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Damit Sie sich einen Eindruck von den zukünftigen Flugbewegungen machen können, haben wir am 25. November 2011 mit einen Rettungshubschrauber Probelandungen und Probestarts auf dem Kalkberg durchgeführt.

Hierbei hat der Hubschrauber alle vier geplanten An- und Abflugsektoren jeweils einmal angefolgen. Die Probeflüge wurden gleichzeitig dazu genutzt, Schallmessungen durchzuführen. Das unabhängige Mess- und Prüfinstitut ADU cologne führte die Messungen auf einer Grünfläche an der Wipperfürther Straße durch.

Dieser Ort wurde gewählt, da er den für die Messgeräte benötigten Platz bietet und nah an einem Flugsektor liegt, in dem der Hubschrauber bei den Probeflügen gestartet ist. Die Hubschrauber sind bei Landungen leiser als bei den Starts.

Die Schallmessungen hatten zum Ergebnis, dass der Hubschrauber beim Durchfliegen der entfernteren Sektoren vom Umgebungslärm überlagert wurde. Lediglich beim Durchfliegen des nahegelegenen Sektors "C" war der Hubschrauber für 45 Sekunden die bestimmende Geräuschquelle. Der gemessene Mittelungspegel lag bei 60 dB(A). Bei durchschnittlich elf Flugbewegungen am Tag würde sich ein Mittelungspegel von 40 dB(A) ergeben. Erlaubt wären maximal 62 dB(A).

Auch der Spitzenpegel lag weit unterhalb des Erlaubten: 70 dB(A) wurden gemessen. Nach den Vorgaben des Bundesumweltministerium dürften täglich 25mal bis zu 90 dB(A) auftreten. Von den erlaubten Grenzwerten war man bei den Probelandungen somit objektiv betrachtet weit entfernt.

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Das Gutachten mit den Messergebnissen steht Ihnen zum Herunterladen zur Verfügung.

Stellungnahme zu den Schallmessungen vom 28. November 2011
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