Verkehrsunfall auf der Bayenstraße

Am gestrigen Montagnachmittag wurde die Feuerwehr Köln zu einem Unfall mit drei beteiligten Fahrzeugen alarmiert. Da eine eingeklemmte Person in einem der drei Personenkraftwagen gemeldet wurde, entsendete die Leitstelle der Feuerwehr Köln die Kräfte gemäß Einsatzstichwort "Person eingeklemmt".

Ein Rettungswagen auf der Fahrt mit einem Patienten in ein Krankenhaus kam zufällig an der Unfallstelle vorbei und konnte umgehend mit der Absicherung der Einsatzstelle und der notfallmedizinischen Erstversorgung des eingeklemmten Patienten beginnen. Nachdem sich die nachrückenden Einsatzkräfte einen Überblick über die Unfallstelle verschafft hatten, wurde entschieden eine Sofortrettung des eingeklemmten Patienten aus dem schwer deformierten Fahrzeug durchzuführen. So konnte der Patient wenige Minuten nach Eintreffen der Einsatzkräfte aus seinem Fahrzeug befreit werden.

Trotz intensiver notfallmedizinischer Versorgung verstarb der Patient an der Unfallstelle. Eine weitere leichtverletzte Patientin wurde nach Sichtung durch die Notärztin in das nächstliegende Krankenhaus transportiert. Ein weiterer Betroffener blieb unverletzt. Die Aufnahme der großflächig ausgelaufenen Betriebsstoffe wurde gemeinsam mit dem Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung vorgenommen.

Im Einsatz waren circa 30 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen Innenstadt und Deutz, der Rüstzug der Feuer- und Rettungswache Marienburg und der Führungsdienst der Branddirektion.

Wohnungsbrand in Vogelsang

In der Nacht brannte in Vogelsang ein Zimmer einer Wohngemeinschaft vollständig aus. Mehrere Notrufe erreichten gegen 23:45 Uhr die Leitstelle der Feuerwehr Köln. Die Anruferinnen und Anrufer meldeten Feuer aus einem Zimmer eines Reihenhauses in Vogelsang. Da die Anruferinnen und Anrufer noch Personen in der Brandwohnung vermuteten, wurden Einsatzkräfte für ein Feuer mit Menschenrettung alarmiert.

An der Einsatzstelle wurde zügig klar, dass glücklicherweise keine Personen mehr im Gebäude vermisst werden, so dass sofort mit der Brandbekämpfung im ersten Obergeschoss begonnen werden konnte. Gleichzeitig wurde das Nachbargebäude auf Raucheintritt kontrolliert. Durch eingeleitete Belüftungsmaßnahmen konnte eine Rauchausbreitung im Brandobjekt auf das Erdgeschoss verhindert werden.

Circa 15 Minuten nach Eintreffen war das Feuer unter Kontrolle. Kurz darauf konnte "Feuer aus" gemeldet werden. Die erste Etage und das darüber liegende Dachgeschoss waren in der Nacht nicht mehr bewohnbar. Die betroffenen Mitglieder der Wohngemeinschaft kamen bei ihren Mitbewohnern im Erdgeschoss unter.

Im Einsatz waren 30 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen Ehrenfeld, Lövenich, Lindenthal, Innenstadt sowie die Löschgruppe Widdersdorf der Freiwilligen Feuerwehr. Die Einsatzleitung hatte der Führungsdienst der Branddirektion.