Ranga Yogeshwar zu Gast in der Stadtbibliothek Köln

Die Welt befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel: Die Digitalisierung schreitet voran und bahnbrechende Entwicklungen auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz (KI) eröffnen völlig neue Möglichkeiten. Am Donnerstag, 17. Oktober 2019, um 19 Uhr berichtet der bekannte Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar in der Zentralbibliothek, Josef-Haubrich-Hof 1, Köln-Innenstadt, im Rahmen des diesjährigen MINT-Festivals der Stadtbibliothek Köln von seinen Recherchen zu diesem Thema. In der Medizin etwa ergeben sich durch KI neue Diagnoseverfahren und die intelligente Analyse von Verkehrsdaten erlaubt eine Verbesserung der Mobilität. Doch welche Rolle spielt Künstliche Intelligenz (KI) bei der Verbreitung von Fake News? Wie sieht unsere Zukunft mit Robotern aus? Nach einer intensiven Recherchereise durch die USA, China und Europa gibt Ranga Yogeshwar einen Überblick über die wichtigsten Entwicklungen und denkt dabei auch über Chancen und Risiken nach. Was ändert sich und was bleibt?

Der Eintritt für die Veranstaltung kostet acht Euro, ermäßigt sechs Euro für Schüler, Studenten und Köln-Pass-Inhaber. Karten gibt es im Vorverkauf über Köln Ticket und an der Abendkasse.

Informationen zum MINT-Festival

Florian Freistetter – Die Geschichte des Universums in 100 Sternen

Sterne erzählen die geheime Geschichte des Universums. Im Rahmen des diesjährigen MINT-Festivals der Stadtbibliothek Köln gestaltet der bekannte Wissenschaftler und Blogger Florian Freistetter am Mittwoch, 16. Oktober 2019, um 19 Uhr in der Zentralbibliothek, Josef-Haubrich-Hof 1, Köln-Innenstadt, einen spannenden Abend zu diesem Thema. Er nimmt die Gäste mit auf die Suche nach außerirdischem Leben, erklärt, wie schwarze Löcher funktionieren und warum die Dinosaurier ausgestorben sind. Die geheime Geschichte der Sterne zeigt auch, wie wir durch den Weltraum reisen und andere Planeten besiedeln können. Der als astronomisches Unterhaltungstalent bekannte Florian Freistetter, der sich auch schon an Hawking in der Nussschale getraut hat, erzählt die Geschichte des Universums anhand von 100 Sternen. Florian Freistetter, geboren 1977, hat an der Universität Wien Astronomie studiert. 2008 rief er das Astronomie-Blog Astrodicticum simplex ins Leben, das zu den meistgelesenen Wissenschaftsblogs in deutscher Sprache gehört. Sein Podcast "Sternengeschichten" zählt zu den erfolgreichsten Wissenschaftspodcasts in deutscher Sprache. Zurzeit lebt er in Jena, schreibt über Wissenschaft und ist Teil des Wissenschaftskabaretts Science Busters. Der Eintritt für die Veranstaltung kostet acht Euro, ermäßigt sechs Euro für Schüler, Studenten und Köln-Pass-Inhaber. Karten gibt es im Vorverkauf über Köln Ticket und an der Abendkasse. 

 

Personalpolitik für jede Lebensphase

Zu einer Informationsveranstaltung zum Thema "Personalpolitik für jede Lebensphase" lädt das Kompetenzzentrum Frau & Beruf Region Köln gemeinsam mit der Agentur für Arbeit Köln am Mittwoch, 9. Oktober 2019, ein. Sie richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen und findet von 18 bis 21 Uhr in der Agentur für Arbeit, Butzweilerhofallee 1, statt. Was können Unternehmen tun, um durch eine lebensphasen- und gleichstellungsorientierte Personalpolitik Frauen als Mitarbeiterinnen zu gewinnen und zu unterstützen? Das ist die zentrale Frage, die mit Vertreterinnen von Unternehmen, Experten und den Teilnehmenden diskutiert wird. Dabei stehen die Themen "Führung in Teilzeit", "Karriere durch Qualifizierung und Weiterbildung" und "Karriere 50+" im Mittelpunkt. Das Kompetenzzentrum Frau & Beruf Region Köln wird von der Stadt Köln getragen und im Rahmen der Landesinitiative "Frau und Wirtschaft" des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen und des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung der Europäischen Union gefördert.

 

Fahrradbeauftragter on Tour in Neubrück  

Das Team des Fahrradbeauftragten der Stadt Köln ist am Donnerstag, 10. Oktober 2019, 10 und 14 Uhr, in Köln-Neubrück vor Ort. Auf dem Wochenmarkt an St. Adelheid stehen Fachplanerinnen und Fachplaner sowie die Polizei Köln für Gespräche zum Radverkehr in Neubrück zur Verfügung. Unter anderem wird auf die Aktion "Sicher mit Abstand!" aufmerksam gemacht, mit der auf die Einhaltung des Sicherheitsabstandes von 1,50 Metern beim Überholen von Radfahrenden hingewiesen wird. Zudem besteht die Möglichkeit, das eigene Fahrrad gegen Gebühr codieren zu lassen. Bei einem Diebstahl kann auf diese Weise die rechtmäßige Eigentümerin oder der rechtmäßige Eigentümer ermittelt werden.     

 

Kunstausstellung "Lebensräume" im Bezirksrathaus Kalk  

Bilder von Christel Klemke-Krocker und Eneka Krämer-Razquin sind vom 29. Oktober bis 28. November 2019 im Atrium des Bezirksrathauses Kalk, Kalker Hauptstraße 247-273, zu sehen. Am Mittwoch, 30. Oktober 2019, 18 Uhr, wird die stellvertretende Bezirksbürgermeisterin Daniela Topp-Burghardt die Ausstellung offiziell eröffnen.  

