Gärtnerisch besonders gestaltete Grabflächen auf dem Friedhof Porz  

Auf dem Friedhof Porz an der Alfred-Nobel-Straße ist über die Wintermonate ein neuer Bestattungsgarten entstanden. Dort verteilen sich nun auf gärtnerisch besonders gestalteten Flächen mehr als 200 Grabstellen für Urnen und Särge. Die Themengärten auf dem rund 950 Quadratmeter großen Areal tragen Namen wie "Ruhehain", "Auengarten", "Spuren des Lebens" "Bauerngarten", "Garten der Lichter" oder "Pfade der Erinnerung". Auf dem Friedhof Porz entstand damit bereits der dritte Bestattungsgarten. Auf den insgesamt 55 städtischen Friedhöfen werden derzeit 20 Bestattungsgärten als letzte Ruhestätte angeboten. Auch dieser Bestattungsgarten ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Amt für Landschaftspflege und Grünflächen und der "Genossenschaft Kölner Friedhofsgärtner eG".  

Die im Bestattungsgarten erworbenen Grabstätten müssen nicht von den Angehörigen gepflegt werden, da die Gestaltung und Pflege von einem Mitgliedsbetrieb der Genossenschaft übernommen wird. In Porz ist das der Mitgliedsbetrieb Gartenbau Schlimgen, der auch die komplette Planung und Umsetzung der Anlage vorgenommen hat.  

Der Leiter des Amtes für Landschaftspflege und Grünflächen, Manfred Kaune:

Nachdem der erste Bestattungsgarten vor elf Jahren auf dem Friedhof Melaten auf einer Fläche von 2.800 Quadratmetern angelegt wurde, hat sich dieses attraktive Bestattungsangebot zu einem Erfolgsmodell entwickelt, das von den Bürgerinnen und Bürgern sehr gut angenommen wird.

Lutz Pakendorf, Geschäftsführender Vorstand der "Genossenschaft Kölner Friedhofsgärtner eG":

Wir freuen uns, dass wir mit unseren ästhetisch gestalteten Bestattungsgärten den Hinterbliebenen einen würdevollen Ort für Trauer und Ruhe bieten. Orte, die gut tun! Um der Nachfrage in möglichst vielen Kölner Veedeln nachkommen zu können, haben wir auch in diesem Jahr weitere Bestattungsgärten in der Planung.  

Es ist geplant zu einem späteren Zeitpunkt, den neuen Bestattungsgarten auf dem Friedhof Porz der Öffentlichkeit vorzustellen. Aufgrund der aktuellen Einschränkungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie wird darauf derzeit verzichtet.

Friedhöfe Weitere Informationen

Baumpflegearbeiten an der Neusser Straße in Köln-Longerich  

Vom 30. April bis 15. Mai 2020 lässt das Amt für Landschaftspflege und Grünflächen entlang der Neusser Straße in Köln-Longerich rund 30 Linden und Robinien bearbeiten. Die Bäume stehen zwischen Wilhelm-Sollmann-Straße und Militärringstraße. Das beauftragte Unternehmen entnimmt totes Holz, korrigiert Fehlentwicklungen der Kronen, entfernt Stammaustriebe und schneidet Äste zurück, die in den Bereich der Fahrbahn hineinragen. Das Baumpflegeunternehmen setzt einen Hubsteiger ein, der zeitweise eine Fahrspur der Neusser Straße sowie die Geh- und Radwege blockieren kann. Gearbeitet wird nur außerhalb der Hauptverkehrszeiten, also zwischen 9 und 15 Uhr. Halteverbotszonen werden abschnittsweise vier Tage vor Beginn des Rückschnitts ausgeschildert. Durch den Einsatz von Motorsägen und eines Häckslers ist mit Lärmbelästigungen zu rechnen. Die Stadt Köln bittet um Verständnis.

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit