Eine leistungsstarke Verkehrsinfrastruktur ist Grundvoraussetzung für das Gelingen einer modernen Gesellschaft. Mobilitätsansprüche von Mensch und Wirtschaft in einer Millionenstadt wie Köln stellen dabei hohe Anforderungen an die verkehrlichen Systeme und Abläufe. Zu einem leistungsfähigen Verkehrsnetz gehören hierzu neben einem flächendeckenden öffentlichen Personennahverkehr, auch eine Vielzahl von Ingenieurbauwerken wie Straßen- und Fußgängerbrücken, Tunnelbauwerke, Lärmschutzwände, unterirdische und oberirdische Stadtbahnanlagen, Hochbahnstrecken sowie Wasserbauwerke. Planung, Bau, Unterhaltung und Betrieb liegen zum großen Teil in der Verantwortung des Amtes für Brücken, Tunnel und Stadtbahnbau.  

Wir suchen ab sofort eine engagierte und motivierte Persönlichkeit (m/w/d) für den Aufgabenbereich Qualitäts- und Nachtragsmanagement.  

Zu den besonderen Aufgabenschwerpunkten zählen das Vorbereiten, Führen und Nachbereiten von anspruchsvollen Nachtragsverhandlungen in Infrastrukturprojekten in enger Abstimmung mit den Projektleitern.

Das Aufgabengebiet umfasst im Wesentlichen:

  • Nachtragsmanagement insbesondere für das Sanierungsprojekt Mülheimer Brücke
  • Inhaltliche Prüfung von Nachtragsangeboten (VOB) / Auftragserweiterungen (VGV, UVgO)
  • Vergaberechtliche Bewertung von Nachträgen (132 GWB)
  • Frühzeitiges Erkennen potentieller Nachtragssachverhalte
  • Unterstützung der Projektleitungen bei Nachtragsabwehr sowie der Früherkennung und -bewertung von Projektrisiken sowie Einleitung von Gegensteuerungsmaßnahmen (Projekt- und Risikomanagement)
  • Aufbereitung und Durchsetzung komplexer Nachtragsverhalte
  • Erstellung einer revisionssicheren Dokumentation mit Prüfablauf, -verfahren und Prüfungsergebnis sowie Führung der anspruchsrelevanten Vertragsdokumentation
  • Konzeptionelle Entwicklung von Handlungsempfehlungen zur Bearbeitung von komplexen Sachverhalten
  • Mitarbeit beim Aufbau eines Anti-Claim-Managements

Wir erwarten von Ihnen:

Vorausgesetzt wird:

Vorausgesetzt wird ein erfolgreich abgeschlossenes Studium des Bauingenieurwesens (FH-Diplom- oder Bachelor-Abschluss) in der Studienrichtung Baubetrieb. Andere Fachrichtungen können zugelassen werden, wenn eine mehrjährige Berufserfahrung und Sachkunde für das Aufgabengebiet nachgewiesen wird.

Hierüber sollten Sie verfügen:

  • mehrjährige Berufserfahrungen in der Bau- und Projektleitung von Ingenieurbauwerken
  • umfangreiche Kenntnisse im Bereich des Vergaberechts (VOB/A, GWB, UVgO), des Baurechts (BGB, Rechtsprechung; VOB/B), des Baubetriebs (Kalkulationskenntnisse, Bauablauf) sowie der  konstruktiven Ingenieurwesens (Bauwerkkenntnisse)
  • ein hohes Maß an Kreativität und Verhandlungsgeschick sowie die Befähigung zu lösungsorientierter Gesprächsführung
  • ein sehr hohen Grad an Selbstorganisation, Einsatzbereitschaft und Belastbarkeit
  • eine analytische und strukturierte Arbeitsweise mit qualitätsorientiertem Denken und Handeln
  • Durchsetzungsvermögen, Kooperations-, und Teamfähigkeit
  • sehr gute Ausdrucksweise in Wort und Schrift

Einsatzfreude und die Bereitschaft die Arbeitszeit entsprechend der Aufgabenstellung auch außerhalb der üblichen Arbeitszeiten (auch Nacht- und Wochenendarbeit) flexibel zu gestalten und somit über die regelmäßige Arbeitszeit hinaus tätig zu sein, wird vorausgesetzt.

Wünschenswert sind:

  • Erfahrungen im Nachtrags- und Anti-Claim-Management

Wir bieten Ihnen:

Die Stelle ist bewertet nach Entgeltgruppe 12 TVöD (Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst).

Die Eingruppierung erfolgt gemäß den tariflichen Regelungen.

Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 39 Stunden.

Die Einstellung erfolgt unbefristet.

Ihre Bewerbung:

Weitere Auskunft erteilt Frau Rode, Telefon 0221 / 221-39590.

Ihre aussagekräftige Bewerbung senden Sie bitte bis zum 31. Januar 2020 unter Angabe der Kennziffer "1419/19-08" an:

Stadt Köln
Amt für Brücken, Tunnel und Stadtbahnbau
Willy-Brandt-Platz 2
50679 Köln

oder per E-Mail an:

69-Bewerbungen@stadt-koeln.de

Sofern Sie eine Rücksendung von per Post eingereichten Bewerbungsunterlagen wünschen, legen Sie bitte einen ausreichend frankierten Rückumschlag bei.

Die Stadt Köln fördert die Gleichstellung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und begrüßt deshalb Bewerbungen von Frauen und Männern, unabhängig von deren ethnischer, kultureller oder sozialer Herkunft, Alter, Religion, Weltanschauung, Behinderung oder sexueller Identität.

Die Stadt Köln hat sich selbst verpflichtet, den Anteil von Frauen in Leitungsfunktionen und unterrepräsentierten Berufsbereichen - insbesondere MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) - zu erhöhen. Frauen sind deshalb ausdrücklich angesprochen und gebeten, sich zu bewerben.

Zudem sollen sich die individuellen Arbeitszeitwünsche von Männern und Frauen mit Familienpflichten in allen Ebenen wiederfinden.

Schwerbehinderte und gleichgestellte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung besonders berücksichtigt.

Die Stadt Köln ist Trägerin des Prädikats TOTAL-QUALITY – Engagement für Chancengleichheit von Frauen und Männern sowie des Zusatzprädikats DIVERSITY.

Datenschutzhinweise zum Bewerbungsverfahren