Arbeitszeit

39 Stunden

Standort

Innenstadt

Stellenbewertung

AT-A16

Bewerbungsfrist

30. Juni 2022

Für das NS-Dokumentationszentrum suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt befristet für fünf Jahre (Verlängerungsoption möglich) eine*n Direktor*in (m/w/d) außertariflich in Anlehnung an Besoldungsgruppe A 16 des Landes NRW.  

Das NS-Dokumentationszentrum Köln ist eine der namhaftesten Gedenkstätten zur Geschichte des Nationalsozialismus in Deutschland. Sie ist sowohl Gedenkort als auch ein Ort des Lernens und der Forschung sowie Informationseinrichtung mit Bibliothek, Dokumentation, öffentlichem Archiv und Beratungsstelle. Das NS-Dokumentationszentrum steht für die historische und politische Bildungsarbeit sowie Demokratieförderung in Köln und in Nordrhein Westfalen und leistet anerkannte Forschungsarbeit auf nationaler und internationaler Ebene. Für die weitere Profilbildung der Institution, die Weiterentwicklung im Verbund der stadthistorischen Museen sowie die nationale und internationale Positionierung als Kompetenzzentrum in der wissenschaftlichen Forschung und Vermittlung der Geschichte des Nationalsozialismus wird per sofort oder nach Vereinbarung eine herausragende Führungspersönlichkeit gesucht.

Die Kernaufgabe des Hauses liegt in der Auseinandersetzungen mit der NS-Geschichte und ihren gesellschaftlichen Nachwirkungen, mit aktuellen Strömungen des Rechtsextremismus, Rassismus, Antisemitismus, der Homo- und Queerfeindlichkeit und anderen Ungleichwertigkeitsvorstellungen sowie neueren Formen der Demokratie- und Rechtsstaatsfeindlichkeit.

Leitgedanke des Hauses ist eine diversitätsorientierte Öffnung nach innen und außen, welche sich auch deutlich im angebotenen Programm zeigt. Für die Gesamtleitung und Weiterentwicklung des NS-Dokumentationszentrums wird eine Persönlichkeit mit einem hohen Maß an Kommunikationsfähigkeit und Managementkompetenz sowie einem ausgeprägt kooperativen und wertschätzenden Führungsverhalten gesucht.

Von der zukünftigen Direktion wird erwartet, die Institution weiter zu vernetzen und bestmöglich zu positionieren, sei es im Kontext der Stadtgesellschaft und Politik oder auf wissenschaftlicher Ebene mit anderen kulturellen oder wissenschaftlichen Institutionen.

Neben der konzeptuellen Strategie und der Realisierung von Ausstellungen liegt der Fokus auf einer zeitgemäßen Forschungs- und Vermittlungsarbeit mit höchstem Anspruch an Qualität und Sichtbarkeit.

Für diese verantwortungsvolle Aufgabe suchen wir eine erfahrene, fachlich sowie persönlich überzeugende Führungspersönlichkeit.


Ihr Profil

  • Erfolgreich abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master, Magister, Universitätsdiplom) der Neueren und Neuesten Geschichte, zum Beispiel  der Fachrichtung Public History oder Didaktik der Geschichte
  • Ausgewiesene Kenntnisse der Geschichte des Nationalsozialismus und der Lokal- beziehungsweise Regionalgeschichte
  • Mindestens zweijährige Erfahrungen in einer leitenden Funktion einer Gedenkstätte oder einer historischen oder wissenschaftlichen Institution

Was uns darüber hinaus wichtig ist:

  • Ausgeprägte Ergebnisorientierung bei der Entwicklung und Durchführung wissenschaftlicher und erinnerungskultureller Projekte, einschließlich Drittmittelförderung
  • Expertise in kultureller Vermittlung
  • Exzellente kommunikative Fähigkeiten nach innen und außen, diplomatisches Geschick sowie Überzeugungskraft
  • Hohe Sozial-, Diversity- und Genderkompetenz
  • Besondere Bereitschaft, sich der Belange der Beschäftigten anzunehmen (zum Beispiel, indem die Ziele der Inklusionsvereinbarung forciert werden) sowie interkulturelle Kompetenz
  • Deutsch und Englisch fließend in Wort und Schrift, weitere Fremdsprachen wünschenswert

