gesamtschule Stresemannstraße eingerichtet. Ein Hilfsdienst sorgt dort für ihre Betreuung und Verpflegung. Die Kindertagesstätten Auf dem Streitacker 32 und Frankenplatz 26 informieren die Eltern der Kinder, dass die Einrichtungen geschlossen und die Kinder abgeholt werden müssen. Die Stadt informiert sukzessive, wenn neue Erkenntnisse zur Bombenentschärfung vorliegen.

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit