Am Montagmittag brannte in einer Tiefgarage ein Kellerverschlag. Die starke Rauchentwicklung behinderte die Löscharbeiten. Bei dem Brand wurde niemand verletzt. Rund zehn Autos sind jedoch mit einer dicken Ruß-Schicht belegt.

Tief schwarzer Rauch kam den Einsatzkräften entgegen, als sie gegen 13:50 Uhr an der Tiefgarage der Hochhausanlage "An der Fuhr" eintrafen. Zwei Löschtrupps begaben sich sofort auf die Suche nach dem Brandherd. Diesen konnten sie jedoch auch mit Hilfe von Wärmebildkameras nicht finden. Erst als sie nach etwa 20 Minuten durch frische Einsatzkräfte abgelöst wurden, konnte das Feuer im nächsten Brandabschnitt gefunden werden. Die großflächige Tiefgarage verfügt über Brandschutztore, die bei einem Feuer von selbst zufahren und so die Garage in mehrere Brandabschnitte unterteilen.

Den beiden Trupps gelang es, das Feuer in dem Kellerverschlag mit einem Löschrohr zu löschen. So konnte der Einsatzleiter knapp eine Stunde nach der Alarmierung "Feuer aus" melden. Doch der Einsatz ist auch zur Stunde noch nicht beendet. Die Feuerwehr ist zurzeit damit beschäftigt, den Rauch aus der großen Tiefgarage zu blasen. Hierzu setzt sie auch eines der beiden Lösch-Unterstützungsfahrzeuge ein, die am Grenzstraßentunnel stationiert sind. Dieses Spezialgerät besitzt ein Hochleistungsgebläse mit einer Luftverdrängung von 90.000 Kubikmetern in der Stunde. Dabei werden Windgeschwindigkeiten von bis zu 165 Kilometer pro Stunde erreicht.

Rettungsdienst und Feuerwehr sind mit 70 Einsatzkräften und 23 Fahrzeugen im Einsatz. Sie kommen von den Feuerwachen Marienburg, Innenstadt, Lindenthal, und Deutz sowie von den Löschgruppen Strunden und Dellbrück der Freiwilligen Feuerwehr. Die Einsatzleitung hat der Führungsdienst der Berufsfeuerwehr. Die verwaisten Feuerwachen Marienburg und Innenstadt werden von den Löschgruppen Brück und Ensen besetzt.