In der neuen Stabsstelle I/3 - "Zentrum für Kriminalprävention und Sicherheit" bei Dezernat I – Allgemeine Verwaltung, Ordnung und Recht ist ab sofort eine Stelle in der Sachbearbeitung Gremienarbeit und Controlling mit 39 beziehungsweise 41 Wochenstunden zu besetzen.

Das Zentrum für Kriminalprävention und Sicherheit befindet sich derzeit im Aufbau. Die Stabsstelle I/3 gliedert sich in die Aufgabenbereiche "Kriminalpräventiver Rat" und "Sicherheitsmanagement".

Der Kriminalpräventive Rat befasst sich mit der Kriminalprävention und Sicherheit außerhalb der Stadtverwaltung Köln. Um die effektive und kontinuierliche Arbeit zu gewährleisten, wird eine gemeinsame Geschäftsstelle unter Beteiligung der Polizei implementiert. Die Geschäftsstelle ist mit zahlreichen Aufgaben rund um das Thema "Kriminalprävention" ausgestattet (Bilanzierung der bisherigen Aktivitäten, Bürgerbeteiligung und Erfassung der Handlungsbedarfe, Mitwirkung an Arbeitsgruppen et cetera).

Der zweite Aufgabenbereich "Sicherheitsmanagement" beschäftigt sich mit der stadtinternen Sicherheit. Hier geht es unter anderem um die Bedarfsermittlung, die Schaffung eines Sicherheitskonzeptes und die Entwicklung eines Notfallmanagements.

Zu den wesentlichen Aufgaben gehört die inhaltliche und organisatorische Betreuung der Gremien. Dies bezieht sich sowohl auf die bestehenden Gremien (unter anderem Kriminalpräventive Räte in den Stadtbezirken, Arbeitskreise), als auch auf die noch zu schaffenden Gremien im Zusammenhang mit dem Aufbau des Kriminalpräventiven Rates (Fachgremien).

Im Rahmen des Aufbaus eines Controllings sollen alle unterschiedlichen Maßnahmen, Projekte und Netzwerke im Hinblick auf das Thema Kriminalprävention und Sicherheit analysiert, gesteuert und controlled werden. Dies bezieht sich sowohl auf die externe als auch auf die interne Kriminalprävention.

Weiterhin soll ein digitaler Katalog erstellt werden, aus dem die Angebote, Projekte und Netzwerke hervorgehen.

Der Aufgabenbereich umfasst im Wesentlichen:

  • Durchführung aller Aufgaben hinsichtlich der Koordination der Gremienarbeit und –termine Hierzu gehören neben der Teilnahme insbesondere auch die Vor- und Nachbereitung der Termine: Einholung und Abstimmung der Tagesordnungspunkte, Erstellung der Einladung, Durchführung einer internen Vorbesprechung, Fertigung und Abstimmung der Niederschrift, Versendung der Arbeitsaufträge, kontinuierliche Pflege der Wiedervorlageliste und ähnliches.
  • Auf- und Ausbau wirksamer Controlling-Instrumente sowie die Wirksamkeitsdarstellung und Evaluation der gesamten Maßnahmen
  • Pflege und Ausbau des internen Berichtswesens

Wir erwarten von Ihnen

Vorausgesetzt wird:

  • Vorausgesetzt wird bei Beamtinnen und Beamten die Befähigung für die Laufbahngruppe 2, 1. Einstiegsamt des nichttechnischen Verwaltungsdienstes (ehemals gehobener Dienst).
  • Tarifbeschäftigte müssen über einen erfolgreich abgeschlossenen Verwaltungslehrgang zwei (ehemals Angestelltenlehrgang zwei) verfügen oder die Ausnahmevoraussetzungen von der Ausbildungs- und Prüfungspflicht erfüllen einhergehend mit einer mehrjährigen Verwaltungserfahrung.
  • Ebenso können sich Tarifbeschäftigte bewerben, die über ein abgeschlossenes Studium (mindestens Bachelor oder FH-Diplom) der Betriebswirtschaft oder in der Studienfachrichtung Verwaltungswissenschaften verfügen, oder über ein abgeschlossenes Studium der Rechtswissenschaften (1. Staatsexamen).

