Dringlichkeitsentscheid zur Errichtung des Aussichtspunkts auf den Weg gebracht

Auf der Grundlage von zwei einstimmig gefassten Empfehlungen der Bezirksvertretungen Kalk und Mülheim hat die Verwaltung einen Dringlichkeitsentscheid für den Bau einer Aussichtsplattform auf dem Kalkberg auf den Weg gebracht. Der Dringlichkeitsentscheid ist von Oberbürgermeister Jürgen Roters und Ratsfrau Katharina Welcker unterzeichnet.

Mit der Ratsentscheidung zum Bau der Rettungshubschrauberstation vom Dezember 2011 hatte die Politik die Verwaltung gleichzeitig beauftragt, eine öffentliche Nutzung des Kalkbergs zu ermöglichen. Die ursprüngliche Planung des Landschaftsarchitekturbüros Lill+Sparla aus dem Jahr 2012 sah Kosten in Höhe von rund 650.000 Euro vor. Aufgrund der angespannten Haushaltssituation war dies nicht zu realisieren. Jedoch wurde auf Wunsch der Bezirksvertretung Kalk weiter nach einer Lösung gesucht.

Das derzeit auf dem Kalkberg mit den Erdarbeiten beschäftigte Bauunternehmen unterbreitete Ende letzten Jahres kurzfristig ein Angebot, um eine kostengünstige Aussichtsplattform für insgesamt rund 150.000 Euro herzurichten.

Die nächsten Wochen nutzte die Stadt, um die Entwürfe verwaltungsintern abzustimmen, die Bezirksvertretungen Kalk und Mülheim in einem Dringlichkeitsentscheid anzuhören und die Bürgerinitiativen sowie die Arbeitsgemeinschaft behindertengerechtes Bauen miteinzubinden. Die Ausschusssitzung Umwelt und Grün am vergangenen Dienstag, 13. Januar 2015, wurde genutzt, um die Pläne öffentlich zur Diskussion zu stellen.

Die Bauarbeiten an der Aussichtsplattform werden nun bereits in Kürze beginnen können. Die Inbetriebnahme der Rettungshubschrauberstation auf dem Kalkberg ist für Mitte des Jahres geplant. Auch die Aussichtsplattform soll in einigen Monaten fertiggestellt werden.

Die neue Lösung für den Aussichtspunkt nutzt die bereits vorhandene Erschließungsstraße. Auf etwa halber Höhe werden die Besucherinnen und Besucher anschließend über einen Fußweg sowie eine Treppe zur Spitze des Kalkbergs geführt. Von dort aus können sie einen Rundumblick auf die Stadt genießen.

Die Verwaltung wird darüber hinaus ein "Grünkonzept Kalkberg" entwickeln. Dieses soll unter anderem auch eine barrierefreie Erschließung des Kalkbergs auf dem Westhang enthalten. Über die weiteren Schritte wird die Verwaltung zeitnah informieren.

Grünkonzept Umgebung Kalkberg
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Grünkonzept Kalkberg
PDF, 2859 kb
Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit