Einsatz für die Höhenrettung

© Stadt Köln/Berufsfeuerwehr
Blick durch die Materialluke: Ein Höhenretter seilt sich mit dem Verletzten aus dem Windrad ab.

Am Ostermontag kam es gegen 17:30 Uhr in einer Windkraftanlage in Hückeswagen zu einem Unfall. Ein etwa 30-jähriger Monteur wurde in rund 100 Metern Höhe durch einen Stromschlag verletzt und konnte die Anlage aus eigener Kraft nicht mehr verlassen. Die Feuerwehr Hückeswagen forderte zur Unterstützung der Rettungsarbeiten die Höhenrettung der Feuerwehr Köln an. Trotz des relativ langen Anfahrtsweges waren wir die ersten Kräfte, die den Verunfallten erreichten. Die Kräfte der Höhenrettung, die alle über eine rettungsdienstliche Ausbildung verfügen, sicherten den Verletzten umgehend gegen die Absturzgefahr und übernahmen die medizinische Erstversorgung. Nach Eintreffen des Notarztes versorgten sie den Mann gemeinsam und bereiteten zeitgleich die technische Rettung vor.

Eine Rettung mit dem bereitstehenden Rettungshubschrauber wurde aufgrund der Witterungsverhältnisse ausgeschlossen. Stattdessen wurde der Mann, nachdem er stabilisiert und mit Schmerzmedikamenten versorgt war, auf einer Trage durch eine Materialluke im Boden abgeseilt. Ein Höhenretter begleitete ihn die rund 100 Meter zum Boden. Anschließend wurde er mit dem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik ins Ruhrgebiet geflogen. Der Einsatz der Kölner Höhenrettung endete gegen 23:30 Uhr.