In der Kinder- und Jugendpädagogischen Einrichtung der Stadt Köln ist im Bereich Wohn- und Tagesgruppen ab sofort eine Stelle als Erzieherin beziehungsweise Erzieher (m/w/d) im Gruppendienst einer Tagesgruppe am Standort in Köln Kalk zu besetzen.

Die Kinder- und Jugendpädagogische Einrichtung der Stadt Köln (Ki d S) ist eine überkonfessionell ausgerichtete pädagogische Institution der Jugendhilfe mit rund 265 pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie 45 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in zentralen Aufgaben. Jährlich werden rund 1.100 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 0 bis 21 Jahren in Gruppen und Familien betreut.  

Die Tagesgruppe bietet im Rahmen des § 32 SGB VIII Familien mit Kindern im Alter von 6 bis 14 Jahren eine intensive, individuell ausgerichtete Unterstützung, um den Verbleib des Kindes in seiner Familie langfristig zu sichern. In der Tagesgruppe werden neun Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren betreut. Die Tagesgruppen bei 5111 verstehen sich als ein geschützter Lern- und Erfahrungsort für herkunftsbenachteiligte und beeinträchtigte Kinder und deren Eltern und Familien. Die strukturierte Gestaltung von Alltagsprozessen, die schulische Förderung sowie das Erleben eines konstruktiven Miteinanders prägen die pädagogische Arbeit mit dem Kind. Der Aspekt der Beteiligung von Kindern an allen sie betreffenden Alltagsprozessen hat in der Tagesgruppe einen hohen Stellenwert. Der erziehungspartnerschaftlich orientierten Zusammenarbeit mit Eltern und Familien kommt eine hohe Bedeutung zu. Durch Unterstützung und Entlastung der Eltern, gezielte Eltern-Kind-Interaktionsangebote sowie eine systemisch orientierte Beratungsarbeit werden Eltern fortlaufend gestärkt und ermutigt, ihrem Kind mit einem positiven Erziehungsverhalten zu begegnen.

Die Mitarbeitenden der Tagesgruppe arbeiten in enger Kooperation mit dem Bezirksjugendamt Kalk. Die Gruppe ist gut im Sozialraum integriert. Die pädagogischen Mitarbeitenden in der Tagesgruppe erschließen sich kontinuierlich die Ressourcen der Sozialräume, in denen die Familien leben. Eine enge Abstimmung und Vernetzung mit Schulen, Vereinen, Therapeuten und anderen Hilfeträgern ist hierbei unerlässlich.

Ihr Aufgabengebiet umfasst im Wesentlichen:

  • die pädagogische Betreuung und Förderung der Kinder
  • Förderung von Kindern mit komplexen Verhaltensweisen (unter anderem Entwicklungsverzögerungen, internale und dissoziale Störungen)  
  • Förderung der sozialen Kompetenzen 
  • Lernförderung im schulische Bereich
  • die Unterstützung, Beratung, Begleitung von Eltern und Familien auch im häuslichen Umfeld der Familie (insbesondere bezogen auf die Weiterentwicklung erzieherischer Kompetenzen)
  • die Erstellung einer Erziehungsplanung auf der Grundlage der vom Jugendamt zur Verfügung gestellten Daten und Informationen
  • die Umsetzung von Partizipationsstrukturen mit den Kindern und deren Eltern
  • die Vorbereitung von Hilfeplangesprächen
  • die sozialräumliche Vernetzung, unter anderem die Kooperation mit Schulen
  • die Kooperation mit dem Beratungsteam und anderen Institutionen
  • Sicherstellung der Kinderrechte und des Beschwerdemanagements
  • Umsetzung von Partizipationsstrukturen im Gruppenalltag

Wir erwarten von Ihnen:

Einen Abschluss als staatlich anerkannte Erzieherin beziehungsweise staatlich anerkannter Erzieher.

