Arbeitszeit

39 Stunden

Standort

Innenstadt

Stellenbewertung

EG9c

Bewerbungsfrist

03. Juni 2022

Im Historischen Archiv ist ab sofort eine Stelle als Bibliothekar*in (m/w/d) befristet bis 31. August 2023 zu besetzen.  

Das Historische Archiv der Stadt Köln ist eines der größten und bedeutendsten kommunalen Archive in Deutschland. Seine Bestände reichen zurück bis ins hohe Mittelalter und umfassen neben einer reichen städtischen Überlieferung auch die Bestände der Klöster und Stifte in Köln sowie mehr als 860 Nachlässe und Sammlungen. Seit dem Einsturz des Magazingebäudes am 3. März 2009 steht das Historische Archiv zudem vor der einzigartigen Aufgabe, die zerstreuten, verunordneten und häufig fragmentierten Bestände und Einzelobjekte im Umfang von 30 Regalkilometern zu erfassen, konservatorisch zu behandeln und (virtuell) zusammenzuführen.

Die Dienstbibliothek des Archivs ist eine wissenschaftliche Spezialbibliothek. Ihre Aufgabe ist primär die Versorgung der Mitarbeitenden mit der nötigen Literatur, sie nimmt aber auch eine Sammlungsfunktion und die Übernahme in Archivfunktion wahr. Auch die Bibliothek muss sich der Herausforderung des Wiederaufbaus nach dem Einsturz stellen, ihr Bibliothekssystem modernisieren, die Bestände erfassen und erschließen.


Ihr Profil

  • Ein abgeschlossenes Hochschulstudium mit Abschluss Bachelor of Arts in Bibliotheks- und Informationsmanagement beziehungsweise Diplom-Bibliothekar*in
  • Eine mindestens zweijährige einschlägige Berufserfahrung

Hierüber sollten Sie verfügen

  • sicherer Umgang mit den Regeln für die Katalogisierung nach RDA (Resource Description and Access) sowie RAK-WB (Regeln für die alphabetische Katalogisierung in wissenschaftlichen Bibliotheken)
  • praktische Erfahrung in der Katalogisierung in einem integrierten Bibliothekssystem und praktische EDV-Kenntnisse (Windows, MS Office, Internetdienste)
  • mindestens Grundkenntnisse und die Bereitschaft sich tiefer in die Funktionsweise von integrierten Bibliothekssystemen einzuarbeiten
  • sehr gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift
  • hohe Belastbarkeit
  • Teamfähigkeit bei der Arbeit in einem kleinen Team
  • Fähigkeit zum selbständigen Arbeiten
  • interkulturelle Kompetenz

Ihre Aufgaben

  • Mitarbeit an allen Aufgaben der Bibliothek
  • Vertretung der Teamleitung
  • Mitarbeit bei der Planung und Einführung eines neuen integrierten Bibliothekssystems sowie bei der damit verbundenen Umstellung von RaK-WB (Regeln für die alphabetische Katalogisierung in wissenschaftlichen Bibliotheken) auf RDA (Resource Description and Access)
  • Datenmigration aus dem Altsystem

Wir bieten Ihnen

Die Stelle ist bewertet nach der Entgeltgruppe 9 c Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD).

Die Stelle ist befristet bis 31. August 2023.

Die Eingruppierung erfolgt gemäß den tariflichen Regelungen.

Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 39 Stunden. Die Beschäftigung ist in Teilzeit und Vollzeit möglich.

Ihre Bewerbung

Bitte senden Sie ihre Bewerbung bis zum 3. Juni 2022 mit der Kennziffer 1608/21-01-RaUl per Post an:

Historisches Archiv
Eifelwall 5
50674 Köln

oder per E-Mail an:


Ihre Ansprechperson

Weitere Auskünfte erteilt Frau Schwintzer, Telefon 0221 / 221-28684.


Ihr Einsatzort

Historisches Archiv
Eifelwall 5
50674 Köln

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Die Stadt Köln fördert aktiv die Gleichstellung von Frauen und Männern sowie die Vielfalt aller Menschen in der Verwaltung.

Daher begrüßen wir Bewerbungen von People of Color, Menschen aller Nationalitäten, Religionen und Weltanschauungen, sexueller Orientierungen und geschlechtlicher Identitäten, aller Altersgruppen sowie Menschen mit Behinderung. Ebenso freuen wir uns auf Bewerbungen von Personen mit familiärer Migrations-, insbesondere Fluchtgeschichte.

Sie ist Trägerin des Prädikats TOTAL E-QUALITY - Engagement für Chancengleichheit von Frauen und Männern sowie des Zusatzprädikats DIVERSITY und des Zertifikats audit berufundfamilie - Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Wir bieten flexible Arbeitszeiten und -formen, die auch mit mobilem Arbeiten kombiniert werden können. Diese orientieren sich an den verschiedenen Lebensmodellen und den persönlichen und dienstlichen Belangen. Schwerbehinderte und gleichgestellte Bewerber*innen werden bei gleicher Eignung besonders berücksichtigt.


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