Arbeitszeit

39/41 Stunden

Standort

Innenstadt Altstadt/Nord

Stellenbewertung

EG11/A11

Bewerbungsfrist

31. Oktober 2021

Beim Amt für Informationsverarbeitung der Stadt Köln ist in der Abteilung Anwendungen, Sachgebiet Fachanwendungen, eine Stelle als Fachanwendungsbetreuer*in (m/w/d) zu besetzen.  

Das Amt für Informationsverarbeitung ist mit rund 450 Mitarbeiter*innen das Kompetenz- und Service-Zentrum für Informations- und Kommunikationstechnik sowie Digitalisierung in der Stadtverwaltung Köln.  

Im Sachgebiet Fachanwendungen werden zahlreiche für die Arbeitsfähigkeit der Verwaltung kritische Fachanwendungen betreut. Neben der Sicherstellung des laufenden Betriebs liegt der Schwerpunkt der Aufgabe in diesem Bereich auf der Optimierung der Verwaltungsprozesse, dem Ausbau von Online-Bürgerservices (Onlinezugangsgesetz, E-Government-Gesetz, "Internetstadt Köln") sowie einer Stärkung der interkommunalen Zusammenarbeit (KDN-Dachverband).  

Das Verbundprojekt "Beschleunigung von Baugenehmigungsprozessen" mit der Optimierung des Baugenehmigungsverfahrens ist eines der Kernprojekte der Verwaltungsreform und erfordert auf fachlicher wie IT-Seite ein neues Denken und eine innovative Herangehensweise. Das Vergabeverfahren für ein neues Baugenehmigungsverfahren befindet sich bereits in der Endphase. Nach Konzeptions- und Testphase soll die Produktivsetzung nun Anfang 2022 erfolgen.  

Das Verfahren wird künftig integriert in die E-Government-Prozesse der Stadt Köln auch eine Schnittstelle zum Bauportal.NRW erhalten. Die Integration der eBauakte wird ebenfalls wesentlicher Bestandteil des künftigen optimierten Arbeitens im Baugenehmigungsbereich.  

Die stelleninhabende Person unterstützt den*die verantwortliche*n Fachanwendungsbetreuer*in in der IT-Betreuung der Baugenehmigungsverfahren, mit Schwerpunkt auf der Fachanwendungsbetreuung von GekoS Bau und der Migrations- und Schnittstellenprojekte zum neuen Baugenehmigungsverfahren.  

Hierzu wird eine Persönlichkeit gesucht, die neben dem technischen Verständnis für IT-Anwendungen, IT-Infrastruktur und den Betrieb von IT-Anwendungen auch das notwendige Wissen in der Projektarbeit besitzt.


Ihr Profil

Vorausgesetzt wird:

  • bevorzugt ein erfolgreich abgeschlossenes (Fach-) Hochschulstudium in einer der Aufgabenwahrnehmung dienlichen Fachrichtung (zum Beispiel der Informatik oder Wirtschaftsinformatik) oder
  • nachgewiesene gleichwertige Fähigkeiten und Erfahrungen oder
  • der erfolgreiche Abschluss des Verwaltungslehrgangs zwei (ehemals Angestelltenlehrgang zwei (AL II)) oder
  • bei Beamt*innen die Befähigung für die Laufbahngruppe 2, 1. Einstiegsamt (ehemals gehobener Dienst)  

Hierüber sollten Sie verfügen

  • mindestens dreijährige Berufserfahrung im IT-Umfeld
  • Erfahrung in der Betreuung von Fachanwendungen
  • Erfahrungen in der Projektarbeit, speziell im IT-Umfeld
  • IT-Fachwissen, Kenntnisse in den Bereichen Infrastrukturen/Architekturen, Netzwerke, Datenschutz, IT-Sicherheit und Barrierefreiheit
  • Bei dem (Fach) Hochschulstudium in einer der Aufgabenwahrnehmung dienlichen Fachrichtung sind z.B. folgende Studieninhalte besonders wünschenswert: IT-Basics, Datenbanken, Programmierung, Infrastrukturen/Architekturen, Netzwerke, Datenschutz, IT-Sicherheit, IT-Recht, Projektmanagement
  • Eigeninitiative und Fähigkeit zu innovativer Lösungsfindung
  • Netzwerkfähigkeit als Kompetenz zum Aufbau, zur Pflege und zum Einsatz von Kontakten
  • sicheres, sprachgewandtes Auftreten in Verhandlungsgesprächen und eine hohe soziale Kompetenz
  • Teamorientierung und Kommunikationsfähigkeit
  • Bereitschaft zur stetigen aktiven Fortbildung
  • hohe Belastbarkeit und im Bedarfsfall die Bereitschaft zum Einsatz außerhalb der Regelarbeitszeit

Unabdingbar sind ein gutes IT-technisches Verständnis sowie die Fähigkeit, abstrakt und prozessorientiert zu denken.

Für eine erfolgreiche Aufgabenerledigung ist weiterhin ein dienstleistungsorientiertes Auftreten vorauszusetzen, welches sich unter anderem in Serviceorientierung, Freundlichkeit, Zuverlässigkeit, qualifizierter Ausdrucksfähigkeit und gepflegtem Erscheinungsbild widerspiegelt.  

