Dezernentin stieß in ihrer Amtszeit eine Vielzahl von Projekten an

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Ute Berg

Ute Berg, Dezernentin für Wirtschaft und Liegenschaften, wird am Freitag, 31. März 2017, offiziell in den Ruhestand gehen. Damit endet nicht nur ihre Dienstzeit bei der Stadt Köln, sondern eine Laufbahn mit vielen unterschiedlichen Stationen. Diese Aufgaben führten sie vom Rat der Stadt Paderborn in den Bundestag, wo sie zuletzt wirtschaftspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion war. Danach ging sie zunächst nach Kiel, wo sie das Dezernat Arbeit und Wirtschaft verantwortete. Seit dem 1. Februar 2011 leitete Ute Berg das Dezernat für Wirtschaft und Liegenschaften der Stadt Köln.

Es war für mich eine ungeheuer spannende und herausfordernde Aufgabe, die wirtschaftlichen Geschicke der Millionenstadt Köln mitzugestalten. Und es war eine Zeit, in der wir viel bewegen konnten, auch und gerade im Verbund mit dem Liegenschaftsamt.

Ute Berg konnte in ihrer sechsjährigen Amtszeit eine Vielzahl von Projekten anstoßen, die das Bild Kölns noch für viele Jahre prägen werden. Die MesseCity in Deutz ist sicher das Herausragendste.

Viele weitere bedeutsame Unternehmensansiedlungen fallen in die Amtszeit von Ute Berg. Durch erfolgreiche Verhandlungen und ein überzeugendes Konzept konnte sich Köln 2012 beispielsweise den Zuschlag für den neuen Germanwings-Standort sichern - Grundstein für einen weiteren Ansiedlungserfolg in 2015: Der Köln Bonn Airport ist seitdem Heimatbasis von Eurowings, der Lufthansa Low-Cost-Langstreckenflotte. Herausragend waren auch die Ansiedlungen von Lanxess, Detecon, der Deutschlandzentrale von PSA Peugeot Citroën und Kienbaum.

Erfolgreiche Liegenschaftsprojekte in Ute Bergs Amtszeit legten den Grundstein für gelungene Stadt- und Quartiersentwicklung. Vor der Übergabe des Clouth-Geländes an die Projektentwicklungs­gesellschaft "moderne stadt" ist es gelungen, so lange wie möglich Zwischennutzungen zuzulassen und gleichzeitig auf den Punkt genau alle Mietverträge zu beenden. Der Ankauf der ehemaligen Hertie-Immobilie in Porz wurde zur Initialzündung für die Neugestaltung des Friedrich-Ebert-Platzes und die Steigerung der Attraktivität der Porzer City. Ein wichtiges Anliegen war zudem die dynamische Entwicklung der digitalen Transformation der Wirtschaft und des Standortes insgesamt. Die Stabsstelle Medien- und Internetwirtschaft arbeitet eng mit den digitalen Unternehmen zusammen, organisiert Netzwerktreffen und Ausbildungsbörsen und verstärkt die internationale Zusammenarbeit auf diesem Gebiet, speziell mit dem Digital Hotspot Tel Aviv.

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit