Im Museum Ludwig ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Stelle mit 19,5 Wochenstunden im Bereich Registrar für den eingehenden Leihverkehr bei der operativen Umsetzung der Sonderausstellungen zu besetzen.    

Das Museum Ludwig ist eines der bedeutendsten Museen moderner und zeitgenössischer Kunst Europas und gehört mit seinen vielfältigen Sammlungsschwerpunkten der Klassischen Moderne, Russischen Avantgarde, Werken Pablo Picassos, Pop Art sowie zeitgenössischen Positionen und Fotografie zu den international führenden Institutionen. Ein weiterer Schwerpunkt des Museums liegt auf der Präsentation von bis zu jährlich sechs Sonderausstellungen unterschiedlichen Formats mit Kunst von der Klassischen Moderne bis heute.

Der Bereich Registrar übernimmt in selbständiger und eigenverantwortlicher Arbeit spartenübergreifend eine Fülle von Funktionen aus allen Sachbereichen des Museums mit dem Ziel, die Abwicklung und Organisation von Ausstellungen, Leihverkehr et cetera fachtechnisch und wirtschaftlich zu fokussieren und terminlich zu koordinieren. Die vielfältigen Aufgaben, die häufig äußerst termingebunden (Eröffnung et cetera) zu erledigen sind, bedingen einer engen Kooperation und Abstimmung mit allen Verantwortlichen der anderen Bereiche und Projekte (Direktion, Kunsthistorikern und Kunsthistorikerinnen, Restaurierung, Sammlungsverwaltung, Ausstellungstechnik, Verwaltung). Die Stelle ist dem Registrar für Sonderausstellungen unterstellt.

Das Aufgabengebiet umfasst im Wesentlichen:

  • Erstellen und Prüfen von Leihverträgen
  • Überprüfen der Versicherungszertifikate
  • Erstellen von Leihgabenlisten
  • Eigenverantwortliche Abwicklung des Leihgabenmanagements für kleinere Ausstellungsprojekte
  • Betreuung der An- und Abtransporte von Kunstwerken
  • Koordination von Auf- und Abbauarbeiten für Sonderausstellungen einschließlich der Kurierbetreuung
  • Durchführung von Vergaben für Transportdienstleistungen nach VOL

Wir erwarten von Ihnen:

Vorausgesetzt wird:

  • ein abgeschlossenes Studium  in Kunstgeschichte oder -wissenschaften, Kulturmanagement, Rechtswissenschaften, Museologie oder einer ähnlichen Fachrichtung sowie nachweislich fundierte Erfahrungen im Ausstellungswesen
  • sehr gute Englischkenntnisse (verhandlungssicher), die die Verständigung im Rahmen des Ausstellungsleihverkehrs mit international anerkannten Museen und der Transportbetreuung von Kunstwerken möglich machen

Es wird darauf hingewiesen, dass sich aufgrund der Funktion die Notwendigkeit ergibt, die Arbeitszeit im Rahmen der gesamtstädtischen Regelungen flexibel zu gestalten und bei Bedarf außerhalb der normalen Dienstzeit auch an Abenden und Wochenende tätig zu sein.

Hierüber sollten Sie verfügen:

  • kunsthistorische und konservatorische Fachkenntnisse sowie fundierte Kenntnisse im Vertrags- und Versicherungsmanagement
  • fundierte Kenntnisse im Vergaberecht
  • Erfahrungen im musealen Umfeld, insbesondere im Leihverkehr
  • überdurchschnittliche Leistungsbereitschaft und überdurchschnittliche Belastbarkeit während der Auf- beziehungsweise Abbauten von Ausstellungen
  • ausgeprägtes Organisationsgeschick
  • sehr gute Kommunikationsfähigkeit und Teamorientierung
  • sehr gutes Verhandlungsgeschick und Durchsetzungsvermögen
  • überdurchschnittliche Initiative
  • gute Ausdrucksfähigkeit und Ergebnisorientierung
  • sehr gute Auffassungsgabe und zielorientiertes Arbeiten
  • Eigenständigkeit und Verantwortungsbewusstsein
  • eine weitere Fremdsprache zum Beispiel Französisch
  • sehr gute MS-Office-Kenntnisse (Excel, Word, et cetera), Erfahrung mit Datenbanksystemen

Wünschenswert sind:

  • Kenntnisse eines vergleichbaren Ausstellungsbetriebes

Wir bieten Ihnen:

Die Stelle ist bewertet nach Entgeltgruppe 9 b Fallgruppe 1 TVöD (Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst).

Die Eingruppierung erfolgt gemäß der tariflichen Regelungen.

Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 19,5 Stunden.

Ihre Bewerbung:

Auskünfte erteilen Frau Anna Höfinghoff, Telefon 0221 / 221-26164 und Frau Angela Coenen, Telefon 0221 / 221-24919.

Ihre aussagekräftige Bewerbung senden Sie bitte bis zum 13. Dezember 2019 an:

Museum Ludwig
Heinrich-Böll-Platz
50667 Köln

Die Stadt Köln fördert die Gleichstellung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und begrüßt deshalb Bewerbungen von Frauen und Männern, unabhängig von deren ethnischer, kultureller oder sozialer Herkunft, Alter, Religion, Weltanschauung, Behinderung oder sexueller Identität.

Die Stadt Köln hat sich selbst verpflichtet, den Anteil von Frauen in Leitungsfunktionen und unterrepräsentierten Berufsbereichen zu erhöhen. Frauen sind deshalb ausdrücklich angesprochen und gebeten, sich zu bewerben.

Zudem sollen sich die individuellen Arbeitszeitwünsche von Männern und Frauen mit Familienpflichten in allen Ebenen wiederfinden.

Die Stadt Köln ist Trägerin des Prädikats TOTAL E-QUALITY – Engagement für Chancengleichheit von Frauen und Männern sowie des Zusatzprädikats DIVERSITY.

Schwerbehinderte und gleichgestellte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung besonders berücksichtigt.

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