Im Dezernat Finanzen, im Sachgebiet wirtschaftliche Beteiligungen (kaufmännisches Sachgebiet) der Stabsstelle II/2 Beteiligungssteuerung und öffentliches Finanz- und Unternehmensrecht  ist ab sofort die Stelle der Sachgebietsleitung (m/w/d) zu besetzen.

Zum Dezernatsbereich gehören derzeit die Stabsstelle für Beteiligungssteuerung und öffentliches Finanz- und Unternehmensrecht, die Kämmerei und das Steueramt.

Die Stadt Köln verfügt über rund 40 Beteiligungen und eigenbetriebsähnliche Einrichtungen, die teilweise wiederum eine Vielzahl von Tochtergesellschaften halten. Die Aufgaben der Beteiligungsverwaltung sind in den letzten Jahren enorm angewachsen. Ein großer Teil der Daseinsvorsorgeleistungen wird auch in der Stadt Köln nicht (mehr) in der Kernverwaltung, sondern in privater Rechtsform erbracht. Um die hierfür notwendigen Aufgaben der Kommune als Eigentümerin bestmöglich zu erfüllen, ist ein effektives, fachkundiges und effizientes Beteiligungsmanagement notwendig, das gleichzeitig ein immer komplexeres Aufgabenfeld unter Berücksichtigung der Interessen aller Stakeholder bearbeiten muss.

Rechtliche Fragestellungen, organisatorische Abläufe, wirtschaftliche als auch wirkungsorientierte Analysen und nicht zuletzt die teils unterschiedlichen Rollen und in Einklang zu bringenden Ziele von Verwaltung, Rat, den einzelnen Mandatsträgern, der Gesellschaftervertretung, den Aufsichtsräten, Vorständen und Geschäftsführungen stellen weiter wachsende Herausforderungen dar. Der Operationalisierung des Gemeinwohls insbesondere bei der Verwirklichung (auch) der nicht-finanziellen Ziele kommt hierbei eine besondere Bedeutung zu - nicht zuletzt in einem Beteiligungsportfolio, wie es die Stadt Köln vorhält.

Das Aufgabengebiet umfasst im Wesentlichen:

  • Leitung eines Sachgebietes mit einem Team von Mitarbeitenden des höheren Dienstes mit folgenden Aufgabenschwerpunkten:
    • Gründung von Gesellschaften
    • Bearbeitung handels- und gesellschaftsrechtlicher Fragen
    • Management von Beteiligungen einschließlich der hieraus resultierenden haushaltsmäßigen Abwicklungen
    • Laufende Überwachung der finanziellen Entwicklung der städtischen Beteiligungen
    • Bearbeitung der Fragen im Zusammenhang mit der Budgetierung der Ausgleichszahlungen beziehungsweise der Überschüsse der Beteiligungsunternehmen
    • Auswertung der Wirtschaftspläne, Jahresabschlüsse, Unterlagen für die Aufsichtsrats- und Gesellschafter- beziehungsweise Hauptversammlungen
    • fachliche Beratung der städtischen Mandatsträger im Rahmen ihrer Aufsichtsratstätigkeiten                          
  • Verantwortung für Arbeitsschutzangelegenheiten im Aufgabengebiet

Wir erwarten von Ihnen:

Vorausgesetzt wird:

Vorausgesetzt wird bei Beamtinnen und Beamten die vorhandene Befähigung für die Laufbahngruppe 2, 2. Einstiegsamt des nichttechnischen Verwaltungsdienstes (ehemals höherer Dienst) sowie eine langjährige Tätigkeit in einem entsprechenden Aufgabengebiet der Laufbahngruppe 2, ab dem 2. Einstiegsamt (ehemals höherer Dienst).      

Für Beschäftigte ist ein erfolgreich abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium der Rechts- oder Wirtschaftswissenschaften (Master oder vergleichbarer Abschluss) Voraussetzung.

