Beim NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln ist ab sofort eine unbefristete Stelle als "Stellvertretende Direktorin/Stellvertretender Direktor" wieder zu besetzen. Das NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln ist eine Einrichtung der Stadt Köln und gehört zum Verbund der städtischen Museen. Das NS-Dokumentationszentrum zählt zu den ältesten und bedeutendsten Gedenkstätten zur Geschichte des Nationalsozialismus in der Bundesrepublik Deutschland. Es ist Gedenkort, Lernort und Forschungsort in einem. Die Gedenkstätte Gestapogefängnis mit den zahlreichen Inschriften der Häftlinge stellt einen einzigartigen Gedenkort dar. Ein umfangreiches Angebot an Dauerausstellung, Sonderausstellungen und zahlreichen Veranstaltungen sowie pädagogischen Angeboten machen das NS-DOK zu einem sehr lebendigen Lernort. Die Info- und Bildungsstelle gegen Rechtsextremismus des NS-DOK beschäftigt sich mit der Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus und Antisemitismus. Von Beginn seiner Gründung an ist das NS-Dokumentationszentrum eine ausgeprägte Forschungseinrichtung: mit zahlreichen Projekten, Bibliothek und Dokumentation, Sammlungen und Datenbanken sowie Publikationen in mehreren Schriftenreihen.

Das Aufgabengebiet umfasst im Wesentlichen:

  • Vertretung der Museumsdirektion
  • Forschung und Dokumentation
  • Konzeption und Realisierung von Ausstellungen einschließlich Begleitpublikation
  • Entwicklung und Durchführung von Drittmittelprojekten
  • Entwicklung und Durchführung von erinnerungskulturellen Projekten
  • Übernahme von Verwaltungsaufgaben
  • Repräsentation des Hauses gegenüber den Medien, anderen Institutionen, der Stadtverwaltung und der Öffentlichkeit

Wir erwarten von Ihnen:

Vorausgesetzt wird:

Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Universitätsdiplom, Master, Staatsexamen oder vergleichbar) der Neueren und Neuesten Geschichte.

Voraussetzung bei Beamtinnen und Beamten ist die zusätzliche vorhandene Befähigung für die Ämtergruppe des zweiten Einstiegsamtes der Laufbahngruppe 2 (ehemals höherer Dienst) sowie eine langjährige Tätigkeit in einem entsprechenden Aufgabengebiet der Laufbahngruppe 2, ab dem 2. Einstiegsamt (ehemals höherer Dienst).

Hierüber sollten Sie verfügen:

  • möglichst Abschluss mit einer Promotion im Fachgebiet Nationalsozialismus (einschließlich Vor- und Nachgeschichte)
  • vertiefte, ausgewiesene Kenntnisse der Geschichte des Nationalsozialismus, insbesondere zur Verfolgung von Sinti und Roma und zur Zwangsarbeit beziehungsweise zur Geschichte von Gesellschaft, Partei und Staat in der NS-Zeit
  • umfangreiche Erfahrungen bei der Entwicklung und Durchführung wissenschaftlicher und erinnerungskultureller Projekte, einschließlich Drittmittelförderung
  • umfangreiche praktische Erfahrungen in der Gedenkstätten- oder historischen Museumsarbeit
  • Erfahrungen bei der Beantwortung von wissenschaftlichen sowie humanitären Anfragen, etwa zur Schicksalsklärung
  • besondere Bereitschaft, sich der Belange der Beschäftigten anzunehmen (zum Beispiel, indem die Ziele der Inklusionsvereinbarung forciert werden)
  • Erfahrungen im Umgang mit elektronischer Datenverarbeitung (Datenbanken)
  • Verwaltungs- und Organisationserfahrungen
  • Betreuung von Besucherinnen und Besuchern, Führungen für besondere Gruppen
  • sichere Beherrschung des Englischen in Sprache und Schrift und möglichst einer weiteren Fremdsprache
  • hohe kommunikative und interkulturelle Kompetenz

Wünschenswert sind:

  • Erfahrungen bei Kooperationen mit Gedenkstätten, Museen, Forschungseinrichtungen und Universitäten, national wie international
  • Flexibilität und Belastbarkeit
  • Serviceorientierung und Bereitschaft zu kooperativem Arbeiten auch unter Zeitdruck

Wir bieten Ihnen:

Die Stelle ist bewertet nach Entgeltgruppe 14 Fallgruppe 1 Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) beziehungsweise nach Besoldungsgruppe A 14 Laufbahngruppe 2, 2. Einstiegsamt Landesbesoldungsgesetz für das Land Nordrhein-Westfalen (LBesG NRW) (ehemals höherer Dienst).

Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 39 beziehungsweise 41 Stunden.

Ihre Bewerbung:

Weitere Auskünfte erteilt Dr. Werner Jung, Telefon 0221 / 221-26340.

Bewerbungen senden Sie bitte bis zum 12. Juli 2020 an:  

NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln
Appellhofplatz 23-25
50667 Köln

oder per E-Mail an:

Bewerbung.NS-dok@stadt-koeln.de

Die Stadt Köln fördert die Gleichstellung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und begrüßt deshalb Bewerbungen von Frauen und Männern, unabhängig von deren ethnischer, kultureller oder sozialer Herkunft, Alter, Religion, Weltanschauung, Behinderung oder sexueller Identität.

Die Stadt Köln hat sich verpflichtet, den Anteil von Frauen in Leitungsfunktionen und unterrepräsentierten Berufsbereichen zu erhöhen. Frauen sind deshalb ausdrücklich angesprochen und gebeten, sich zu bewerben.

Zudem sollen sich die individuellen Arbeitszeitwünsche von Männern und Frauen mit Familienpflichten in allen Ebenen wiederfinden.  

Schwerbehinderte und gleichgestellte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung besonders berücksichtigt.

Die Stadt Köln ist Trägerin des Prädikats TOTAL E-QUALITY – Engagement für Chancengleichheit von Frauen und Männern sowie des Zusatzprädikats DIVERSITY.

Datenschutzhinweise zum Bewerbungsverfahren