 

Hierüber sollten Sie verfügen:

  • Erfahrungen mit Gremienarbeit
  • Erfahrungen in konzeptioneller und projektorientierter Arbeit
  • Fähigkeit, Zusammenhänge zu erfassen und die sich daraus anfallenden Aufgaben zielführend zu erledigen
  • Ziel- und Ergebnisorientierung, Analyse- und Problemlösungskompetenz
  • Sichere und gewandte Ausdrucksfähigkeit, hohe und schnelle Auffassungsgabe, analytisches Denkvermögen
  • Eigeninitiative, Selbständigkeit sowie Leistungsbereitschaft bei starker Belastbarkeit
  • Verhandlungsgeschick und Durchsetzungsvermögen auf allen hierarchischen Ebenen
  • Teamorientierung und Kommunikationsfähigkeit
  • Sehr gute Kenntnisse und Anwendungserfahrung in allen Office-Anwendungen
  • Affinität für Zahlen, Daten und Statistiken

Wünschenswert sind:

  • Erfahrung in der Vorlagenerstellung und Sitzungssachbearbeitung in Session
  • Erfahrungen mit politischen Strukturen (Rat, Ausschüsse, Arbeitskreise, Bezirksvertretungen)
  • Langjährige Erfahrung mit Verwaltungsstrukturen und Abläufen
  • Erfahrung im Aufbau von Netzwerken

Wir bieten Ihnen

  • Die Stelle ist bewertet nach Besoldungsgruppe A 10 Laufbahngruppe 2 LBesG NRW (Landesbesoldungsgesetz für das Land Nordrhein-Westfalen) (ehemals gehobener Dienst) beziehungsweise Entgeltgruppe 9c TVÖD (Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst).
  • Die Eingruppierung erfolgt gemäß den tariflichen Regelungen. Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 41 beziehungsweise 39 Stunden.
  • Die Einstellung erfolgt unbefristet.
  • Das Zentrum für Kriminalprävention und Sicherheit versteht sich als moderner und zukunftsorientiert agierende Dienststelle. Dies soll durch die geplante Nutzung eines Zukunftslabores, die Erprobung neuer Arbeitswelten und moderner Arbeitsformen (zum Beispiel morgendliches Briefing, kontinuierliche Teambildungsmaßnahmen, gesundheitsbewusstes Arbeiten) sowie flexibler Arbeitszeiten umgesetzt und praktiziert werden. Wir verfügen über eine Technikausstattung, die für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mobiles Arbeiten zulässt. Das Team befindet sich noch im Aufbau. Sie bekommen somit die Chance an einer aktiven Mitgestaltung und Umsetzung mitzuwirken.

Ihre Bewerbung

Weitere Auskünfte erteilt Frau Burkert, Telefon 0221 / 221-25000.

Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte unter Angabe der Kennziffer 603/19-03 bis spätestens 26. Mai 2019 an:

Stadt Köln – Die Oberbürgermeisterin
I/3 Amt für Kriminalprävention und Sicherheit
Frau Burkert
Hohe Straße 115
50667 Köln

oder per E-Mail an:

zks@stadt-koeln.de

Die Stadt Köln fördert die Gleichstellung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und begrüßt deshalb Bewerbungen von Frauen und Männern, unabhängig von deren ethnischer, kultureller oder sozialer Herkunft, Alter, Religion, Weltanschauung, Behinderung oder sexueller Identität.

Die Stadt Köln hat sich selbst verpflichtet, den Anteil von Frauen in Leitungsfunktionen und unterrepräsentierten Berufsbereichen zu erhöhen. Frauen sind deshalb ausdrücklich angesprochen und gebeten, sich zu bewerben.

Zudem sollen sich die individuellen Arbeitszeitwünsche von Männern und Frauen mit Familienpflichten in allen Ebenen wiederfinden.

Die Stadt Köln ist Trägerin des Prädikats TOTAL E-QUALITY – Engagement für Chancengleichheit von Frauen und Männern sowie des Zusatzprädikats DIVERSITY.

Schwerbehinderte und gleichgestellte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung besonders berücksichtigt.

Datenschutzhinweise zum Bewerbungsverfahren