Beim Amt für Verkehrsmanagement ist ab sofort eine Stelle für eine Ingenieurin beziehungsweise einen Ingenieur (w/m/d) für die Projekt- beziehungsweise Teilprojektleitung zur Umsetzung der Förderprojekte DIGI 4 - Vario und DIGI 3 zu besetzen.

Das Amt für Verkehrsmanagement ist die maßgebliche Institution für die Optimierung des Verkehrsflusses und die Modernisierung der Verkehrstechnik durch intelligente Verkehrssteuerung und Vernetzung der Verkehrsarten. Die Stelle ist innerhalb der Abteilung Verkehrssystemmanagement, im Sachgebiet Verkehrsleitzentrale/Betriebssystemtechnik zu besetzen.

Das Aufgabengebiet umfasst im Wesentlichen:

  • die Projektleitung in zwei Arbeitspaketen im Förderprojekt DIGI 3
    • Beschaffung und Einrichtung von NOx-Messeinrichtungen für drei "Hotspots" mit besonderer Luftschadstoffbelastung sowie Implementierung in die Verkehrsmanagementstrategie
    • Entwicklung von Strategien für umweltsensitive Schaltungen der Lichtsignalanlagen und entsprechende Informationsstrategien für die "Hotspots"
  • die Projektleitung im Förderprojekt DIGI 4 –Vario bestehend aus der
    • Betreuung des Gutachtens zur:
      - Ermittlung von 10 geeigneten Standorten für zusätzliche Variotafeln
      - Entwicklung kurzfristiger Schaltungs- und Informationsstrategien auf Basis vorhandener Möglichkeiten des Verkehrsmanagementsystems
      - Entwicklung eines Konzeptes zur Erzielung einer kurzfristigen Schadstoffreduzierung mit den bereits jetzt vorhandenen Möglichkeiten des Verkehrsmanagementsystems sowie mittelfristiger Konzepte unter Einbeziehung der zusätzlichen Variotafeln.
    • Durchführung der Vergabe, Bauleitung und Inbetriebnahme im Rahmen der Errichtung der 10 Variotafeln
    • programmtechnische Umsetzung der im Rahmen des Gutachtens entwickelten Konzepte für mittelfristige Informations- und Schaltungsstrategien im Verkehrsmanagementsystem
  • Korrespondenz zum Bundesverkehrsministerium sowie dem Projektträger (Mitarbeit bei der Erstellung von Zwischenberichten, Zwischennachweisen, Mittelabruf, Verwendungsnachweisen, Teilnahme an Workshops des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur et cetera) 
  • Bearbeitung von Förder- und Genehmigungsanträgen sowie Auswertung von Gutachten und Prüfung von Planunterlagen
  • verbindliche Koordination und Kooperation der Planungsbeteiligten, wie der Betreibergesellschaft für Bundesautobahnen, des Landesbetriebs Straßenbau NRW, der Bezirksregierung Köln und der Verkehrszentrale NRW sowie Abstimmung mit anderen Abteilungen, Ämtern und Behörden mit jeweils vorgelagerten inhaltlichen Verhandlungen von Verwaltungsvereinbarungen zwischen den Beteiligten
  • Mitarbeit bei der Beauftragung sowie fachtechnische Betreuung und Prüfung der Arbeitsergebnisse externer Dienstleister und Ingenieurbüros
  • Steuerung externer Dienstleister und Ingenieurbüros hinsichtlich der vorgegebenen Ziele zu Kosten, Terminen und Qualität
  • Unterstützung der Sachgebietsleitung bei Aufbau und Vorgabe zu Standards, Schnittstellen und Komponenten der Verkehrsmanagementsysteme sowie Wissensmanagement inklusive Umsetzung durch internes/externes Schulungskonzept
  • Beobachtung und Mitwirkung bei der zugehörigen Standardisierung auf europäischer und nationaler Ebene
  • Wissenstransfer mit anderen Anwendern in Gremien des Deutschen Städtetag und OCA e. V.

Wir erwarten von Ihnen:

Vorausgesetzt wird (Muss-Kriterien):

Vorausgesetzt wird der erfolgreiche Abschluss eines Studiums (Fachhochschuldiplom oder Bachelor) der Fachrichtungen, Verkehrssystemmanagement, Verkehrstechnik, Elektrotechnik oder Bauingenieurwesen mit der Vertiefung Verkehrswesen.

Alternativ der Abschluss eines Studiums Wirtschaftsingenieurwesen oder Geografie beide mit der Vertiefungsrichtung Verkehrswesen sofern über eine mehrjährige (mindestens 2 Jahre) Berufserfahrung im beschriebenen Aufgabenbereich verfügt wird.  

Hierüber sollten Sie verfügen (Soll-Kriterien):

  • vertiefte Kenntnisse in der Straßenverkehrstechnik, insbesondere in der Programmierung von zentralenbasierten Schaltungsstrategien und Steuerungen für Lichtsignalanlage
  • mehrjährige Berufserfahrung im genannten Aufgabengebiet und in nationalen F&E Projekten
  • Fachkenntnisse in relevanten Standards, Schnittstellen und Datenmodellen im Verkehrsmanagement und der Verkehrstechnik
  • die Fähigkeit zur Koordination komplexer Themenstellungen und Projekte
  • zielorientiertes, analytisches Denk- und Durchsetzungsvermögen
  • hohe Innovationsfähigkeit, Kreativität und ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit
  • hohes Maß an Teamfähigkeit, Flexibilität, Engagement und Entscheidungsfreude
  • sicheres verbindliches Auftreten und Verantwortungsbewusstsein
  • Erfahrungen in der Vergabe nach VOB und UVgO/VgV
  • den Besitz der Fahrerlaubnis der Führerscheinklasse B (ehemals Klasse 3)

Wir bieten Ihnen:

Die Stelle ist bewertet nach Entgeltgruppe 12 TVöD (Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst). Die Eingruppierung erfolgt nach der tariflichen Regelung.

Dazu gehören die bei der Stadt Köln üblichen allgemeinen Sozialleistungen einschließlich zusätzlicher Altersvorsorge und kostengünstigem Großkundenticket (Jobticket).

Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 39 Stunden. Der Einsatz erfolgt im Innen und Außendienst.

Ihre Bewerbung:

Weitere Auskunft erteile Frau Töpfer, Telefon 0221 / 221-28573.

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung unter der Kennziffer 214/20-08 mit den üblichen Bewerbungsunterlagen bis zum 30. September 2020 an:

Stadt Köln 
Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung
Frau Ute Reuber
Willy-Brandt-Platz 2
50679 Köln

oder per E-Mail an:

strassen-verkehrsentwicklung@stadt-koeln.de

Die Stadt Köln fördert die Gleichstellung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und begrüßt deshalb Bewerbungen von Frauen und Männern, unabhängig von deren ethnischer, kultureller oder sozialer Herkunft, Alter, Religion, Weltanschauung, Behinderung oder sexueller Identität.  

Die Stadt Köln hat sich selbst verpflichtet, den Anteil von Frauen in Leitungsfunktionen und unterrepräsentierten Berufsbereichen - insbesondere MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) - zu erhöhen. Frauen sind deshalb ausdrücklich angesprochen und gebeten, sich zu bewerben.  

Zudem sollen sich die individuellen Arbeitszeitwünsche von Männern und Frauen mit Familienpflichten in allen Ebenen wiederfinden.  

Die Stadt Köln ist Trägerin des Prädikats TOTAL E-QUALITY – Engagement für Chancengleichheit von Frauen und Männern sowie des Zusatzprädikats DIVERSITY.  

Schwerbehinderte und gleichgestellte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung besonders berücksichtigt.  

Datenschutzhinweise zum Bewerbungsverfahren