Oberbürgermeisterin Henriette Reker eröffnet Ausstellung

Die Stadt Köln feiert in diesem Jahr das Jubiläum "200 Jahre Liegenschaftskataster". Seit 1822 werden in Köln Grundstücke vermessen und dokumentiert. Aus diesem Anlass präsentiert das Amt für Liegenschaften, Vermessung und Kataster eine Ausstellung zur Geschichte und Entwicklung des Liegenschaftskatasters in Köln. Sie wird Dienstag, 26. April 2022, 15 Uhr, im Stadthaus Deutz, von Oberbürgermeisterin Henriette Reker eröffnet.

Diente die Vermessung von Grundstücken zunächst militärischen Zwecken und der gerechten Erhebung von Steuern, entwickelte sich dies recht bald zum Instrument zur Sicherung des Eigentums an Liegenschaften und Gebäuden. Die Ausstellung zeigt am Beispiel vieler Exponate wie sich das Liegenschaftskataster in der Zeit von 1822 bis heute parallel zur Geschichte Kölns entwickelt hat. Der zeitliche Weg von Napoleon über das Kaiserreich, die Gründerzeit, die Weimarer Republik, den Nationalsozialismus, Wiederaufbau und Wirtschaftswunder bis hin zum digitalen Wandel wird beleuchtet. Historische Ausstellungsstücke stehen neben multimedialen Formen des heute automatisiert geführten Liegenschaftskatasters. Sie geben einen Einblick in die Arbeitsweise der Katasteraufnahme und die technische Entwicklung vom Messtisch bis zum modernen GPS-Gerät.

Wo liegt mein Grundstück? Diese Frage und viele weitere mehr wie zur Fläche, Eigentum, Nutzung und Bebauung beantwortet das amtliche Liegenschaftskataster. Die Besucher*innen der Ausstellung bekommen Einblicke in die Führung des  Liegenschaftskataster gestern, heute und morgen.

Die Ausstellung wird von Dienstag, 26. April, bis Freitag, 3. Juni 2022, in der Magistralen im Stadthaus Deutz, Westgebäude, Willy-Brandt-Platz 2, 50679 Köln, präsentiert.

Kostenfreie Führungen finden unter Beachtung der aktuellen Corona-Regeln jeden Dienstag zwischen dem 26. April bis 31. Mai 2022, jeweils 18 bis 19 Uhr, statt. Anmeldungen mit Angabe des Stichworts Ausstellungseröffnung sowie des Wunschtermins werden erbeten.

Anmeldung Weitere Informationen Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit