Baumpflegearbeiten in Riehl  

Vom 25. bis 28. Juni 2019 lässt das Amt für Landschaftspflege und Grünflächen Bäume und Sträucher in Riehl an der Auffahrt der Boltensternstraße zur Mülheimer Brücke zurückschneiden. Das beauftragte Unternehmen schneidet Überwuchs und Sträucher zurück, die in den Bereich der Fahrbahn hineinragen. Für die Baumpflege muss die Mülheimer Brücke in Fahrtrichtung Mülheim zeitweise für die Dauer der Arbeiten gesperrt werden. Die Firma wird die Arbeiten zwischen 22 und 5 Uhr durchführen. Umleitungen über die Zoobrücke werden eingerichtet. Wegen des Einsatzes von Motorsägen und eines Häckslers muss mit Lärmbelästigungen gerechnet werden. Die Stadt Köln bittet dafür um Verständnis.

   

Stadt fällt Platane in Weidenpesch  

Am 13. und 14. Juni 2019 lässt das Amt für Landschaftspflege und Grünflächen an der Friedrich-Karl-Straße, Ecke Neusser Straße, in Weidenpesch die Verkehrssicherheit auf einem Radweg wiederherstellen und muss dazu eine Platane fällen. Die Wurzeln der Platane haben den Radweg so massiv geschädigt, dass im Kurvenbereich der Kreuzung Unfallgefahr besteht. Im Anschluss an die Baumpflegearbeiten wird der Radweg saniert. Für die Fällarbeiten werden zeitweise der Geh- und Radweg sowie eine Fahrspur gesperrt. Um die Belastung der Bürgerinnen und Bürger so gering wie möglich zu halten, werden die Arbeiten an beiden Tagen in der verkehrsarmen Zeit zwischen 9 und 15 Uhr durchgeführt. Im betroffenen Bereich werden vier Tage vor Beginn der Arbeiten Halteverbotszonen eingerichtet. Wegen des Einsatzes von Motorsägen und eines Häckslers muss mit Lärmbelästigungen gerechnet werden. Die Stadt Köln bittet dafür um Verständnis.

 

Heinrich Böll und die Bildende Kunst

Der fünfte Band der Schriftenreihe "lik" widmet sich erstmals einem bislang wenig beachteten Thema in der Rezeption Heinrich Bölls – der Bildenden Kunst. Die Frage, inwieweit sich der Autor mit bildkünstlerischen Aspekten auseinandergesetzt hat und welche Spuren diese im Werk Heinrich Bölls hinterlassen haben, steht im Fokus der Publikation. Dabei wird deutlich, dass es Böll weniger um kunsttheoretische Aspekte ging, als vielmehr um ästhetische Komponenten, wie beispielsweise die Darstellung von Licht und Farbe. Seine frühesten Begegnungen mit der Bildenden Kunst, so erinnerte sich Heinrich Böll, seien mit den Besuchen in den Kölner Museen verbunden, ferner unterstrich Böll immer wieder den Stellenwert der Bilder für seinen Schreibprozess:

Ich glaube z. B., daß ich als Autor – das mag sehr komisch klingen – viel mehr von der Malerei beeinflußt gewesen bin, lange bevor ich von der Literatur beeinflußt war.

Wesentliche Impulse erhielt Böll zum Beispiel durch Stefan Lochner und seiner "Muttergottes in der Rosenlaube" im Wallraf-Richartz-Museum, durch den "Genter Altar" der Brüder van Eyck oder auch durch Paul Cézanne, den Wegbereiter der Klassischen Moderne. Darüber hinaus wird der freundschaftliche und berufliche Austausch zwischen Böll und seinen Künstlerfreunden dargelegt. Exemplarisch stehen hier HAP Grieshaber, Joseph Faßbender, Georg Meistermann, der sowjetische Maler Boris Birger, der Fotograf Chargesheimer und Joseph Beuys, mit dem Böll die Gründung einer "Freien Internationalen Hochschule für Kreativität und Interdisziplinäre Forschung e. V." plante, eine Idee, die sich allerdings in dieser Form nicht realisieren ließ. Heinrich Böll zitiert die Bilder und deren Künstler auf vielfältige Art und Weise, oft dienen sie ihm als Kulisse oder sie beschreiben ein Interieur oder eine Stimmung, für die der Autor nicht die eigenen Worte gebrauchen muss.

Die Bilder untermalen sozusagen den literarischen Prozess des Schreibens. Die Schriftenreihe "Literatur in Köln" gewährt Einblick in die Schätze des "Lik"-Archivs und des Heinrich-Böll-Archivs der Kölner Stadtbibliothek. Beide Literaturarchive dokumentieren seit vielen Jahren die Kölner Schriftsteller-Szene und bewahren das "literarische Gedächtnis" Kölns. Zahlreiche international bedeutende Schriftsteller wie Jürgen Becker, Hans Bender, Heinrich Böll, Rolf Dieter Brinkmann, Hilde Domin, Irmgard Keun und Dieter Wellershoff sind hier vertreten. Dr. Gabriele Ewenz, Leiterin der Archive, betreut die Schriftenreihe. Die Stadtbibliothek freut sich, mit dem Verlag der Buchhandlung Klaus Bittner einen engagierten Partner für das Erscheinen der Publikation an der Seite zu haben.

 

Stadt bearbeitet Bäume auf der Alten Neusser Landstraße

Vom 17. bis 28. Juni 2019 lässt das Amt für Landschaftspflege und Grünflächen 65 Linden auf der Alten Neusser Landstraße in Worringen bearbeiten. Das beauftragte Unternehmen entnimmt totes Holz, entfernt Stammaustriebe und schneidet Äste zurück, die in den Bereich der Fahrbahn hineinragen. Das Baumpflegeunternehmen setzt einen Hubsteiger ein, der zeitweise eine Fahrspur blockiert. Es arbeitet deshalb nur außerhalb der Hauptverkehrszeiten von 9 bis 15 Uhr. Halteverbotszonen werden abschnittsweise drei Tage vor Beginn des Rückschnitts ausgeschildert. Durch den Einsatz von Motorsägen und eines Häckslers ist mit Lärmbelästigungen zu rechnen. Die Stadt Köln bittet hierfür um Verständnis.

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit