Im Amt für Stadtentwicklung und Statistik ist eine Vollzeit-Stelle als Planerin beziehungsweise Planer (m/w/d) zu besetzen.

Das Amt für Stadtentwicklung und Statistik beobachtet die gesellschaftliche, wirtschaftliche und räumliche Entwicklung der Stadt und erstellt Konzepte zur zukunftsfähigen Entwicklung von Köln. Im Amt werden sektorale Stadtentwicklungskonzepte für wichtige urbane Funktionsbereiche wie Wohnen, Wirtschaft, Einzelhandel und Versorgung erarbeitet. Zur Stärkung und Erneuerung von strukturschwachen Stadtbereichen erstellt das Amt räumliche Entwicklungskonzepte und integrierte Handlungskonzepte zum Beispiel für Gebiete der "Sozialen Stadt".

Für Fördermaßnahmen werden Fördermittel beantragt, für Sanierungsgebiete Ausgleichsbeträge erhoben.

Der Bereich Statistik befasst sich mit wissenschaftlichen Analysen und Berichtssystemen für den Rat, die Ausschüsse, die Bezirksvertretungen und die Verwaltung.

Zu den aktuellen Projekten des Amtes gehören insbesondere:

  • der Prozess der "Kölner Perspektiven 2030+"
  • das Programm "Starke Veedel – Starkes Köln"
  • die Umsetzung des Stadtentwicklungskonzeptes Wohnen
  • das Einzelhandels- und Zentrenkonzept
  • das Entwicklungskonzept südliche Innenstadterweiterung (Parkstadt Süd)
  • die Entwicklung des Deutzer Hafens

Die Stelle als Planerin beziehungsweise Planer ist in der Abteilung Stadtentwicklung im Sachgebiet Räumliche Stadtentwicklung angebunden. Diese Stelle hat neben der räumlichen Planung einen verkehrsstrategischen Aufgabenschwerpunkt. Im Amt für Stadtentwicklung und Statistik werden die verkehrsstrategischen Aufgaben der unterschiedlichen Themen des Amtes in der hier ausgeschriebenen Stelle gebündelt. Für die Projekte des Amtes, insbesondere die der räumlichen Planung, ist die konzeptionelle Begleitung aller Mobilitätsfragen erforderlich und stellt eine wichtige Schnittstelle zum Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung dar.

Das Aufgabengebiet umfasst im Wesentlichen:

  • die Mitarbeit an Planungen und Konzepten im Bereich der teilräumlichen Stadtentwicklungsplanung, Übernahme eigener Planungsaufgaben mit verkehrlichen Bezügen
  • Konzeptionelle Überlegungen zu den Mobilitätsfragestellungen in den großen Konversionsgebieten wie Parkstadt Süd, Deutzer Hafen
  • Konzeptionelle Mitarbeit an den Entwicklungskonzepten neuer Gebiete (zum Beispiel Kreuzfeld oder Max Becker-Areal)
  • Ausüben Schnittstellenfunktion zum Dezernat für Mobilität und Liegenschaften
  • Mitarbeit an verkehrlichen Konzepten in der Region, zum Beispiel den Stadt Umland Verbünden, Agglomerationskonzept, Mobilitätskonzept Region Köln Bonn
  • Mitarbeit an nachhaltigen Mobilitätskonzepten und deren Verknüpfung mit den sektoralen Konzepten wie Einzelhandels- und Zentrenkonzept, Stadtentwicklungskonzept Wirtschaft
  • die Teilnahme und Betreuung von Arbeitskreisen und Gremienarbeit

Wir erwarten von Ihnen:

Vorausgesetzt wird:

Abschluss eines wissenschaftlichen Hochschulstudiums (TH-/TU-/Uni-Diplom, Master) der Fachrichtung

  • Raumplanung oder
  • Stadt- und Regionalplanung oder
  • Geografie mit Vertiefung im Bereich Stadt- und Siedlungsgeografie, Wirtschaftsgeographie oder
  • Vergleichbare Studiengänge mit planerischen Studienschwerpunkten

Bei Beamtinnen beziehungsweise Beamten wird zusätzlich die Befähigung für die Ämtergruppe des zweiten Einstiegsamtes der Laufbahngruppe 2 des technischen oder nichttechnischen Dienstes (ehemals höherer technischer oder nichttechnischer Verwaltungsdienst) vorausgesetzt.

Hierüber sollten Sie verfügen:

  • Kenntnisse über die wichtigsten Handlungsfelder von Verkehrspolitik
  • Gutes Verständnis für raumbezogene Planungen
  • Kenntnisse im Bereich der kommunalen Bauleitplanung und der Stadtentwicklungsplanung
  • Kenntnisse in der Anwendung von GIS-Software
  • Praktische Erfahrung in der interdisziplinären Projekt- und Teamarbeit
  • Sicheres Auftreten und ausgeprägte Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit
  • Gutes mündliches und schriftliches Ausdrucksvermögen
  • Analytisches und konzeptionelles Denkvermögen
  • Selbständiges, eigenverantwortliches und kreatives Arbeiten
  • Hohe Eigeninitiative, Leistungsbereitschaft und Belastbarkeit
  • Bereitschaft, die Arbeitszeit im Rahmen dienstlicher Belange bei Bedarf flexibel zu gestalten, zum Beispiel bei der Wahrnehmung von Abendterminen
  • Fundierte Anwendungskenntnisse der Microsoft-Office-Produkte
  • Erfahrungen im Umgang mit Präsentationstechniken

Wünschenswert sind:

  • Kenntnisse in der Regionalplanung
  • Gute Englischkenntnisse

Wir bieten Ihnen:

Die Stelle ist bewertet nach Entgeltgruppe 13 TVöD (Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst beziehungsweise nach Besoldungsgruppe A 13 Laufbahngruppe 2, 2. Einstiegsamt nach dem Landesbesoldungsgesetz für das Land Nordrhein-Westfalen (LBesG NRW) (ehemals höherer Dienst).

Die Eingruppierung erfolgt gemäß der tariflichen Regelungen.

Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 39 beziehungsweise 41 Stunden.

Ihre Bewerbung:

Weitere Auskunft erteilt Frau Drevermann, Telefon 0221 / 221-28718.

Bitte senden Sie Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen unter der Kennziffer 930/20-09 bis zum 2. November 2020 an die folgende Adresse:

Stadt Köln
Amt für Stadtentwicklung und Statistik 
Willy-Brandt-Platz 2 
50679 Köln

oder per E-Mail (sämtliche Unterlagen in einer einzigen PDF-Datei) an:

15-Bewerbungen@stadt-koeln.de

Der Bewerbervergleich erfolgt auch aufgrund von Arbeitszeugnissen. Das Zeugnis für die derzeit ausgeübte Tätigkeit sollte nicht älter als zwei Jahre sein.

Bei im Ausland erworbenen Berufsausbildungen ist ein Nachweis über die Anerkennung (Gleichwertigkeit mit deutschen Abschlüssen) und eine beglaubigte Übersetzung beizufügen.

Die Stadt Köln hat sich selbst verpflichtet, den Anteil von Frauen in Leitungsfunktionen und unterrepräsentierten Berufsbereichen - insbesondere MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) zu erhöhen.

Frauen sind deshalb ausdrücklich angesprochen und gebeten, sich zu bewerben.

Zudem sollen sich die individuellen Arbeitszeitwünsche von Männern und Frauen mit Familienpflichten in allen Ebenen wiederfinden.

Die Stadt Köln ist Trägerin des Prädikats TOTAL E-QUALITY - Engagement für Chancengleichheit von Frauen und Männern sowie des Zusatzprädikats DIVERSITY.

Schwerbehinderte und gleichgestellte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung besonders berücksichtigt.

Datenschutzhinweise zum Bewerbungsverfahren