Beim Amt für Informationsverarbeitung ist im neu gegründeten Kompetenzzentrum Geoinformationssysteme eine Stelle im Projekt- und Implementierungsmanagement (m/w/d) zu besetzen.  

Das Amt für Informationsverarbeitung als zentraler IT-Dienstleister der Stadtverwaltung versteht sich als Gestalter der Digitalisierungsvorhaben in der Stadt Köln und agiert als Volldienstleister mit einem umfangreichen Aufgabenspektrum. Es stellt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung, Mitgliedern des Rates sowie den Fraktionen und Bezirksvertretungen eine moderne Informations- und Kommunikationsinfrastruktur zur Verfügung und betreibt IT-Anwendungen in den Schulen der Stadt, für städtische Betriebe und im Rahmen der interkommunalen Kooperation auch für andere Kommunen in Nordrhein-Westfalen.  

Das Kompetenzzentrum Geoinformationssysteme hat die Aufgabe, ein zentrales, leistungsstarkes, modernes und zukunftsorientiertes Geoinformationssystem (GIS) in Internet und Intranet bereit zu stellen.

Das Aufgabengebiet umfasst im Wesentlichen:

  • Umsetzung von Kundenprojekten zur Visualisierung im Geoportal
  • Harmonisierung und Konsolidierung der gesamtstädtischen Geodateninfrastruktur
  • Konzentration des fachlichen Knowhows sowie Minimierung der Schnittstellen
  • einheitliche Beratung zu verschiedenen GIS-Angeboten und -Einsatzfeldern für Dienststellen und Fachexperten
  • Entwicklung einer gesamtstädtischen Strategie zur Bereitstellung und Anbindung von Datenquellen zur Erweiterung des Angebots von Geodiensten (Internetauftritt, OpenData Plattform)  

Wir erwarten von Ihnen:

Vorausgesetzt wird:

  • bei Tarifbeschäftigten ein erfolgreich abgeschlossenes einschlägiges Hochschulstudium in einer der Aufgabenwahrnehmung dienlichen Fachrichtung (zum Beispiel der Geoinformatik, Geographie, Informatik, Wirtschaftsinformatik, Geodäsie, Vermessungswesen) oder
  • nachgewiesene gleichwertige Fähigkeiten und Erfahrungen oder
  • der erfolgreiche Abschluss des Verwaltungslehrgangs zwei (ehemals Angestelltenlehrgang zwei (AL II)
  • bei Beamtinnen und Beamten die Befähigung für die Laufbahngruppe 2 des nichttechnischen Verwaltungsdienstes (ehemals gehobener Dienst)

Hierüber sollten Sie verfügen:

  • Erfahrungen im Management von anspruchsvollen Projekten
  • spezielle Kenntnisse in einem Geo-Fachthema (zum Beispiel 3D, Fernerkundung)
  • sehr gutes Verhandlungsgeschick und Überzeugungsvermögen
  • hohe Kooperationsbereitschaft, Teamorientierung und Kommunikationsfähigkeit
  • Leistungsbereitschaft und Flexibilität  

Für eine erfolgreiche Aufgabenerledigung ist weiterhin ein dienstleistungsorientiertes Auftreten unabdingbar, welches sich unter anderem in Serviceorientierung, Freundlichkeit, Zuverlässigkeit, qualifizierter Ausdrucksfähigkeit und gepflegtem Erscheinungsbild widerspiegelt.

Wünschenswert sind:

  • Kenntnisse in der Anwendung von DesktopGIS Produkten (zum Beispiel ArcGIS/ArcMap Desktop, ArcGIS Pro, QGIS) zur Erfassung, Aufbereitung, Analyse und Präsentation von Geodaten
  • Kenntnisse im Aufbau und Betrieb von service-orientierten Architekturen im GIS-Bereich
  • Kenntnisse im Bereich Mapserver
  • Grundkenntnisse in FME Desktop
  • Kenntnisse im Aufbau und Auswertung von Datenbanksystemen
  • Solide SQL-Kenntnisse
  • Grundkenntnisse zum Thema INSPIRE und Metadaten
  • Grundkenntnisse im Projektmanagement
  • Kenntnisse in Python, Javascript, PHP
  • Kenntnisse in der Verarbeitung von 3D-Daten
  • Kenntnisse in FME Server
  • Kenntnisse der ArcSDE Datenbank-Aufsätze für ORACLE und PostgreSQL
  • Kenntnisse in der Datenbankmodellierung
  • Kenntnisse in der Qualitätssicherung und im Softwaretesting für GIS-Anwendungen
  • Kenntnisse im Bereich der Softwareschulung (idealerweise im GIS-Umfeld) 

Wir bieten Ihnen:

Es erwartet Sie ein sicherer und zukunftsorientierter Arbeitsplatz in einem unbefristeten Beschäftigungsverhältnis. Die Vergütung erfolgt nach Entgeltgruppe 11 TVöD IKT (Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst, Informations- und Kommunikationstechnologie) beziehungsweise bei Beamtinnen und Beamten nach Besoldungsgruppe A 11, Laufbahngruppe 2 LBesG NRW (Landesbesoldungsgesetz für das Land Nordrhein-Westfalen, ehemals gehobener Dienst).

Bei Tarifbeschäftigten erfolgt die Eingruppierung gemäß der tariflichen Regelung.

Die Höhe des Entgeltes kann erfragt werden, es gilt die Entgelttabelle zum TVöD VKA (Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände).

Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt für Tarifbeschäftigte 39 Stunden und für Beamtinnen und Beamte 41 Stunden.

Das Amt für Informationsverarbeitung bietet in einem Dienstgebäude in zentraler Lage attraktive Arbeitsbedingungen mit aktueller Arbeitsplatzausstattung. Neben guten Entwicklungsperspektiven und -möglichkeiten durch Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen bieten wir die für den öffentlichen Dienst üblichen Sozialleistungen sowie flexible Arbeitszeiten und mobiles Arbeiten im Rahmen der gültigen Dienstvereinbarungen. Weiterhin besteht das Angebot des Erwerbs eines vergünstigten Job-Tickets für den öffentlichen Personennahverkehr.

Ihre Bewerbung:

Weitere fachliche Auskünfte erhalten Sie von Herrn Merz, Telefon 0221 / 221-31447.

Sollten wir Ihr Interesse geweckt haben, senden Sie bitte Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen

  • möglichst zusammengefasst als ein pdf-Dokument
  • unter Angabe der Kennziffer "120/7"
  • bis zum 3. Juni 2020

an die folgende E-Mail-Adresse:

12-bewerbungen@stadt-koeln.de

Bei im Ausland erworbenen Studienabschlüssen sind ein Nachweis über die Anerkennung (Gleichwertigkeit mit deutschen Abschlüssen) sowie eine beglaubigte Übersetzung beizufügen.  

Die Stadt Köln fördert die Gleichstellung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und begrüßt deshalb Bewerbungen von Frauen und Männern, unabhängig von deren ethnischer, kultureller oder sozialer Herkunft, Alter, Religion, Weltanschauung, Behinderung oder sexueller Identität.  

Die Stadt Köln hat sich selbst verpflichtet, den Anteil von Frauen in Leitungsfunktionen und unterrepräsentierten Berufsbereichen - insbesondere MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) - zu erhöhen. Frauen sind deshalb ausdrücklich angesprochen und gebeten, sich zu bewerben.  

Zudem sollen sich die individuellen Arbeitszeitwünsche von Männern und Frauen mit Familienpflichten in allen Ebenen wiederfinden.  

Schwerbehinderte und gleichgestellte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung besonders berücksichtigt.  

Die Stadt Köln ist Trägerin des Prädikats TOTAL E-QUALITY – Engagement für Chancengleichheit von Frauen und Männern sowie des Zusatzprädikats DIVERSITY.

Datenschutzhinweise zum Bewerbungsverfahren