Tempo 30 heißt nicht nur mehr Verkehrssicherheit, weniger Gefahren, weniger Unfälle und weniger Verletzte! Tempo 30 führt auch zu mehr Umweltschutz, mehr Wohnqualität, weniger Lärm, weniger Abgasen und weniger Stress! In Köln wurden inzwischen 354 Tempo 30-Zonen eingerichtet.

Damit haben wir seit Ende der 80er-Jahre auf einer Fläche von über 8.800 Hektar Tempo 30-Zonen realisiert. Von den geplanten 450 Tempo 30-Zonen auf Kölner Stadtgebiet sind somit über zwei Drittel umgesetzt.

Hier die Vorzüge von Tempo 30 auf einen Blick:

  • Der Bremsweg bei Tempo 30 ist deutlich geringer als bei Tempo 50. Die Zahl der Unfälle mit Verletzten sinkt so dank Tempo 30 erheblich.
  • Bei 30 Stundenkilometern wird der Nahbereich viel besser wahrgenommen als bei 50 Stundenkilomtern.
  • Bei 30 Stundenkilometern müssen die Sicherheitsabstände nach vorn, hinten und zu den Seiten erheblich geringer sein, als bei 50 Stundenkilometern. Bei 30 Stundenkilometern geht alles mit viel weniger Platzbedarf.
  • In Tempo 30-Zonen machen Autos Platz für Fußgängerinnen und Fußgänger, weil sie auf der Fahrbahn abgestellt werden.
  • Messungen in Tempo 30-Zonen zeigen deutliche Lärmreduzierungen. Tempo 30 verringert den Lärm teils so, als würde die Verkehrsmenge halbiert. Langsamer ist aber auch sauberer. Untersuchungen haben die positive Wirkung auf die Schadstoffemissionen nachgewiesen.

Für den Radverkehr heißt Tempo 30 übrigens:

Wo immer es die Verkehrsverhältnisse zulassen, werden Einbahnstraßen in Tempo 30-Zonen für Radfahrerinnen und Radfahrer in Gegenrichtung freigegeben. Erlaubt wird dies durch eine entsprechende Beschilderung. Alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer müssen dort also jederzeit mit Gegenverkehr rechnen.