Gestern Nachmittag kam es in einem Einfamilienhaus in Neubrück zu einem Feuer. Nach Eintreffen der ersten Einsatzkräfte konnte das Feuer zwar schnell gelöscht werden. Das Gebäude ist jedoch auf Grund des Brandereignisses und der Ablagerung von Ruß im gesamten Haus nicht mehr bewohnbar.

Glücklicherweise wurden die Bewohnerinnen und Bewohner, zwei Erwachsene und vier Kinder, nicht verletzt. Lediglich ein Kleinkind wurde sicherheitshalber von der Rettungsdienstbesatzung untersucht. Durch die Stadt Köln wurde die Familie vorerst woanders untergebracht. Dafür halten die Wohnungsversorgungsbetriebe entsprechende Einrichtungen bereit.

Erwähnenswert waren allerdings die Umstände bei dem Feuer. Beteiligt war ein Cityboard oder auch Hoverboard genannt. Die Akkus sind bei der Ladung oder durch das Feuer quasi explodiert und haben zu einer Brandausbreitung geführt. Heiße Teile des Akkus sind im Radius mehrere Meter durch das Zimmer geflogen. Ob das Laden des Hoverboard tatsächlich die Brandursache war, wird derzeit von der Polizei geklärt. Diese hat das Gerät vorerst sichergestellt.

Da mehrfach durch die Presse über explodierende Akkus bei solchen Geräten berichtet wurde, rät die Feuerwehr Köln, das Laden von Hoverboards oder ähnlichen Geräten mit starken Akkus nicht in Wohnungen oder gar Kinderzimmern durchzuführen. Auf keinen Fall sollte man solche Geräte in Abwesenheit an eine Steckdose anschließen um diese zu laden.

Im Einsatz waren 19 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen Ostheim und Deutz, des Rettungsdienstes und der Löschgruppe Brück der Freiwilligen Feuerwehr.