Wünschenswert sind:

  • Erfahrungen in der Erstellung von Konzepten
  • Kenntnisse über die fachlichen Abläufe eines Baugenehmigungsverfahrens

Ihre Aufgaben

  • Mitwirkung bei der Fachanwendungsbetreuung für die Fachanwendungen im Baugenehmigungsprozess, mit Schwerpunkt auf GekoS Bau
  • technischer Support im laufenden Betrieb, Ansprechpartner*in für die Fachdienststellen und für den Betrieb im Amt für Informationsverarbeitung (laufender Anwendungssupport, Sicherstellung aktueller Patch- und Releasestände)
  • Releaseverantwortung und Pflege der CMDB für GekoS Bau (Test, Sicherheit, Verfügbarkeit), Abstimmung der datenschutzrechtlichen Erfordernisse, insbesondere im Hinblick auf die DSGVO und IT-Sicherheit
  • Kundenberatung, Analyse der Kundenbedarfe und Kommunikation mit Verfahrensherstellern und den Prozessbeteiligten im Amt
  • Unterstützung notwendiger Anpassungen von GekoS Bau gemeinsam mit Verfahrensherstellern und den beteiligten internen und externen Stellen
  • Projektmitarbeit in aktuellen und künftigen Projekten im Sachgebiet, insbesondere im Einführungsprojekt zum Baugenehmigungsverfahren Schwerpunkt
  • Mitarbeit am Migrationskonzept zur Überführung von Altdaten und Ablösung von GekoS Bau
  • Mitarbeit am Schnittstellenkonzept für das neues Baugenehmigungsverfahren, sowie Planung, Abstimmung und Vereinbarung von Schnittstellen zu internen und/oder externen Verfahren

Wir bieten Ihnen

Es erwartet Sie ein sicherer und zukunftsorientierter Arbeitsplatz in einem unbefristeten Beschäftigungsverhältnis.

Die Vergütung erfolgt nach Entgeltgruppe 11 TVöD IKT (Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst, Informations- und Kommunikationstechnologie) beziehungsweise nach Besol-dungsgruppe A 11 Laufbahngruppe 2 LBesG NRW (Landesbesoldungsgesetz für das Land Nordrhein-Westfalen, ehemals gehobener Dienst).

Bei Tarifbeschäftigten erfolgt die Eingruppierung gemäß der tariflichen Regelung. Die Höhe des Entgeltes kann erfragt werden, es gilt die Entgelttabelle zum TVöD VKA (Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände).

Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt für Tarifbeschäftigte 39 Stunden und für Beamt*innen 41 Stunden.

Das Amt für Informationsverarbeitung bietet in einem Dienstgebäude in zentraler Lage attraktive Arbeitsbedingungen mit moderner Arbeitsplatzausstattung. Neben guten Ent-wicklungsperspektiven und -möglichkeiten durch Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen bieten wir die für den öffentlichen Dienst üblichen Sozialleistungen sowie flexible Arbeitszeiten und mobiles Arbeiten im Rahmen der gültigen Dienstvereinbarungen.

Weiterhin besteht das Angebot des Erwerbs eines vergünstigten Job-Tickets für den öffentlichen Personennahverkehr.

Ihre Bewerbung

Sollten wir Ihr Interesse geweckt haben, senden Sie bitte Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen

  • möglichst zusammengefasst als ein pdf-Dokument
  • unter Angabe der Kennziffer 121/21 B

an die folgende E-Mail-Adresse: 


Ihre Ansprechperson

Weitere fachliche Auskünfte erhalten Sie von Frau Wanders, Telefonnummer 0221 / 221-26159.


Ihr Einsatzort

Amt für Informationsverarbeitung
Enggasse 2
50668 Köln

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Bei im Ausland erworbenen Studienabschlüssen ist ein Nachweis über die Anerkennung durch die Kultusministerkonferenz beizufügen.

Die Stadt Köln fördert die Gleichstellung aller Mitarbeiter*innen und begrüßt deshalb Bewerbungen von Frauen und Männern, unabhängig von deren ethnischer, kultureller oder sozialer Herkunft, Alter, Religion, Weltanschauung, Behinderung oder sexueller Identität.

Die Stadt Köln hat sich selbst verpflichtet, den Anteil von Frauen in Leitungsfunktionen und unterrepräsentierten Berufsbereichen – insbesondere MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) - zu erhöhen. Frauen sind deshalb ausdrücklich angesprochen und werden gebeten, sich zu bewerben.

Zudem sollen sich die individuellen Arbeitszeitwünsche von Männern und Frauen mit Familienpflichten in allen Ebenen wiederfinden.

Die Stadt Köln ist Trägerin des Prädikats TOTAL E-QUALITY – Engagement für Chancengleichheit von Frauen und Männern sowie des Zusatzprädikats DIVERSITY.

Schwerbehinderte und gleichgestellte Bewerber*innen werden bei gleicher Eignung besonders berücksichtigt.


Weitere Informationen


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