Beim Amt für Weiterbildung/Volkshochschule (VHS) ist ab sofort eine unbefristete Vollzeitstelle als Pädagogische Mitarbeiterin beziehungsweise Pädagogischer Mitarbeiter (m/w/d) im Programmbereich "politische und kulturelle Bildung" zu besetzen.

Die Volkshochschulen sind die bedeutendsten Vermittlungsinstitutionen der öffentlich verantworteten Weiterbildung. Kaum eine andere Weiterbildungseinrichtung bietet in dieser Vielfalt die Chance, Kompetenzen zu erwerben, die es Menschen ermöglichen, am politischen und kulturellen Leben nicht nur teilzunehmen, sondern auch teilhaben zu können.

Die politische Bildung an Volkshochschulen verfolgt im Wesentlichen die folgenden Zielsetzungen:

  • Vermittlung der grundlegenden Prinzipien einer demokratischen Gesellschaft
  • die Erweiterung von partizipativen und kommunikativen Kompetenzen
  • die Sensibilisierung für politische und interkulturelle Zusammenhänge sowie für Diversity in unserer Gesellschaft
  • Ermutigung zum Diskurs  

Als Dienstleisterin für Verwaltungen, Vereine, Netzwerke und öffentliche Initiativen übernimmt die VHS vielfältige kommunalpolitische Aufgaben im Bildungs-, Kultur- und Sozialbereich. Zu ihrem Aufgabenbereich zählt unter anderem auch die Akquisition und Durchführung von (drittmittelgeförderten) Projekten und Kooperationen.

Das Aufgabengebiet umfasst im Wesentlichen:

  • Leitung des Fachbereichs "Europapolitik, Politische Umweltbildung, Geschichte, Verbraucherbildung, Globales Lernen, Philosophie, Religion" und Betreuung des Veranstaltungszentrums "Thurner Hof" mit eigenverantwortlicher Planung, Organisation und Durchführung von bedarfsgerechten Angeboten
  • konkrete Programmentwicklung, Planung und Umsetzung des Angebotes unter Berücksichtigung regionaler Erfordernisse und Bedarfe
  • Akquise und Betreuung von Kursleitenden
  • Budgetverantwortung und Ressourcensicherung des verantworteten Fachbereichs
  • Evaluation der Angebote
  • Qualitätsmanagement und Weiterbildungs-Marketing für den eigenen Fachbereich
  • Entwicklung von Vorgaben des verantworteten Fachbereichs für ein Grundangebot in der Region zur Umsetzung durch die pädagogischen Assistenzkräfte  

Wir erwarten von Ihnen:

Vorausgesetzt wird:

Zwingende Voraussetzung ist ein erfolgreich abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master, Universitäts-Diplom, Magister) der Fachrichtung Politik, Soziologie oder Pädagogik mit einschlägiger Berufserfahrung in der Erwachsenenbildung.

Bei Beamtinnen und Beamten ist neben den vorgenannten Voraussetzungen die erlangte Befähigung für die Ämtergruppe des zweiten Einstiegsamtes der Laufbahngruppe 2 des nichttechnischen Verwaltungsdienstes (ehemals höherer Dienst) unverzichtbar.                                                                                                                           

Hierüber sollten Sie verfügen:

  • Ausgewiesene Kenntnisse der aktuellen Debatten zur Europapolitik, Demokratieentwicklung, innen- und außenpolitischen Themen
  • Sehr gute Kenntnisse der politischen Landschaft auf kommunaler und überregionaler Ebene
  • Fundierte Kenntnisse und Erfahrungen in der Umweltbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)
  • Gute Kenntnisse und Erfahrungen in partizipativen Ansätzen und Modellen der Bürgerbeteiligung
  • Umfassende Kenntnisse der Weiterbildungslandschaft, ihrer Rahmenbedingungen, ihrer Entwicklungstrends sowie aktueller Fragestellungen
  • Erfahrung in der Akquisition und Durchführung von Projekten, sowie im Aufbau und der Moderation von politischen und umweltpolitischen Netzwerken
  • Interkulturelle Kompetenz und -erfahrungen
  • Erfahrung in der Planung und Umsetzung von klassischen und innovativen Veranstaltungsformaten
  • Erfahrung in der Kooperation mit Partnern aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft
  • Sehr gutes Verhandlungsgeschick im Umgang mit externen Partnern, unter anderem mit Akteuren aus Verwaltung und Politik, Initiativen, Stiftungen, stadtgesellschaftlichen Zusammenschlüssen
  • Affinität zu neuen Medien, Digitalstrategien in der Weiterbildung, Umgang mit Social Media
  • Kooperations- und Entscheidungsfähigkeit Kreativität und hohe Flexibilität sowie Fähigkeit zur Arbeit im Team
  • Hohe Belastbarkeit und überdurchschnittliche Initiative
  • Sehr gutes Kommunikationsvermögen in schriftlicher und mündlicher Form beziehungsweise die Fähigkeit zur adressaten- und inhaltsgerechten Formulierung von komplexen Sachverhalten (beispielsweise Projektkonzeption)
  • Analytische und konzeptionelle Stärken, ergebnisorientiertes Handeln
  • Sicherer Umgang mit Medien- und Informationstechnik, sowie umfangreiche Erfahrungen mit den Microsoft-Office-Produkten 

Wünschenswert sind:

  • Fremdsprachenkenntnisse: Englisch verhandlungssicher in Wort und Schrift
  • Moderationserfahrung
  • Interkulturelle Kompetenz  

Wir bieten Ihnen:

Die Stelle ist bewertet nach Entgeltgruppe 13 Fallgruppe 1 Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVÖD) beziehungsweise nach Besoldungsgruppe A 13 Laufbahngruppe 2, 2. Einstiegsamt Landesbesoldungsgesetzes für das Land Nordrhein-Westfalen (LBesG NRW) (ehemals höherer Dienst).

Die Eingruppierung erfolgt gemäß den tariflichen Regelungen.

Es erwartet Sie ein interessanter und vielseitiger Arbeitsplatz.

Wir unterstützen Sie gerne bei Bedarf mit individuellen und teamorientierten Fortbildungsmaßnahmen.

Es handelt sich um eine Vollzeitstelle.

Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 39 Stunden (Tarifbeschäftigte) beziehungsweise 41 Stunden (Beamtinnen und Beamte).

Die Vielfältigkeit der Aufgabenstellung erfordert die Bereitschaft, die Arbeitszeit flexibel zu gestalten, so bei Bedarf auch zu unüblichen Zeiten wie an Abenden und an Wochenenden

Ihre Bewerbung:

Weitere Auskunft erteilt Ihnen gerne Frau Dieckmann, Telefon 0221 / 221-93580.

Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte mit Lebenslauf, Abschlusszeugnissen und entsprechenden Nachweisen über die geforderten Qualifikationen sowie Arbeitszeugnissen unter Angabe der Kennziffer 627/20-09 bis spätestens 14. August 2020 an folgende Adresse:

Stadt Köln – Die Oberbürgermeisterin
Amt für Weiterbildung
Referat Personal (42/02)
Im Mediapark 7
50670 Köln

oder vorzugsweise per E-Mail an: 

vhs-personal@stadt-koeln.de

Die Stadt Köln fördert die Gleichstellung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und begrüßt deshalb Bewerbungen von Frauen und Männern, unabhängig von deren ethnischer, kultureller oder sozialer Herkunft, Alter, Religion, Weltanschauung, Behinderung oder sexueller Identität.

Die Stadt Köln hat sich selbst verpflichtet, den Anteil von Frauen in Leitungsfunktionen und unterrepräsentierten Berufsbereichen zu erhöhen. Frauen sind deshalb ausdrücklich angesprochen und gebeten, sich zu bewerben.

Zudem sollen sich die individuellen Arbeitszeitwünsche von Männern und Frauen mit Familienpflichten in allen Ebenen wiederfinden.

Die Stadt Köln ist Trägerin des Prädikats TOTAL E-QUALITY – Engagement für Chancengleichheit von Frauen und Männer sowie des Zusatzprädikats DIVERSITY.

Schwerbehinderte und gleichgestellte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung besonders berücksichtigt

Datenschutzhinweise zum Bewerbungsverfahren