Feuerwehr und Rettungsdienst mit erster Bilanz zur Sessionseröffnung

Bei leicht bewölktem Wetter starteten die Karnevalsjecken in die neue Session. Die Stimmung ist ausgelassen und fröhlich. Erwartungsgemäß hat der Rettungsdienst an diesem Tag viel zu tun.

Zwischen 7 und 16 Uhr musste die Leitstelle genau 297-mal die Kölner Rettungswagen, teilweise begleitet durch Notarztfahrzeuge alarmieren. Im Vorjahr wurden im gleichen Zeitraum 387 Alarmierungen des Rettungsdienstes vorgenommen. Die Einsatzzahlen an einem jahreszeitlich vergleichbaren Sonntag liegen im angegebenen Zeitraum mit rund 130 Rettungsdiensteinsätzen deutlich unter den Einsatzzahlen eines Elften im Elften. Derzeit werden Rettungswagen aus den städtischen Außenbereichen in die Innenstadt zur Unterstützung verlegt.

In den Unfallhilfsstellen im Bereich Altstadt und Kwartier Latäng wird fortlaufend Erste Hilfe geleistet. Weitere Bereitschaften zur Erstversorgung Verletzter wurden am frühen Nachmittag in den Bereich Altstadt/Rheinufer zur Unterstützung der dort eingesetzten Helfer alarmiert.

Gegen 13:30 Uhr wurde auf dem Heumarkt eine Person gemeldet, die aus zwei Metern Höhe von einem Lagercontainer gestürzt sei. Ein mobiles Team mit Arzt aus der Unfallhilfsstelle Heumarkt führte die Erstversorgung des 22-jährigen Mannes durch. Der junge Mann wurde mit dem Verdacht einer mittelschweren Wirbelsäulenverletzung an einen Rettungswagen übergeben, welcher den Patienten zur weiteren Versorgung in ein nahegelegenes Krankenhaus transportierte. Lebensgefahr besteht nicht.

Um 13 Uhr wurde die Feuerwehr in die Mathiasstraße, Altstadt-Süd alarmiert. Hier brannte es im Keller eines mehrgeschossigen Wohn- und Geschäftshauses. Der Brand konnte schnell gelöscht werden. Insgesamt wurden zehn Wohnungen durch die Feuerwehr kontrolliert. Verletzt wurde niemand. Die Entrauchung des Kellergeschosses gestaltete sich schwierig, so dass der Einsatz erst nach knapp zwei Stunden beendet werden konnte. Die Brandursache ist unklar. Die Polizei Köln wird die Ermittlungen zur Brandursache aufnehmen. Die Feierlichkeiten zum Elften im Elften behinderten diesen Einsatz der Feuerwehr nicht.

Vorgeplant sind heute viele zusätzliche Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst im Einsatz, um den Jecken im Notfall Hilfe zu leisten. Darunter mehr als 50 zusätzliche Rettungsdienstfahrzeuge. In Deutz wurde eine temporäre Rettungswache eingerichtet. Im Bereich der Einsatzschwerpunkte Altstadt sowie Kwartier Latäng sind mehr als zehn Unfallhilfsstellen, teilweise arztbesetzt eingerichtet und betriebsbereit. Dort stehen Krankenwagen bereit, um Transporte zur weiteren Behandlung in die Krankenhäuser durchzuführen.

Auch die Leitstelle der Feuerwehr Köln ist personell verstärkt worden, damit die vielen Notrufe entgegen genommen und die Einsätze koordiniert werden können.