Beim Amt für Informationsverarbeitung ist in der Abteilung "IT-Gestaltung" im Sachgebiet IT-Architekturplanung eine Stelle als IT-Changemanagerin beziehungsweise IT-Changemanager (m/w/d) zu besetzen.  

Das Amt für Informationsverarbeitung als zentraler IT-Dienstleister der Stadtverwaltung Köln versteht sich als Gestalter der Digitalisierungsvorhaben in der Stadt Köln und agiert als Volldienstleister mit einem umfangreichen Aufgabenspektrum.  

Die Abteilung IT-Gestaltung übersetzt die Ziele und Anforderungen der Stadtverwaltung zur bedarfsgerechten Unterstützung der Aufgaben mit Informations- und Kommunikationstechnik in konkrete Anforderungen an IT-Systeme und IT-Architekturen, die in und mit der städtischen IT-Infrastruktur betrieben werden.  

Die Hauptaufgabe des in der Abteilung angesiedelten Sachgebietes IT-Architekturplanung besteht in der Planung der städtischen IT-Architektur (Hardware, Basissysteme, Anwendungen) sowie in der Verantwortung für die ITSM-Prozesse Changemanagement, Notfallmanagement, Problemmanagement, Configmanagement und Releasemanagement.

Das Aufgabengebiet umfasst im Wesentlichen:

  • Changemanagement nach ITSM
    • Verantwortung für die Einhaltung, Umsetzung und Weiterentwicklung des Changemanagement Prozesses als Prozess-Owner
    • Übergreifende Verantwortung für alle Change-Requests, deren Koordination und Priorität unter Beachtung etwaiger Wechselwirkungen (besondere Schwierigkeit), einschließlich deren störungsfreier Produktivsetzung (hohe Bedeutung)
    • Eigenverantwortliche Autorisierung von Produktivsetzungen nach Prüfung der Voraussetzungen
    • Durchführung des Change-Advisory-Boards
    • Durchführung von Not-CABs nach Rücksprache mit der jeweils zuständigen Abteilungsleitung
    • Beratung der Inbetriebnahmekoordinatoren aus den Kompetenz Centern
    • Qualitätssicherung der Change-Umsetzung sowie der zugehörigen Dokumentationen  
  • Entwicklung von Schulungskonzepten und Durchführung von Schulungen für neue Inbetriebnahmekoordinatoren
  • Service- und Architekturplanung in Sonderfällen

Wir erwarten von Ihnen:

Vorausgesetzt wird:

  • bei Tarifbeschäftigten ein erfolgreich abgeschlossenes einschlägiges Hochschulstudium in einer der Aufgabenwahrnehmung dienlichen Fachrichtung (zum Beispiel der Informatik) oder
  • nachgewiesene gleichwertige Fähigkeiten und Erfahrungen oder
  • der erfolgreiche Abschluss des Verwaltungslehrgangs zwei (ehemals Angestelltenlehrgang zwei (AL II)
  • bei Beamtinnen und Beamten die Befähigung für die Laufbahngruppe 2 des nichttechnischen Verwaltungsdienstes (ehemals gehobener Dienst)

Hierüber sollten Sie verfügen:

Fachkenntnisse:

  • vertiefte Kenntnisse im Change- und/oder Projektmanagement (fundierte Kenntnisse von Prinzipien des Projektmanagements)
  • breites IT-Fachwissen über alle Technikkomponenten des IT-Betriebs
  • Kenntnisse über IT-Prozessmodelle (ITIL, Cobit, ISO 20000, MOF) und agile Methoden (SCRUM, LEAN)

Eine Zertifizierung in einem der IT-Prozessmodelle (zum Beispiel ITIL Foundation oder höher) ist von Vorteil.  

Projekt- und Betriebserfahrung:

  • mindestens dreijährige praktische Erfahrung in einem vergleichbaren Aufgabengebiet beziehungsweise in vergleichbaren Aufgabengebieten
  • gute Kenntnisse über die besonderen Gegebenheiten einer großen DV-Infrastruktur (ab circa 50 Server und circa 2000 Clients)
  • Fähigkeit, auch unter hohem Zeit- und Ergebnisdruck sorgfältig und eigenständig zu arbeiten  

Für eine erfolgreiche Aufgabenerledigung ist ein serviceorientiertes Auftreten unabdingbar, welches sich unter anderem in Freundlichkeit, Zuverlässigkeit, qualifizierter Ausdrucksfähigkeit und gepflegtem Erscheinungsbild widerspiegelt. Hinzu kommen folgende Anforderungen:

  • qualifizierte und selbstständige Durchführung aller beschriebenen Aufgaben
  • analytisches und lösungsorientiertes Denken
  • Teamorientierung und Kommunikationsfähigkeit
  • Durchsetzungsvermögen
  • hohe Belastbarkeit
  • Flexibilität
  • Bereitschaft zur ständigen Fortbildung
  • Umgang mit Standard Softwareprodukten
  • Gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift

Wir bieten Ihnen:

Es erwartet Sie ein sicherer und zukunftsorientierter Arbeitsplatz in einem unbefristeten Beschäftigungsverhältnis.

Die Vergütung erfolgt nach Entgeltgruppe 12 TVöD IKT (Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst, Informations- und Kommunikationstechnologie) beziehungsweise bei Beamtinnen und Beamten nach Besoldungsgruppe A 12 Laufbahngruppe 2 LBesG NRW (Landesbesoldungsgesetz für das Land Nordrhein-Westfalen, ehemals gehobener Dienst).

Bei Tarifbeschäftigten erfolgt die Eingruppierung gemäß der tariflichen Regelung.

Die Höhe des Entgeltes kann erfragt werden.

Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt für Tarifbeschäftigte 39 Stunden und für Beamtinnen und Beamte 41 Stunden.  

Das Amt für Informationsverarbeitung bietet in einem Dienstgebäude in zentraler Lange attraktive Arbeitsbedingungen mit aktueller Arbeitsplatzausstattung. Neben guten Entwicklungsperspektiven und –möglichkeiten durch Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen bieten wir die für den öffentlichen Dienst üblichen Sozialleistungen sowie flexible Arbeitszeiten und mobiles Arbeiten im Rahmen der gültigen Dienstvereinbarungen.  

Weiterhin besteht das Angebot des Erwerbs eines vergünstigten Job-Tickets für den öffentlichen Personennahverkehr.

Ihre Bewerbung

Weitere fachliche Auskunft erhalten Sie von Herr Sutorius, Telefon 0221 / 221-30331. 

 Sollten wir Ihr Interesse geweckt haben, senden Sie bitte Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen   

  • möglichst zusammengefasst als ein pdf-Dokument   
  • unter Angabe der Kennziffer "120/6"
  • bis zum 15. März 2020

an die folgende E-Mail-Adresse: 

12-bewerbungen@stadt-koeln.de

Bei im Ausland erworbenen Studienabschlüssen ist ein Nachweis über die Anerkennung (Gleichwertigkeit mit deutschen Abschlüssen) sowie eine beglaubigte Übersetzung beizufügen. 

Die Stadt Köln fördert die Gleichstellung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und begrüßt deshalb die Bewerbung von Frauen und Männern, unabhängig von deren ethnischer, kultureller oder sozialer Herkunft, Alter, Religion, Weltanschauung, Behinderung oder sexueller Identität.

Die Stadt Köln hat sich selbst verpflichtet, den Anteil von Frauen in Leitungsfunktionen und unterrepräsentierten Berufsbereichen – insbesondere MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) – zu erhöhen. Frauen sind deshalb ausdrücklich angesprochen und gebeten, sich zu bewerben.

Zudem sollen sich die individuellen Arbeitszeitwünsche von Männern und Frauen mit Familienpflichten in allen Ebenen wiederfinden.

Schwerbehinderte und gleichgestellte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung besonders berücksichtigt.

Die Stadt Köln ist Trägerin des Prädikats TOTAL E-QUALITY – Engagement für Chancengleichheit von Frauen und Männern sowie des Zusatzprädikats DIVERSITY.

Datenschutzhinweise zum Bewerbungsverfahren