Beim Umwelt- und Verbraucherschutzamt, Abteilung Immissionsschutz, Wasser- und Abfallwirtschaft ist ab 1. Juni 2019 eine Stelle Ingenieurin beziehungsweise Ingenieur zu besetzen.

Der Aufgabenbereich umfasst die Vertretung der Sachgebietsleitung mit den Branchen Abfallentsorgung, Rohstoffwirtschaft und Bauwirtschaft mit derzeit acht Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Dabei sind alle Aufgaben der Unteren Umweltbehörde (Immissionsschutz, Wasser und Abfall) wahrzunehmen.

Schwerpunktmäßig sind Entscheidungen als Sonderordnungsbehörde zur Änderung und zur Stilllegung von Deponien (ehemals Boden- und Bauschuttdeponien) zu treffen. Zudem sind Regelungen zur Nachsorge und zur Entlassung der Deponien aus der Nachsorge festzulegen.

Das Aufgabengebiet beinhaltet die medienübergreifende Betreuung von Gewerbe- und Industriebetrieben in allen Aspekten des Immissionsschutzes sowie der Wasser- und Abfallwirtschaft sowie die eigenverantwortliche Bearbeitung komplexer Projekte. Hierzu zählen neben der fachlichen Beratung insbesondere die Erteilung von immissionsschutz-, wasser- und abfallrechtlichen Genehmigungen; sowie die Überwachung der Betriebe.

Das Aufgabengebiet umfasst im Wesentlichen:

  • die Vertretung der Sachgebietsleitung
  • eigenverantwortliche Durchführung von abfall- und wasserrechtlichen Planfeststellungsverfahren, Erteilung von Genehmigungen und Erlaubnissen nach Immissionsschutz-, Wasser- und Abfallrecht
  • Stellungnahmen in Bebauungsplan- und Planfeststellungsverfahren
  • Planung und Durchführung von Überwachungsmaßnahmen
  • konzeptionelle, sachgebiets- beziehungsweise abteilungsweite Arbeiten zu immissionsschutz-, wasser- und abfallwirtschaftlichen Themen und Grundsatzfragen
  • Auswertung von Gutachten zu Schall-, Licht- und sonstigen Immissionen
  • Betreuung schwieriger Einzelfälle, insbesondere aus dem Bereich der Entsorgungsbranche

Wir erwarten von Ihnen:

Vorausgesetzt wird:

Die Aufgabenwahrnehmung erfordert ein abgeschlossenes Studium (Diplom Ingenieurin beziehungsweise Ingenieur Fachhochschule oder Bachelor) mit umweltrelevanten Inhalten, insbesondere Immissionsschutz, Wasser- oder Abfallwirtschaft, zum Beispiel der Studiengänge Umweltingenieur, Umwelttechnik, Verfahrenstechnik, Bauingenieurwesen (Tiefbau/Wasserbau), Chemieingenieurwesen, Versorgungstechnik, Maschinenbau, oder Erdwissenschaften.

Hierüber sollten Sie verfügen:

  • Erfahrung in der Deponietechnik
  • umfassende Kenntnisse des Deponierechtes zur Genehmigung, Stilllegung und Überführung in die Nachsorge sowie Entlassung aus der Nachsorge
  • Erfahrung in der medienübergreifenden Betreuung von Industrie- und Gewerbebetrieben bzgl. der Aspekte Immissionsschutz, Wasser- und Abfallwirtschaft
  • Kenntnisse der rechtlichen und fachlichen Grundlagen der Wasser- und Abfallwirtschaft sowie des Immissionsschutzes
  • praktische Erfahrungen auf den Gebieten der Abfallwirtschaft und des Immissionsschutzes durch eine entsprechende Berufsausbildung und Berufserfahrung
  • Besitz eines Pkw-Führerscheins und Bereitschaft, die von der Stadt Köln zur Verfügung gestellten Personenkraftwagen für Ortstermine zu benutzen
  • neben der fachlichen Qualifikation und einem überdurchschnittlichen Engagement erfordert die Aufgabenwahrnehmung eine gute Auffassungsgabe, Durchsetzungsvermögen sowie ein hohes Maß an Verhandlungsgeschick sowie eine effektive und am Ergebnis orientierte Arbeitsweise
  • es wird erwartet, dass Bewerberinnen beziehungsweise Bewerber im Innen- und Außenverhältnis sicher auftreten und über eine hohe soziale Kompetenz verfügen
  • besondere Bereitschaft sich der Belange der Beschäftigten anzunehmen (zum Beispiel in dem die Ziele der Inklusionsvereinbarung forciert werden)

Wir bieten Ihnen:

Die Stelle ist bewertet nach Entgeltgruppe 11 des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst (TVöD).

Die individuelle Eingruppierung erfolgt gemäß tariflicher Regelungen.

Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 39 Stunden.

Ihre Bewerbung:

Weitere Auskünfte erteilt Frau Wieland, Telefon 0221 / 221-24219.

Bewerbungen senden Sie bitte bis zum 4. August 2019 unter Angabe der Kennziffer 1045/18-08 an:

Stadt Köln
Umwelt- und Verbraucherschutzamt
zu Händen Frau Wieland
Willy-Brandt-Platz 2
50679 Köln

oder bevorzugt per E-Mail an:

57-Bewerbungen@Stadt-Koeln.de

Bei Übermittlung per E-Mail versenden Sie die Bewerbungsunterlagen bitte als eine Datei in PDF-Format in möglichst geringer Datengröße.  

Die Stadt Köln fördert die Gleichstellung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und begrüßt deshalb Bewerbungen von Frauen und Männern, unabhängig von deren ethnischer, kultureller oder sozialer Herkunft, Alter, Religion, Weltanschauung, Behinderung oder sexueller Identität.

Die Stadt Köln hat sich selbst verpflichtet, den Anteil von Frauen in Leitungsfunktionen und unterrepräsentierten Berufsbereichen - insbesondere MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) - zu erhöhen. Frauen sind deshalb ausdrücklich angesprochen und gebeten, sich zu bewerben.

Zudem sollen sich die individuellen Arbeitszeitwünsche von Männern und Frauen mit Familienpflichten in allen Ebenen wiederfinden.

Schwerbehinderte und gleichgestellte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung besonders berücksichtigt.

Die Stadt Köln ist Trägerin des Prädikats TOTAL E-QUALITY - Engagement für Chancengleichheit von Frauen und Männern sowie des Zusatzprädikats DIVERSITY.

Datenschutzhinweise zum Bewerbungsverfahren