Für Volljuristinnen und Volljuristen ist ein abgeschlossenes, juristisches zweites Staatsexamen mit der Note befriedigend (mindestens 7,00 Punkte) Voraussetzung.  

Neben den oben genannten Abschüssen wird zusätzlich eine langjährige Tätigkeit in einem entsprechenden Aufgabengebiet gefordert.

Hierüber sollten Sie verfügen:

  • umfassendes betriebswirtschaftliches Wissen; Insbesondere vertiefte Erfahrungen in der Analyse von Bilanzen, Gewinn- und Verlustrechnungen sowie Wirtschaftsplänen öffentlicher Unternehmen
  • steuerrechtliche Kenntnisse mit Bezug zum Aufgabengebiet
  • Kenntnisse aktueller handelsrechtlicher und gesellschaftsrechtlicher Bestimmungen (unter anderem der HGB-Reform durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz)
  • sichere Beherrschung der Grundlagen des öffentlichen Haushalts- und Finanzwesens
  • Kenntnisse des Kommunalrechts, insbesondere des Gemeindewirtschaftsrechts sowie der Grundzüge des europäischen Beihilfe- und Vergaberechtes
  • Eigeninitiative, Einsatz- und Leistungsbereitschaft
  • Verhandlungs- und Kommunikationsgeschick sowie gute mündliche und schriftliche Ausdrucksfähigkeit
  • ausgeprägte Teamorientierung
  • Bereitschaft zur kontinuierlichen Fortbildung
  • besondere Bereitschaft, sich der Belange der Beschäftigten anzunehmen (zum Beispiel, indem die Ziele der Inklusionsvereinbarung forciert werden)
  • Genderkompetenz
  • Interkulturelle Kompetenz

Wünschenswert ist:

  • Erfahrung im Bereich Personalführung

Wir bieten Ihnen:

Die Stelle ist bewertet nach Besoldungsgruppe A 15 Laufbahngruppe 2, 2. Einstiegsamt LBesG NRW (Landesbesoldungsgesetz für das Land Nordrhein-Westfalen) beziehungsweise Entgeltgruppe 15 TVöD (Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst).

Die Eingruppierung erfolgt gemäß den tariflichen Regelungen.

Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 41 Stunden bei Beamtinnen und Beamten beziehungsweise 39 Stunden bei Beschäftigten.  

Ihre Bewerbung:

Weitere Auskünfte erteilen die Stadtkämmerin Frau Professorin Dr. Diemert, Telefon 0221 / 221-25934 oder Herr Reischl, Telefon: 0221 / 221-25936.

Ihre Bewerbung mit den üblichen aussagefähigen Unterlagen richten Sie bitte unter Angabe der Kennziffer 1543/19-01 bis zum 6. März 2020 an:

Stadt Köln
Dezernat Finanzen
Venloer Straße 151-153
50672 Köln

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Die Stadt Köln fördert die Gleichstellung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und begrüßt deshalb Bewerbungen von Frauen und Männern, unabhängig von deren ethnischer, kultureller oder sozialer Herkunft, Alter, Religion, Weltanschauung, Behinderung oder sexueller Identität.  

Die Stadt Köln hat sich selbst verpflichtet, den Anteil von Frauen in Leitungsfunktionen und unterrepräsentierten Berufsbereichen zu erhöhen. Frauen sind deshalb ausdrücklich angesprochen und gebeten, sich zu bewerben.

Zudem sollen sich die individuellen Arbeitszeitwünsche von Männern und Frauen mit Familienpflichten in allen Ebenen wiederfinden.

Die Stadt Köln ist Trägerin des Prädikats "TOTAL E-Quality – Engagement für Chancengleichheit von Frauen und Männern" sowie des Zusatzprädikats DIVERSITY.

Schwerbehinderte und gleichgestellte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung besonders berücksichtigt.

Datenschutzhinweise zum Bewerbungsverfahren