Christel Klemke-Krocker, Malerin aus Bergisch Gladbach, 2004 bis 2011 Studium an der Kölner Malakademie, Kurse: Europäische Kunstakademie, Trier, arte fact, Bonn, zeigt Arbeiten in Acryl auf Leinwand. Ihre Motive findet die Künstlerin in der Natur. Landschaften inspirieren sie, die gewonnenen Eindrücke in vielen Farbschichten zu Farbimpressionen zu verdichten, die während der Entstehung der Gemälde eine Eigendynamik entwickeln und oftmals zur Abstraktion tendieren und sich so von der ursprünglichen Wahrnehmung entfernen. Es entsteht eine neue Lebendigkeit durch zum Teil expressive Farbgebung. Kontraste in Formen und Farbverläufen erzeugen Eindrücke von Kraft, Ruhe, Bewegung und Harmonie. Es lassen sich vielfältige Assoziationen hervorrufen, die manchmal eine abstrakt surrealistische Malweise erkennen lassen.   Eneka Krämer-Razquin, geboren 1973 in Barakaldo, Spanien, 1991 bis 1996 Kunststudium an der baskischen Universität (UPV) Bizkaia mit Einbindung des Fachgebiets Audiovisuelle Medien, komponiert ihre Werke aus Linien, perspektivisch gesetzten Flächen und Farbe. In ihren neuen Arbeiten setzt sie zudem immer wieder die Collagetechnik ein. Der Farbauftrag mutet impressionistisch an, die Formensprache ist zugleich gegenständlich bis abstrakt/abstrahierend. Dieses besondere Merkmal prägt auch die Bilder ihrer neuen Werkserie zu Stadtarchitekturen. Zwischen zahlreichen perspektivischen Linien und Sichtachsen werden locker getupfte Farbfelder sichtbar, die zum Beispiel das Gedränge der Hausdächer in nahezu romantisierendem Duktus wiedergeben. Wie in einem Suchbild sind kleine Collagen auf der Bildfläche eingefügt. Sie zeigen unerwartete Motive, die den Betrachter stutzen lassen. Eine weiße Horizontlinie ist allen Bildern der Stadtarchitektur-Serie gemein. Sie scheidet den Himmel, der zeit- und charakterlos die Erdkugel umgibt von der individuellen Stadtarchitektur, in der stets ein Wahrzeichen den Namen der Stadt verrät. 

 

Stadt schneidet Bäume auf der Weißhausstraße zurück

Das Amt für Landschaftspflege und Grünflächen lässt vom 15. bis 18. Oktober 2019 55 Bäume auf der Weißhausstraße in Sülz bearbeiten. Das beauftragte Unternehmen entnimmt totes Holz, entfernt Stammaustriebe, beseitigt Fehlentwicklungen der Krone und schneidet Äste zurück, die in den Bereich der Fahrbahn ragen. Ein Rotdorn muss gefällt werden, weil er abstirbt. Das Unternehmen setzt einen Hubsteiger ein, der zeitweise eine Fahrspur sowie den Geh- und Radweg blockiert. Die Arbeiten erfolgen deshalb nur außerhalb der Verkehrszeiten von 9 bis 15 Uhr. Halteverbotszonen werden vier Tage vorher ausgeschildert. Wegen des Einsatzes von Motorsägen und eines Häckslers ist mit Lärmbelästigungen zu rechnen, die Stadt Köln bittet dafür um Verständnis.

 

Nutzungszeit von Grabstätten läuft ab

Die Nutzungszeit von Reihengräbern auf den städtischen Friedhöfen, in denen Verstorbene zwischen 1. Januar und 31. Dezember 1999 bestattet wurden, endet zum Ende dieses Jahres nach der Ruhezeit von 20 Jahren. Eine Verlängerung und damit der Erhalt dieser Reihengrabstätten ist nach Ablauf der Nutzungszeit nicht möglich. Die Friedhofsverwaltung weist mit einem Schild auf die anstehende Entfernung der Grabsteine und anderer Aufbauten hin. Die Nutzungsberechtigten haben jedoch die Möglichkeit, bei der Friedhofsverwaltung eine Genehmigung einzuholen und das Grab selbst abzuräumen. Auf den Friedhöfen Westhoven, Lehmbacher Weg, Rath-Heumar und in bestimmten Bereichen des Südfriedhofs und des Friedhofs Steinneuer Hof dauert die Ruhezeit 30 Jahre.

Die Nutzungszeit der 1999 erworbenen Reihengräber endet dort also erst im Jahre 2029. Bei Grabstätten ohne Pflegeverpflichtung auf den fünf Zentral- und verschiedenen Stadtteilfriedhöfen laufen die Nutzungszeiten nach der Ruhezeit von zwölf Jahren ebenfalls ab.

Wer ein solche zwischen dem 1. Oktober und dem 31. Dezember 2007 auf Melaten, dem Nord-, West-, Süd- und Ostfriedhof oder auf den Friedhöfen Chorweiler, Deutz, Kalk, Sürth, Leidenhausen, Mülheim, Schönrather Hof, Lehmbacher Weg oder Worringen erworben hat, kann die Nutzungszeit auf Antrag um ein bis zwölf Jahre verlängern lassen. Die aktuelle Jahresgebühr beträgt 147,08 Euro. Der Verlängerungsantrag muss innerhalb eines Monats nach dieser Bekanntmachung bei der Friedhofsverwaltung eingereicht werden. Wer in den vergangenen Jahren bereits eine Verlängerung beantragt hat, kann die Ablaufzeit der dafür ausgestellten Urkunde entnehmen. Fragen beantwortet die Friedhofsverwaltung unter Telefon: 0221/221-25108.      

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit