Am 11. Dezember 2018 wurde die Feuerwehr Köln gegen 10:13 Uhr über einen Chemikalienaustritt in einem Schwimmbad in einem Wohnhaus in Rodenkirchen informiert. Aufgrund der Meldung, dass bei Umfüllarbeiten ein Teil der verwendeten Chemikalien verschüttet wurde, alarmierte die Leitstelle der Feuerwehr Köln mit dem Stichwort "Chemie" die zuständigen Feuerwachen sowie die Gefahrgutkomponente.

Aufgrund der Meldung über einen Verletzten wurde die Einsatzmittelkette um weitere Einsatzmittel des Rettungsdienstes ergänzt. Vor Ort konnte die Situation bestätigt werden. Kleine Mengen einer zum Betrieb des Schwimmbads benötigten Chemikalie waren verschüttet worden. Ein Mitarbeiter der Hausverwaltung wurde leichtverletzt, durch die Einsatzkräfte an den Rettungsdienst übergeben und in die Uniklinik transportiert. Der Rest des Wohngebäudes wurde kontrolliert, um eine akute Gefährdung für die Anwohner auszuschließen.

Um die kontaminierten Behälter zu bergen, wurde ein umfangreicher Einsatz unter Chemikalienschutzanzügen vorbereitet und durchgeführt. Nachdem die Behälter sowie die verschüttete Substanz fachgerecht in gasdichten Behältern zur Entsorgung bereitgestellt waren, wurden der betroffene Bereich des Gebäudes belüftet und freigemessen. Nach gut dreieinhalb Stunden konnte der Einsatz beendet werden.

Im Einsatz waren Einsatzkräfte der Feuerwachen Marienburg, Innenstadt, Ostheim und Weidenpesch, die Löschgruppe Heumar der Freiwilligen Feuerwehr sowie der Einsatzführungsdienst.