Rat beschließt Änderung in Bezug auf Freiraum und Betreuung

Das Kooperative Baulandmodell wird den reellen Bedürfnissen angepasst. Mit einer ersten Änderung der Umsetzungsanweisung wird die sogenannte Kombifläche eingeführt. Das hat der Rat der Stadt Köln in seiner Sitzung am Donnerstag, 5. Mai 2022, beschlossen. Für Bauvorhaben der Größenordnung von 44 bis zu 108 Wohneinheiten können die Bedarfe von Grün und Spielen nun durch hochwertige Ausstattung zusammengelegt und als kleinere Kombifläche beide Funktionen erfüllen. So kann der Anspruch einfacher als bislang innerhalb von Projektflächen umgesetzt werden, was zu einer besseren Aufenthaltsqualität der einzelnen Vorhaben führt.  

Die früheren Regelungen führten dazu, dass öffentliche Spielplätze und Grünflächen bisher erst bei größeren Vorhaben realisiert wurden. Bei einem Großteil der Fälle wurden dann keine Freiflächen und Spielplätze geschaffen, wie es das Kooperative Baulandmodell vorsieht, sondern alternativ eine Ablöse gezahlt.  

Darüber hinaus wird die Verpflichtung zur Errichtung von Betreuungsangeboten angepasst. Auch eine Errichtung von Kindertagesstätten wurde bisher nur bei größeren Vorhaben gefordert, bei kleineren Bedarfen sollte eine Ablösezahlung dies decken. In der neuen Fassung der Umsetzungsanweisung werden zukünftig auch kleinere Bedarfe durch Angebote wie Großtagespflege oder Tagespflege gedeckt.  

Ziel des Kooperativen Baulandmodells der Stadt Köln ist die Schaffung von öffentlich gefördertem Wohnraum sowie Betreuungsangeboten für Kinder, öffentlichen Spielplätzen und Grünflächen. Dadurch soll die Wohnqualität in neuen Quartieren und ihrem Umfeld gesteigert und zu einer sozial- und klimagerechten Stadtentwicklung beigetragen werden.

Kooperatives Baulandmodell Köln Beschlussvorlage zum Kooperativen Baulandmodell Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit