Beim Stadtplanungsamt ist ab dem 1. Juni 2019 die Stelle der Amtsleitung zu besetzen. Das Amt gehört zum Geschäftsbereich des Dezernates Stadtentwicklung, Planen und Bauen.  

Das Stadtplanungsamt ist mit etwa 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in sechs Organisationseinheiten gegliedert.  

Köln ist als größte Stadt in Nordrhein-Westfalen und viertgrößte Stadt Deutschlands eine bedeutende, moderne und zukunftsorientierte Metropole mit überregionaler Bedeutung. Da Köln eine stark wachsende Stadt ist, sind in den nächsten Jahren die planerischen Voraussetzungen für zusätzlichen Wohnraum, Arbeitsplätze und Infrastruktur zu schaffen. Dies geht zwingend mit einem stetigen Ausbau zeitgemäßer städtischer Dienstleistungen für die Öffentlichkeit, Wirtschaft und Institutionen einher.

Ihre Aufgaben:

Der Aufgabenbereich des Stadtplanungsamt liegt in der städtebaulichen Planung einschließlich Projektentwicklung und auch Projektumsetzung. Wesentliche Schwerpunkte sind dabei die vorbereitende und verbindliche Bauleitplanung mit allen Facetten sowie die Gestaltung der Stadt und des öffentlichen Raums. Zur Qualitätssicherung gehörten ein hohes Maß an Projektsteuerung und eine Vielzahl von Qualifizierungsverfahren. Ebenso ist die Beratung von Bürgerinnen und Bürgern sowie Investoren und Projektentwicklern innerhalb und außerhalb förmlicher Verfahren Bestandteil der Aufgaben, sowie die Mitwirkung an Themen der strategischen Stadtentwicklung. Darüber hinaus werden die juristische Beratung, die Prüfung von Baugesuchen und auch die Umweltprüfung im Stadtplanungsamt abgedeckt. Die Geschäftsstellen des Gestaltungsbeirates, des Kooperativen Baulandmodells und des Kölner Stadtmodells sind ebenfalls im Stadtplanungsamt angesiedelt. Die Amtsleitung vertritt die Themen des Stadtplanungsamtes in den Gremien des Rates, insbesondere im Stadtentwicklungsausschuss.  

In den nächsten Jahren sind angesichts der steigenden Nachfrage nach Wohnraum mehrere große städtebauliche Neuordnungsvorhaben fortzuführen beziehungsweise zu initiieren, zu denen kreative Lösungen in den Planungen zu forcieren sind.  

Die Amtsleitung ist auch verantwortlich für die Arbeitsschutzangelegenheiten des Amtes.

Vorausgesetzt wird:

Das zu besetzende Aufgabengebiet erfordert ein erfolgreich abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Universitäts-Diplom oder Masterabschluss) der Fachrichtungen Architektur, Stadt-, Regional-, Raumplanung oder eine vergleichbare Fachrichtung sowie eine langjährige nachgewiesene Führungserfahrung in einem Aufgabengebiet vergleichbar der Ämtergruppe des zweiten Einstiegsamtes der Laufbahngruppe 2 des technischen Dienstes (ehemals höherer technischer Dienst).

Unverzichtbare Voraussetzung bei Beamtinnen und Beamten ist zusätzlich die erlangte Befähigung für die Ämtergruppe des 2. Einstiegsamtes der Laufbahngruppe 2 des technischen Dienstes (ehemals höherer technischer Dienst) sowie eine langjährige nachgewiesene Führungserfahrung in einem Aufgabengebiet dieser Ämtergruppe.

Hierüber sollten Sie verfügen:

  • sehr gute Fachkenntnisse im Bereich von Stadtplanung und Städtebau, Bau- und Planungsrecht
  • fundierte Kenntnisse in der Steuerung komplexer Projekte sowie enge fachliche Vernetzung im innerdeutschen und europäischen Raum
  • fachliche Problemlösungskompetenz, Innovationsfähigkeit, analytisches Denkvermögen und Koordinationsfähigkeit
  • hohe soziale Kompetenz (Serviceorientierung, Motivationsfähigkeit, Verhandlungsgeschick und Kommunikationsfähigkeit)
  • überdurchschnittliche Eigeninitiative und Innovationsfähigkeit
  • besonderes Verantwortungsbewusstsein und eine hohe Identifikation mit dieser sehr anspruchsvollen Aufgabe
  • sicheres Auftreten in Entscheidungsgremien, der Öffentlichkeit und den Medien (kompetente Vermittlung der Arbeitsergebnisse)
  • hohe Präsentationskompetenz in komplexen Fragestellungen einschließlich der Verwendung geeigneter Medien, Kommunikationsformate sowie Grafik- und Plandarstellungen
  • ausgeprägtes, zielorientiertes und wertschätzendes Führungsverständnis und die besondere Bereitschaft, sich den Belangen der Beschäftigten anzunehmen (zum Beispiel, in dem die Ziele der Inklusionsvereinbarung forciert werden)

Wir bieten Ihnen:

Eine interessante und herausfordernde Aufgabe in einer Millionenstadt.  

Die Stelle ist bewertet nach Außertarif Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (AT TVöD) beziehungsweise nach Besoldungsgruppe B 2 Landesbesoldungsgesetz für das Land Nordrhein-Westfalen (LBesG NRW).  

Es handelt sich um eine unbefristete Vollzeitstelle. Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 39 beziehungsweise 41 Stunden.  

Die Bereitschaft zur flexiblen Gestaltung der Arbeitszeit entsprechend der Aufgabenstellung auch außerhalb der üblichen Arbeitszeiten und somit im Bedarfsfall auch über die regelmäßige Arbeitszeit hinaus tätig zu sein wird vorausgesetzt.

Ihre Bewerbung:

Weitere Auskünfte erteilt Herr Beigeordneter Greitemann, Telefon 0221 / 221-25900.  

Interessiert? Bitte senden Sie Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen unter Angabe der Kennziffer 1340/18 in schriftlicher Form bis zum 17. Februar 2019 an:

Stadt Köln
Bewebercenter, 111/2
50679 Köln

oder per E-Mail an:

61-Amtsleitung-Bewerbung@stadt-koeln.de

 

Die Stadt Köln fördert die Gleichstellung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und begrüßt deshalb Bewerbungen von Frauen und Männern, unabhängig von deren ethnischer, kultureller oder sozialer Herkunft, Alter, Religion, Weltanschauung, Behinderung oder sexueller Identität.  

Die Stadt Köln hat sich selbst verpflichtet, den Anteil von Frauen in Leitungsfunktionen und in unterrepräsentierten Berufsbereichen - insbesondere MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) zu erhöhen. Frauen sind deshalb ausdrücklich angesprochen und gebeten, sich zu bewerben.  

Zudem sollen sich die individuellen Arbeitszeitwünsche von Männern und Frauen mit Familienpflichten in allen Ebenen wiederfinden.  

Schwerbehinderte und gleichgestellte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung besonders berücksichtigt.  

Die Stadt Köln ist Trägerin des Prädikats TOTAL E-QUALITY- Engagement für Chancengleichheit von Frauen und Männern sowie des Zusatzprädikats DIVERSITY.

Datenschutzhinweise zum Bewerbungsverfahren