Darüber hinaus können zugelassen werden:

Bewerberinnen und Bewerber mit  

  • einem Abschluss jeweils mit staatlicher Anerkennung als Sozialarbeiter beziehungsweise Sozialarbeiterin und/oder Sozialpädagoge beziehungsweise Sozialpädagogin
    • als Diplom-Sozialarbeiterin beziehungsweise Diplom-Sozialarbeiter beziehungsweise Diplom-Sozialpädagogin beziehungsweise Diplom-Sozialpädagoge
    • der Bachelorstudiengänge Soziale Arbeit, Soziale Arbeit und Management oder Sozialpädagogik und Management  
  • oder einen Abschluss
    • als Diplom- Pädagogin beziehungsweise Diplom-Pädagoge beziehungsweise des Bachelorstudienganges Erziehungswissenschaften jeweils mit dem Schwerpunkt Sozialpädagogik
    • als Diplom-Heilpädagogen beziehungsweise Diplom-Heilpädagoginnen beziehungsweise des Bachelorstudienganges Heilpädagogik
  • einhergehend mit gleichwertigen Fähigkeiten wie Sozialarbeiterinnen oder Sozialarbeiter beziehungsweise Sozialpädagoginnen oder Sozialpädagogen mit staatlicher Anerkennung und nachgewiesener zweijähriger Berufserfahrung in einem Tätigkeitsfeld der Hilfen zur Erziehung.

Hierüber sollten Sie verfügen:

  • Erfahrungen in der Arbeit mit extrem belasteten Kindern beziehungsweise Jugendlichen und Familien
  • Erfahrungen im Bereich der Tagesgruppen oder in einem anderen Arbeitsfeld der Jugendhilfe
  • Fachkenntnisse im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe
  • entwicklungspsychologische, bindungstheoretische Fachkenntnisse
  • verstehenden, wertschätzenden und ressourcenorientierten Erziehungsstil
  • Teamorientierung eine hohes Maß an selbstständigem Arbeiten
  • Organisationsgeschick, Kreativität
  • Einfühlungs- und Reflexionsvermögen
  • Fähigkeit zur Krisenintervention
  • interkulturelle Kompetenz
  • Fähigkeit zur differenzierten und ressourcenorientierten Falldokumentation
  • gute mündliche und schriftliche Ausdrucksfähigkeit
  • Kompetenz zur Netzwerkarbeit
  • Bereitschaft zum Dienst auch außerhalb der Öffnungszeiten der Tagesgruppen (zum Beispiel im Rahmen von Krisenintervention, Schulveranstaltungen, Ferienfreizeiten und so weiter)
  • Bereitschaft zur Supervision, Fortbildung und kollegialer Beratung

Wünschenswert ist:

  • Führerschein der Klasse B
  • PC-Kenntnisse, insbesondere Word, Excel und Outlook

Wir bieten Ihnen:

Die Stellen sind bewertet nach Eingruppierung S 8b Tarifvertrag für die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst des öffentlichen Dienstes mit Heimzulage.  

Die Eingruppierung erfolgt gemäß der tariflichen Regelungen.

Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 39 Stunden.  

Die Einstellung erfolgt unbefristet.

Ihre Bewerbung:

Weitere Auskunft erteilt Herr Vössing, Telefon 0221 / 221-29623.

Bewerbungen senden Sie bitte unter Angabe der Kennziffer 0478/20-14 bis zum 7. Juni 2020 an:

Stadt Köln – Die Oberbürgermeisterin
Kinder- und Jugendpädagogische Einrichtung der Stadt Köln
5111/11
Aachener Straße 90 - 98
50674 Köln  

oder per E-Mail an:

kidS-Bewerbungen@stadt-koeln.de

Sofern Sie eine Rücksendung von per Post eingereichten Bewerbungsunterlagen wünschen, legen Sie bitte einen ausreichend frankierten Rückumschlag bei.  

Die Stadt Köln fördert die Gleichstellung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und begrüßt deshalb Bewerbungen von Frauen und Männern, unabhängig von deren ethnischer, kultureller oder sozialer Herkunft, Alter, Religion, Weltanschauung, Behinderung oder sexueller Identität.  

Die Stadt Köln hat sich selbst verpflichtet, den Anteil von Frauen in Leitungsfunktionen und unterrepräsentierten Berufsbereichen zu erhöhen. Frauen sind deshalb ausdrücklich angesprochen und gebeten, sich zu bewerben.  

Zudem sollen sich die individuellen Arbeitszeitwünsche von Männern und Frauen mit Familienpflichten in allen Ebenen wiederfinden.  

Die Stadt Köln ist Trägerin des Prädikats TOTAL E-QUALITY – Engagement für Chancengleichheit von Frauen und Männern sowie des Zusatzprädikats DIVERSITY.

Schwerbehinderte und gleichgestellte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung besonders berücksichtigt.

Datenschutzhinweise zum Bewerbungsverfahren