Luxemburger Straße: Stadt investiert sechs Millionen Euro in die Modernisierung

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Ampelanlage Luxemburger Straße

Mit der Inbetriebnahme der beiden Ampelanlagen auf der Luxemburger Straße/Ecke Trierer Straße und Ecke Moselstraße hat das Amt für Verkehrsmanagement das Ampelerneuerungsprogramm auf der Luxemburger Straße erfolgreich abgeschlossen.

An insgesamt 20 Ampelanlagen wurden das Steuergerät sowie Ampelmaste, Signalgeber, Kabeltrassen, Verkabelung und Erfassungseinrichtungen erneuert. Dank der LED-Technik arbeiten die Ampelanlagen nun deutlich stromsparender. Neben den positiven Auswirkungen auf die Energieeffizienz ist mit der LED-Technik auch die Ausfallwahrscheinlichkeit reduziert. Zudem sind die Signale auch bei Sonneneinstrahlung besser erkennbar.

Ergänzt wurden im Rahmen der Arbeiten eine akustische und taktile Signalisierung für sehbehinderte Personen inklusive taktiler Leitelemente im Boden, Video-Detektion zur Verlängerung der Grünphasen für Fußgängerinnen und Fußgänger in Schul- und Kindergartennähe sowie Detektoren zur Erfassung des Verkehrs auf den Fahrbahnen.

Zudem wurden im Rahmen der Umbaumaßnahmen die Fahrbahnen der Luxemburger Straße neu geordnet, um den Radverkehr zu integrieren und die Attraktivität für den Fußverkehr sowie die Fahrgäste des ÖPNV zu steigern. Eine erweiterte Sensorik der neuen Ampelanlagen verbessert den Verkehrsfluss und reduziert die Wartezeiten für den Fuß-, Rad- und motorisierten Verkehr, der die Luxemburger Straße quert. Durch eine modernisierte Verkehrssteuerung mit an die Verkehrsnachfrage angepassten Schaltprogrammen wird zudem ein Beitrag zur Minderung der Luftschadstoffbelastung geleistet. Die neuen Ampelanlagen wurden an den zentralen Verkehrsrechner angeschlossen, was insbesondere bei Störungen ein schnelles Eingreifen ermöglicht.

Die Gesamtkosten des Projekts betragen rund sechs Millionen Euro. Die ursprünglich kalkulierten Kosten wurden eingehalten. Der Startschuss für das Modernisierungsprojekt war die Erneuerung der Ampelanlage auf der Kreuzung Luxemburger Straße/Scherfginstraße, die Mitte Mai 2017 begonnen wurde. Aufgrund der Komplexität mussten die Umbaumaßnahmen nacheinander und an den einzelnen Kreuzungen erfolgen. Während des Umbaus regelten mobile Ersatz-Ampelanlagen den Verkehr. Derzeit fallen noch kleinere Restarbeiten an den Kreuzungen Luxemburger Straße/Moselstraße und Luxemburger Straße/Trierer Straße an. Hier werden Gehwegplatten mit taktilen Elementen für sehbehinderte Personen ergänzt.

Zudem werden auf der Luxemburger Straße zwischen Barbarossaplatz und Eifelwall Induktionsschleifen eingebaut. Ab Anfang des Jahres 2020 werden tageszeitlich variierende Signalprogramme geschaltet, die den unterschiedlichen Verkehrsbelastungen gerecht werden. Dies wird hinsichtlich Funktion und Auswirkung von Mitarbeitenden des Amtes für Verkehrsmanagement beobachtet. In der Phasenabfolge der Ampelschaltungen können sich durch die verkehrsabhängige Anpassungen Änderungen ergeben.  

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