Staatsministerin Widmann-Mauz und Staatssekretärin Güler zu Gast in Köln

Annette Widmann-Mauz, Staatsministerin für Migration, Flüchtlinge und Integration, und Serap Güler, Staatssekretärin für Integration im Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration, informierten sich am heutigen Dienstag, 2. Oktober 2018, am Beispiel Kölns über die nordrhein-westfälische Struktur der Kommunalen Integrationszentren. Mittlerweile flächendeckend haben alle Kreise und kreisfreien Städte ein Kommunales Integrationszentrum, das die Themen "Integration durch Bildung und Integration als Querschnittsaufgabe" bearbeitet.

Ausgestattet mit Auftrag und Förderung durch Land und Kommune sollen die KIs an zentraler Stelle gemeinsam mit den zahlreichen Akteuren aus Institutionen, Trägerschaft und mit engagierten Menschen die Teilhabechancen von kürzlich oder vor langer Zeit Eingewanderten verbessern.

Staatsministerin Annette Widmann-Mauz:

Integration braucht Strukturen – ganz konkret im Alltag der Menschen. Mein Besuch hier in Köln zeigt mir wieder, wie viele unterschiedliche Akteure jeden Tag von neuem unsere Einwanderungsgesellschaft vor Ort gestalten. Die kommunalen Integrationszentren leisten mit ihrer Arbeit einen wichtigen Beitrag, indem sie die Akteure – ob haupt- oder ehrenamtlich – bei der Vernetzung unterstützen. Integration klappt, wenn alle vor Ort an einem Strang ziehen.

Staatssekretärin Serap Güler besucht im Rahmen ihrer Herbsttour durch NRW verschiedene Kommunale Integrationszentren, um die ihr bestens bekannte Struktur und die Arbeitsweise persönlich zu erleben.

Staatssekretärin Serap Güler:

Die Kommunalen Integrationszentren sind für uns ein wichtiger Partner für gelingende Integration. Gemeinsam mit ihnen und vielen anderen Akteuren arbeitet die Landesregierung daran, dass die Menschen, die zu uns gekommen sind, mehr Chancen in unserem Land bekommen. Wir setzen dabei auf mehr Verbindlichkeit und Verlässlichkeit. Dies soll auch für die Arbeit vor Ort gelten, damit die Kommunen auf sichere Strukturen aufbauen können. Die Landesregierung plant für die Integrationspolitik im Haushalt 2019 insgesamt rund 68 Millionen Euro ein.

Die Förderung der gleichberechtigten politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Teilhabe von Kölnerin­nen und Kölnern mit Zuwanderungsgeschichte ist eine zentrale Zukunftsaufgabe der Stadt Köln. Wir gestalten die kommunale Integrationsarbeit mit, vernetzen Akteurinnen und Akteure und begleiten vor allem die interkultu­relle Öffnung in der Stadtverwaltung und des Bildungssystems. Unser Ziel ist die gleichberechtigte Teilhabe und eine gelingende Integration der Kölnerinnen und Kölner mit Zuwanderungsgeschichte. Ich hoffe sehr, dass wir dazu beitragen konnten, dass die nordrhein-westfälische Teilhabe- und Integrationsarbeit bundesweit als positives Beispiel gesehen wird

betont Susanne Kremer-Buttkereit, Leiterin des Kommunalen Integrationszentrums Köln.

Staatsministerin Annette Widmann-Mauz und Staatssekretärin Serap Güler besuchten außerdem  das Dokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland e.V. (DOMID) und das Antidiskriminierungsbüro Öffentlichkeit gegen Gewalt-OEGG e.V. sowie das Projekt "Stadtteilmütter Mülheim" der Christlichen Sozialhilfe-CSH e.V.

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit