Beim Amt für Informationsverarbeitung ist in der Abteilung Anwendungen, Sachgebiet Fachanwendungen, eine Stelle als Projektmanagerin beziehungsweise Projektmanager (w/m/d) in der Fachanwendungsbetreuung zu besetzen.  

Das Amt für Informationsverarbeitung ist der zentrale IT-Dienstleister der Stadtverwaltung Köln mit über 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.  

Im Sachgebiet Fachanwendungen werden zahlreiche verwaltungskritische Fachanwendungen betreut. Dazu gehören unter anderem Meso (Einwohnermeldewesen und Auskunftsdienste), OK-Verkehr (KFZ-Wesen) oder Terminvereinbarung-Online mit Besuchersteuerung.  

Neben der Sicherstellung des laufenden Betriebs liegt der Schwerpunkt der Aufgaben in diesem Bereich auf der Optimierung der Verwaltungsprozesse (GPO/Verwaltungsreform), dem Ausbau von Online-Bürgerservices (Onlinezugangsgesetz, E-Government-Gesetz, "Internetstadt Köln") sowie einer Stärkung der interkommunalen Zusammenarbeit (KDN-Dachverband).  

Einige Produkte nähern sich dem Ende ihres Lebenszyklus, so dass ein weiterer Schwerpunkt der kommenden Jahre auf der Auswahl und Einführung zeitgemäßer innovativer Nachfolgelösungen liegen wird. Hierbei wird die IT-Projektleitung im Sachgebiet Fachanwendungsbetreuung liegen. Um sicherzustellen, dass die Migrationsprojekte verantwortungsvoll, professionell, zeitgerecht und lösungsorientiert durchgeführt werden und die Betriebsfähigkeit der Anwendungen nicht gefährdet ist, wird eine Persönlichkeit gesucht, die IT-Verständnis für Anwendungen, Infrastruktur und Betrieb besitzt. Sie sollten darüber hinaus über umfassende Erfahrungen im Projektmanagement, insbesondere in komplexen IT- beziehungsweise Digitalisierungsprojekten verfügen. Die Projektmanagerin/der Projektmanager wird bedarfsgerecht dort eingesetzt, wo die technische Projektleitung nicht durch die Fachanwendungsbetreuerin/den Fachanwendungsbetreuer ausgeübt werden kann bzw. wo zur Vermeidung von Projektstillstand zusätzliche Unterstützung gefordert ist.

Das Aufgabengebiet umfasst im Wesentlichen:

  • Leitung und Steuerung von Projekten zur strategischen und IT-seitigen Weiterentwicklung der im Bereich 121-2 betreuten Fachanwendungen, gemeinsam mit Verfahrensherstellern und den beteiligten internen und externen Stellen
  • Anforderungsmanagement; das heißt Anforderungen der Dienststellen aufnehmen, konkretisieren, Lösungskonzepte entwickeln, Synergien und Möglichkeiten der Geschäftsprozessoptimierung erkennen und umsetzen
  • Unterstützung bei komplexen Ausschreibungen, insbesondere bezüglich der Formulierung von Leistungsbeschreibungen sowie der Vertragsgestaltung aus fachlicher und technischer Sicht
  • Unterstützung der Fachanwendungsbetreuung bis zur Produktivsetzung der Lösung 

Wir erwarten von Ihnen:

Vorausgesetzt wird:

  • bei Tarifbeschäftigten ein erfolgreich abgeschlossenes einschlägiges Hochschulstudium in einer der Aufgabenwahrnehmung dienlichen Fachrichtung (zum Beispiel der Informatik) oder
  • nachgewiesene gleichwertige Fähigkeiten und Erfahrungen oder
  • der erfolgreiche Abschluss des Verwaltungslehrgangs zwei (ehemals Angestelltenlehrgang zwei (AL II)) oder
  • bei Beamtinnen und Beamten die Befähigung für die Laufbahngruppe 2, 1. Einstiegsamt des nichttechnischen Verwaltungsdienstes (ehemals gehobener Dienst)

Hierüber sollten Sie verfügen:

  • die Fähigkeit, die beschriebenen Aufgaben qualifiziert und selbstständig durchzuführen
  • Fachkenntnisse und Erfahrungen in der Leitung von Projekten, insbesondere zu Methoden und Tätigkeiten des Projektmanagements (bevorzugt in IT-Projekten) sowie die Fähigkeit, auch technische Sachverhalte verständlich darzustellen
  • Erfahrungen in Prozessaufnahme, -analyse und Dokumentation
  • Erfahrungen in der Erstellung von Konzepten
  • Erfahrungen in der Erstellung von Leistungsbeschreibungen für externe Lieferanten und Dienstleister
  • Interesse an neuen, modernen Informations- und Kommunikationstechniken
  • ein hohes Maß an Eigeninitiative und innovativer Lösungsorientierung
  • sicheres, sprachgewandtes Auftreten in Verhandlungsgesprächen und eine hohe soziale Kompetenz
  • Teamorientierung und Kommunikationsfähigkeit
  • organisatorische und planerische Fähigkeiten
  • Bereitschaft zur ständigen Fortbildung
  • hohe Belastbarkeit  

Unabdingbar sind ein gutes IT-technisches Verständnis sowie die Fähigkeit, abstrakt und prozessorientiert zu denken. Für eine erfolgreiche Aufgabenerledigung ist weiterhin ein dienstleistungsorientiertes Auftreten unabdingbar, welches sich unter anderem in Serviceorientierung, Freundlichkeit, Zuverlässigkeit, qualifizierter Ausdrucksfähigkeit und gepflegtem Erscheinungsbild widerspiegelt.

Wünschenswert sind:

  • Erfahrungen in der Betreuung von Fachanwendungen
  • IT-Fachwissen, Kenntnisse in den Bereichen Datenbanken, Programmierung, Infrastrukturen/Architekturen, Netzwerke, Datenschutz, IT-Sicherheit und IT-Recht
  • Grundlagenwissen in ITIL, der PRO-Prozesse und ihrer Verbindungen

Wir bieten Ihnen:

Es erwartet Sie ein sicherer und zukunftsorientierter Arbeitsplatz in einem unbefristeten Beschäftigungsverhältnis.

Die Vergütung erfolgt nach Entgeltgruppe 11 TVöD IKT (Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst, Informations- und Kommunikationstechnologie) beziehungsweise nach Besoldungsgruppe A 11 Laufbahngruppe 2 LBesG NRW (Landesbesoldungsgesetz für das Land Nordrhein-Westfalen, ehemals gehobener Dienst).

Bei Tarifbeschäftigten erfolgt die Eingruppierung gemäß der tariflichen Regelung. Die Höhe des Entgeltes kann erfragt werden, es gilt die Entgelttabelle zum TVöD VKA (Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände).

Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt für Tarifbeschäftigte 39 Stunden und für Beamtinnen und Beamte 41 Stunden.

Das Amt für Informationsverarbeitung bietet in einem Dienstgebäude in zentraler Lage attraktive Arbeitsbedingungen mit aktueller Arbeitsplatzausstattung. Neben guten Entwicklungsperspektiven und -möglichkeiten durch Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen bieten wir die für den öffentlichen Dienst üblichen Sozialleistungen sowie flexible Arbeitszeiten und mobiles Arbeiten im Rahmen der gültigen Dienstvereinbarungen.

Weiterhin besteht das Angebot des Erwerbs eines vergünstigten Job-Tickets für den öffentlichen Personennahverkehr.

Ihre Bewerbung:

Weitere fachliche Auskunft erteilt Frau Wanders, Telefon 0221 / 221-26159.

Sollten wir Ihr Interesse geweckt haben, senden Sie bitte Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen

  • möglichst zusammengefasst als ein pdf-Dokument
  • unter Angabe der Kennziffer "121/20 PJ"
  • bis zum 14. Juni 2020

an die folgende E-Mail-Adresse:

12-bewerbungen@stadt-koeln.de

Bei im Ausland erworbenen Studienabschlüssen sind ein Nachweis über die Anerkennung (Gleichwertigkeit mit deutschen Abschlüssen) sowie eine beglaubigte Übersetzung beizufügen.  

Die Stadt Köln fördert die Gleichstellung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und begrüßt deshalb Bewerbungen von Frauen und Männern, unabhängig von deren ethnischer, kultureller oder sozialer Herkunft, Alter, Religion, Weltanschauung, Behinderung oder sexueller Identität.

Die Stadt Köln hat sich selbst verpflichtet, den Anteil von Frauen in Leitungsfunktionen und unterrepräsentierten Berufsbereichen – insbesondere MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) – zu erhöhen. Frauen sind deshalb ausdrücklich an-gesprochen und gebeten, sich zu bewerben.

Zudem sollen sich die individuellen Arbeitszeitwünsche von Männern und Frauen mit Familienpflichten in allen Ebenen wiederfinden.

Schwerbehinderte und gleichgestellte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung besonders berücksichtigt.

Die Stadt Köln ist Trägerin des Prädikats TOTAL E-QUALITY – Engagement für Chancengleichheit von Frauen und Männern sowie des Zusatzprädikats DIVERSITY.

Datenschutzhinweise zum Bewerbungsverfahren