Beim Umwelt- und Verbraucherschutzamt, Abteilung Umweltplanung und Umweltvorsorge ist zum 1. Januar 2019 befristet für drei Jahre eine Stelle Wissenschaftliche Mitarbeiterin beziehungsweise Wissenschaftlicher Mitarbeiter für das Projekt Aufbau eines Hitzeaktionsplans für die Stadt Köln im Sachgebiet Umweltinformationssystem, Grundlagenprojekte, Koordination von Planungen und Umweltverträglichkeitsprüfungen zu besetzen. Die Besetzung der Stelle ist vorbehaltlich der Fördermittelzusage.

Die Arbeitszeit beträgt 70%, dies entspricht derzeit 27,3 Stunden.

Das Sachgebiet nimmt Aufgaben aus den Bereichen Umweltinformationssystem, Umweltprüfungsverfahren in Planverfahren, Umweltverträglichkeitsprüfung im Bundesimmissionsschutzverfahren, Koordination Bauleitplanung, Beschaffung von Umweltdaten und Grundsatzfragen des Umweltschutzes wahr.

Weiterhin ist hier die städtische Koordination der Anpassung an den Klimawandel angesiedelt. Die Stadt Köln ist aufgefordert Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel zu ergreifen. Die zunehmende Aufheizung der Stadtquartierte bei lang anhaltenden sommerlichen Hitzeereignissen trifft besonders vulnerable Gruppen wie Kinder, Kranke, Menschen im Alter und schwerbehinderte Menschen. Das Projekt "Aufbau eines Hitzeaktionsplans für die Stadt Köln" vereinigt Forschung mit kommunaler Verwaltung und dem regionalen Trinkwasserversorger. Ziel ist es, die Betroffenheit von Menschen im Alter zu ermitteln. Zudem soll die Erreichbarkeit von alten Menschen, nicht nur für Hitzewarnungen, sondern auch für eine eigene Hitzevorsorge analysiert werden. Darüber hinaus steht die Verminderung der (gesundheitlichen) Risiken in Hitzeperioden für die genannten Risikogruppen im Vordergrund. Mittels qualitativer Experteninterviews werden Grundlagendaten zur Informationsaufnahme von älteren Menschen geführt. Im Rahmen des Projekts soll hieraus eine gezielte Öffentlichkeitsarbeit entwickelt werden, um die Bewohnerschaft in den verschiedenen Stadtvierteln zu erreichen.

Die Aufgabenschwerpunkte beinhalten folgende Tätigkeiten:

  • Mitarbeit bei der Projektabwicklung dazu gehören insbesondere die Erstellung der Berichte für den Projektträger, Abruf von Fördergeldern sowie die Koordinierung der Verbundpartner. Dies beinhaltet auch die Organisation der Arbeitstreffen und die Planung, Organisation und Durchführung öffentlichkeitswirksamer Veranstaltungen.
  • Datenauswertung von Sozial- und Umweltdaten mit der Geoinformationssystem-Software ArcGIS
  • Erstellung und Auswertung einer Betroffenheitsanalyse als Grundlage für eine Priorisierung der Erhebungsgebiete
  • Begleitung und Unterstützung der wissenschaftlichen Auswertung und Erstellung von Projektplänen
  • Ableitung von Handlungsfeldern im Projekt und deren Steuerung
  • Koordinierung der Öffentlichkeitsarbeit und der Durchführung von abgeleiteten Maßnahmen
  • Vorstellung des Vorhabens, seiner Inhalte und Ergebnisse auf internen und externen Veranstaltungen vor Fachpublikum und in der Bevölkerung

Wir erwarten von Ihnen

Vorausgesetzt wird:

Ein wissenschaftliches Hochschulstudium (Master oder vergleichbarer Abschluss) mit den Fachrichtungen Natur-, Sozial-, Gesundheitswissenschaften oder ein vergleichbares Studium beispielsweise Prozessmanagement, Geographie.

Hierüber sollten Sie verfügen:

  • Erfahrungen in der selbständigen Projektabwicklung und dem Projektmanagement bei Förderprojekten insbesondere im Bereich Klimawandelanpassung
  • Teamorientierung, Flexibilität und Kooperationsfähigkeit
  • Ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit und Verhandlungsgeschick im Umgang mit der Öffentlichkeit verbunden mit stilsicherer Ausdrucksweise in Wort und Schrift
  • Hohe Leistungsbereitschaft, Auffassungsgabe, Initiative, Ergebnisorientierung und Belastbarkeit
  • Die Bereitschaft die Arbeitszeit auch zu ungünstigen Zeiten flexibel zu gestalten
  • Fundierte ArcGIS Kenntnisse

Wir bieten Ihnen

Die Stelle ist bewertet nach Entgeltgruppe 13, Fallgruppe 1 des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst (TVöD).

Die Eingruppierung erfolgt gemäß der tariflichen Regelung.

Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 27,3 Stunden.

Ihre Bewerbung

Weitere Auskünfte erteilen Herr Hartwig, Telefon 0221 / 221-22749 oder Frau Hey, Telefon 0221 / 221-35963.

Bewerbungen senden Sie bitte bis zum 9. Dezember 2018 unter Angabe der Kennziffer 1297/18-09 an:

Umwelt- und Verbraucherschutzamt
zu Händen Herrn Hartwig
Willy-Brandt-Platz 2
50679 Köln

oder bevorzugt per E-Mail an:

57-Bewerbungen@Stadt-Koeln.de

Bei Übermittlung per E-Mail versenden Sie die Bewerbungsunterlagen bitte als eine Datei in PDF-Format in möglichst geringer Datengröße.

Die Stadt Köln fördert die Gleichstellung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und begrüßt deshalb Bewerbungen von Frauen und Männern, unabhängig von deren ethnischer, kultureller oder sozialer Herkunft, Alter, Religion, Weltanschauung, Behinderung oder sexueller Identität.

Die Stadt Köln hat sich selbst verpflichtet, den Anteil von Frauen in Leitungsfunktionen und unterrepräsentierten Berufsbereichen, insbesondere MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) zu erhöhen. Frauen sind deshalb ausdrücklich angesprochen und gebeten, sich zu bewerben.

Zudem sollen sich die individuellen Arbeitszeitwünsche von Männern und Frauen mit Familienpflichten in allen Ebenen wiederfinden.

Die Stadt Köln ist Trägerin des Prädikats TOTAL E-QUALITY - Engagement für Chancengleichheit von Frauen und Männern sowie des Zusatzprädikats DIVERSITY.

Schwerbehinderte und gleichgestellte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung besonders berücksichtigt.

Datenschutzhinweise zum Bewerbungsverfahren