Ihre Aufgaben

  • Gesamtleitung und Weiterentwicklung der Institution NS-Dokumentationszentrum
  • verantwortliche Führung der administrativen und Personal-/Finanzbereiche
  • Entwicklung, Steuerung und Umsetzung der Strategie-, Organisations- und Strukturprojekte
  • Strategische Weiterentwicklung der Bereiche Forschung und Dokumentation sowie des Schwerpunkts Demokratieförderung
  • Weiterentwicklung der historischen und politischen Bildungsarbeit sowie zukunftsgerichtete Vermittlungs- und Medienarbeit
  • Repräsentation der Institution im Rahmen des städtischen Museumsverbundes und gegenüber Politik und Öffentlichkeit sowie Kooperationen mit erinnerungskulturellen Institutionen, Forschungseinrichtungen und Universitäten, national und international
  • Verantwortung für die Arbeitsschutzangelegenheiten im Aufgabengebiet

Wir bieten Ihnen

  • Die Weiterentwicklung einer der namhaftesten Gedenkstätten zur Geschichte des Nationalsozialismus in Deutschland zu verantworten
  • Den Prozess der Vernetzung der stadthistorischen Kultureinrichtungen mitzugestalten und voranzutreiben
  • Außertarifliche Bezahlung in Anlehnung nach Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) außertariflich AT-A16
  • Vereinbarkeit von Beruf und Familie durch flexible Arbeitszeiten im Rahmen der dienstlichen Notwendigkeiten in einer wöchentlichen Arbeitszeit von 39 Stunden

Die Stelle ist zunächst für die Dauer von fünf Jahren befristet. Es besteht die Option einer Verlängerung darüber hinaus. Die Stelle ist intern und extern parallel ausgeschrieben.  

Neben guten Entwicklungsperspektiven und -möglichkeiten durch Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen bieten wir die für den öffentlichen Dienst üblichen Sozialleistungen und flexible Arbeitszeiten im Rahmen der gültigen Dienstvereinbarungen. Weiterhin besteht das Angebot des Erwerbs eines vergünstigten Job-Tickets für den öffentlichen Personennahverkehr.

Ihre Bewerbung

Bitte senden Sie Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen (Motivationsschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse) bis zum 30. Juni 2022 unter Angabe der Kennziffer 684/22-01 an:

Stadt Köln
Dezernat Kunst und Kultur
Richartzstraße 2-4
50667 Köln  

oder per E-Mail an:


Ihre Ansprechperson

Als Ansprechpartner steht Ihnen zur Verfügung: Herr Beigeordneter Stefan Charles, Telefon 0221 / 221-24110, E-Mail: stefan.charles@stadt-koeln.de.


Ihr Einsatzort

NS-Dokumentationszentrum
Appellhofplatz 23-25
50667 Köln

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Die Stadt Köln fördert aktiv die Gleichstellung von Frauen und Männern sowie die Vielfalt aller Menschen in der Verwaltung.

Daher begrüßen wir Bewerbungen von Personen of Color, Menschen aller Nationalitäten, Religionen und Weltanschauungen, sexueller Orientierungen und geschlechtlicher Identitäten, aller Altersgruppen sowie Menschen mit Behinderung. Ebenso freuen wir uns auf Bewerbungen von Personen mit familiärer Migrations-, insbesondere Fluchtgeschichte.

Die Stadt Köln ist Trägerin des Prädikats TOTAL E-QUALITY - Engagement für Chancengleichheit von Frauen und Männern sowie des Zusatzprädikats DIVERSITY und des Zertifikats audit berufundfamilie – Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Wir bieten flexible Arbeitszeiten und -formen, die auch mit mobilem Arbeiten kombiniert werden können. Diese orientieren sich an den verschiedenen Lebensmodellen und den persönlichen und dienstlichen Belangen.

Die Stadt Köln als öffentliche Arbeitgeberin unterstützt mit ihrer Inklusionsvereinbarung das Ziel, behinderte, schwerbehinderte und gleichgestellte Menschen in das Arbeitsleben einzugliedern. Schwerbehinderte und gleichgestellte Bewerber*innen werden bei gleicher Eignung besonders berücksichtigt.

Wir weisen darauf hin, dass ab dem 1. März 2020 für diese Stelle die Regelungen des Maserimpfschutzgesetzes einschlägig sind.


Weitere Informationen


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