Beim NS-Dokumentationszentrum ist ab sofort eine bis zum 31. Dezember 2019 befristete Stelle im Bereich der mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus bei der Info- und Bildungsstelle gegen Rechtsextremismus zu besetzen.

Seit 2008 führt die Info- und Bildungsstelle gegen Rechtsextremismus im NS-Dokumentationszentrum das über Bundesmittel geförderte Projekt "Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus im Regierungsbezirk Köln" durch. Die Mobile Beratung ist ein Angebot für Menschen, die sich gegen Rechtsextremismus engagieren wollen oder aufgrund von rechtsextremen Vorfällen handlungsunsicher sind und Unterstützung suchen. Sie versteht sich als Hilfe zur Selbsthilfe, bietet Hintergrundinformationen und erarbeitet gemeinsam mit den Hilfesuchenden Handlungsstrategien.

Das Aufgabengebiet umfasst im Wesentlichen:

  • anlassbezogene Beratung von Einzelpersonen und Gruppen im Regierungsbezirk Köln
  • Prozessbegleitung und Strategieentwicklung für Organisationen
  • Dokumentation von Beratungsprozessen
  • Konzeption, Planung und Umsetzung von Bildungsmaßnahmen im Rahmen von Beratungsprozessen
  • Recherche und Analyse rechtsextremer Aktivitäten im Regierungsbezirk
  • Netzwerkarbeit
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Verwaltungstätigkeiten und Berichtswesen

Wir erwarten von Ihnen:

Vorausgesetzt wird:

Abgeschlossenes (Fach-)Hochschulstudium (Bachelor, Diplom) in einer relevanten Fachrichtung (Sozialpädagogik, Politikwissenschaft, Pädagogik, Sozialwissenschaften oder Geschichte beziehungsweise vergleichbare Fachrichtungen).

Hierüber sollten Sie verfügen:

  • Fundierte Kenntnisse im Themenfeld extreme Rechte
  • Kenntnisse im Themenfeld Rassismus und Antisemitismus, Diversity und Demokratie
  • Erfahrung und Kompetenzen in Beratung sowie (politischer) Bildungsarbeit
  • Eigenverantwortliches und strukturiertes Arbeiten
  • Teamfähigkeit, persönliches Engagement, soziale Kompetenz und Empathie

Wünschenswert ist:

  • Grundlegende Kenntnisse zur Geschichte des Nationalsozialismus
  • Erfahrungen in der Umsetzung von Projekten
  • Erfahrungen im Verfassen von Texten
  • Beherrschung der gängigen Office- und Internetanwendungen
  • Bereitschaft zur flexiblen Arbeitszeitgestaltung
  • Führerschein

Wir bieten Ihnen:

Die Stelle ist bewertet nach Entgeltgruppe 11 Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst.

Die Eingruppierung erfolgt gemäß der tariflichen Regelungen.

Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 28,5 Stunden.

Die Stelle ist bis 31. Dezember 2019 befristet.

Ihre Bewerbung:

Weitere Auskünfte erteilt Patrick Fels, Telefon 0221 / 221-27162.

Bewerbungen senden Sie bitte bis zum 24. Juli 2019 unter der Kennziffer "837/19-09" an:

NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln
Appellhofplatz 23-25
50667 Köln

oder per E-Mail an:

Bewerbung.nsdok@stadt-koeln.de

Die Stadt Köln fördert die Gleichstellung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und begrüßt deshalb Bewerbungen von Frauen und Männern, unabhängig von deren ethnischer, kultureller oder sozialer Herkunft, Alter, Religion, Weltanschauung, Behinderung oder sexueller Identität.

Die Stadt Köln hat sich verpflichtet, den Anteil von Frauen in Leitungsfunktionen und unterrepräsentierten Berufsbereichen zu erhöhen. Frauen sind deshalb ausdrücklich angesprochen und gebeten, sich zu bewerben.

Zudem sollen sich die individuellen Arbeitszeitwünsche von Männern und Frauen mit Familienpflichten in allen Ebenen wiederfinden.

Schwerbehinderte und gleichgestellte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung besonders berücksichtigt.

Die Stadt Köln ist Trägerin des Prädikats TOTAL E-QUALITY – Engagement für Chancengleichheit von Frauen und Männern sowie des Zusatzprädikats DIVERSITY.

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