Im Amt für Stadtentwicklung und Statistik ist ab sofort die Stelle einer Planerin oder eines Planers (m/w/d) für die teilräumliche Stadtentwicklungsplanung mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von 39 beziehungsweise 41 Stunden zu besetzen. Die Stelle ist in der Abteilung Stadtentwicklung dem Sachgebiet Räumliche Stadtentwicklungsplanung zugeordnet.

Das Sachgebiet erarbeitet räumliche Entwicklungskonzepte und Rahmenplanungen. Hierbei werden geeignete Instrumente des besonderen Städtebaurechts abgewogen und passgenau zum Einsatz gebracht, um definierte Stadtentwicklungsziele zu erreichen. Informelle Planungen wie Leitbilder, Rahmenplanungen und Masterpläne kommen dabei ebenso als Instrumente zum Einsatz.

Das Aufgabengebiet umfasst im Wesentlichen:

  • Erkennen von Transformationsräumen und Erstellung von teilräumlichen Entwicklungskonzepten
  • Umsetzung von strategischen Zielen in räumliche Entwicklungskonzepte
  • Bearbeitung räumlicher Entwicklungsplanungen im interdisziplinären Zusammenhang
  • Anwendung des "Besonderen Städtebaurechts", insbesondere Erstellen und Koordination von Sanierungsplanungen, Entwicklungsplanungen und zugehörigen Fachplanungen
  • Mitarbeit an der Erstellung von integrierten Handlungskonzepten zur Umsetzung von Sanierungs- und Entwicklungszielen und zur Beantragung staatlicher Fördermittel
  • Geschäftsführung und Betreuung von teilräumlichen Begleitgremien, wie zum Beispiel dem Rahmenplanungsbeirat Braunsfeld/Müngersdorf/Ehrenfeld
  • Unterstützung bei Öffentlichkeitsarbeit und Bürgerbeteiligungsformaten  

Wir erwarten von Ihnen:

Vorausgesetzt wird:

Abschluss eines Hochschulstudiums (mindestens Fachhochschul-Diplom oder Bachelor-Abschluss) der Fachrichtung

  • Stadt- und Regionalplanung
  • Raumplanung
  • Urbanistik
  • Architektur mit der Vertiefung Stadtplanung

oder ein vergleichbares planerisches Studium.

Bei Beamtinnen und Beamten wird neben dem vorgenannten wissenschaftlichen Hochschulstudium die erlangte Befähigung für die Laufbahngruppe 2, 1. Einstiegsamt des bautechnischen Dienstes (ehemals gehobener bautechnischer Dienst) vorausgesetzt.

Hierüber sollten Sie verfügen:

  • Überdurchschnittliches analytisches und konzeptionelles Denkvermögen und überdurchschnittliches Verständnis für raumbezogene Planungen
  • Überdurchschnittliche Kenntnisse im besonderen Städtebaurecht, insbesondere im Sanierungs- und Entwicklungsrecht
  • Vertiefte Kenntnisse im Bereich der kommunalen Bauleitplanung und der Stadtentwicklungsplanung
  • Selbständiges und kreatives Arbeiten
  • Überdurchschnittliche Teamfähigkeit und Kommunikationsfähigkeit
  • Überdurchschnittliche Leistungsbereitschaft und Initiative
  • Überdurchschnittliches Organisationstalent
  • Sicheres Auftreten und Erfahrungen im Umgang mit Präsentationstechniken

Wünschenswert sind:

  • Gute Kenntnisse in der Anwendung von gängigen Grafikprogrammen

Wir bieten Ihnen:

Die Stelle ist bewertet nach Entgeltgruppe 13 TVöD (Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst) beziehungsweise nach Besoldungsgruppe A 13 Laufbahngruppe 2, 1. Einstiegsamt LBesG NRW (Landesbesoldungsgesetz für das Land Nordrhein-Westfalen) (ehemals gehobener Dienst).

Die Eingruppierung erfolgt gemäß der tariflichen Regelungen.

Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 39 beziehungsweise 41 Stunden.

Ihre Bewerbung:

Weitere Auskunft erteilt Frau Drevermann, Telefon 0221 / 221-28718.

Bitte senden Sie Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen unter der Kennziffer 248/20-08 bis zum 31. August 2020 an die folgende Adresse:

Stadt Köln
Amt für Stadtentwicklung und Statistik
Willy-Brandt-Platz 2
50679 Köln

oder per E-Mail an:

15-Bewerbungen@stadt-koeln.de

Der Bewerbervergleich erfolgt insbesondere aufgrund von Arbeitszeugnissen. Nachgewiesene Angaben werden stärker gewichtet. Das Zeugnis für die derzeit ausgeübte Tätigkeit sollte nicht älter als zwei Jahre sein.

Die Stadt Köln fördert die Gleichstellung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und begrüßt deshalb Bewerbungen von Frauen und Männern, unabhängig von deren Ethnischer, kultureller oder sozialer Herkunft, Alter, Religion, Weltanschauung, Behinderung oder sexueller Identität.

Die Stadt Köln hat sich selbst verpflichtet, den Anteil von Frauen in Leitungsfunktionen und unterrepräsentierten Berufsbereichen - insbesondere MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) - zu erhöhen. Frauen sind deshalb ausdrücklich angesprochen und gebeten, sich zu bewerben.

Zudem sollen sich die individuellen Arbeitszeitwünsche von Männern und Frauen mit Familienpflichten in allen Ebenen wiederfinden.

Die Stadt Köln ist Trägerin des Prädikats TOTAL E-QUALITY – Engagement für Chancengleichheit von Frauen und Männern sowie des Zusatzprädikats DIVERSITY.

Schwerbehinderte und gleichgestellte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung besonders berücksichtigt

Datenschutzhinweise zum Bewerbungsverfahren