Am Donnerstag, 17. Januar 2019, wurde die Feuerwehr Köln durch die bestimmungsgemäße Auslösung der automatischen Brandmeldeanlage zu einem Wohnhochhaus auf dem Betriebsgelände der Sozial-Betriebe-Köln alarmiert. Durch die zuerst am Einsatzort eintreffenden Kräfte wurde festgestellt, dass es in einem Appartement im 8. Obergeschoss zu einem ausgedehnten Wohnungsbrand gekommen war.

Nach Aussagen eines SBK-Mitarbeiters seien keine Personen mehr in der Brandwohnung. Wegen des vorliegenden Meldebildes erhöhte die Leitstelle die Alarmstufe und entsandte weitere Einsatzkräfte zur Einsatzstelle. Die Feuerwehr setzte unmittelbar einen Trupp mit Atemschutzgeräten ein, der sich über den Treppenraum Zugang zur brennenden Wohnung verschaffte und dort eine Brandbekämpfung durchführte. Parallel wurde ein Löschangriff von außen über ein Leiterfahrzeug durchgeführt. Beide Maßnahmen zeigten sehr schnellen Erfolg, so dass das Feuer rasch eindämmt und gelöscht werden konnte. Im Zuge des Einsatzes wurde das gesamte Gebäude durch Feuerwehr und Polizei geräumt.

Insgesamt waren 16 Personen durch den Brand betroffen und wurden in einer Anlaufstelle betreut; zwei Personen bedurften einer medizinischen Versorgung. Die Bewohnerin der Brandwohnung wurde mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus transportiert.

Die Feuerwehr war mit zehn Fahrzeugen und 30 Einsatzkräften sowie weiteren zehn Einsatzkräften des Rettungsdienstes etwa zwei Stunden im Einsatz. Die eingesetzten Einheiten stammten von den Feuerwachen Weidenpesch, Mülheim und der Innenstadt sowie vom Führungsdienst der Branddirektion.