Pünktlich zum Start in die Fahrradsaison haben wir auch in diesem Frühjahr unser Fahrradquiz angeboten. Bis zum 31. Mai 2022 hatten Sie die Möglichkeit, Ihr Wissen zu den Radverkehrsregeln zu überprüfen. Ihr Gewinn? Ein Zuwachs an Sicherheit und Verständnis. Damit Sie die Fragen nochmal in Ruhe durchgehen können, finden Sie hier die Lösungen mit einer kurzen Erläuterung zu jeder Antwort.

1. Eintrag – Fahren im Bereich von Bahnschienen

© Stadt Köln

Also, ich weiß ja nicht, wie Ihnen das so geht. Immer, wenn ich über die Zülpicher Straße fahre, dann habe ich wegen der Schienen so ein komisches Gefühl. Mir haben schon viele erzählt, dass sie da richtig fies gefallen sind. Was mache ich denn am besten an solchen Straßen, damit mir das nicht passiert?

Leev Rita!

  • Du solltest im Schienenbereich aufmerksam und vorsichtig fahren. Besonders nach Regenschauern sind Schienen extrem rutschig.
  • Wenn du Schienen kreuzen musst, sollte das in einem möglichst großen, stumpfen Winkel erfolgen, damit das Rad nicht in die Schienen gerät und du stürzt.
  • Grundsätzlich ist es sicherer, zwischen den Schienen zu fahren. Hier ist mehr Platz und du bist nicht in Reichweite von parkenden Autofahrenden, die plötzlich die Tür aufreißen. 
     

Richtige Lösungen:

  • Du solltest im Schienenbereich aufmerksam und vorsichtig fahren. Besonders nach Regenschauern sind Schienen extrem rutschig.
  • Wenn du Schienen kreuzen musst, sollte das in einem möglichst großen, stumpfen Winkel erfolgen, damit das Rad nicht in die Schienen gerät und du stürzt.
  • Grundsätzlich ist es sicherer, zwischen den Schienen zu fahren. Hier ist mehr Platz und du bist nicht in Reichweite von parkenden Autofahrenden, die plötzlich die Tür aufreißen.

Erläuterung:

Im Bereich von Schienen drohen Radfahrenden verschiedene Gefahren: Es passiert schnell, dass ein Rad in die Schienen "einfädelt" und eine abrupte Vollbremsung verursacht wird. Ein Sturz ist dann fast unvermeidlich. Auch besteht die Gefahr, auf den Schienen auszugleiten, denn insbesondere nach Regen oder Schneeschauern sind sie sehr rutschig.

Radfahrende sollten Straßen mit Schienen daher besonders aufmerksam befahren. Um das "Einfädeln" zu vermeiden, sollten Sie die Schienen beim Queren in einem möglichst großen Winkel überfahren. Wenn sich neben den Schienen noch Längsparkplätze befinden, ist es für Sie sicherer, in der Mitte der Straßenbahnschienen zu fahren, auch wenn hier vorher die Schiene vorsichtig gekreuzt werden muss. Wenn Sie in der Mitte fahren, sind Sie nicht mehr in der Reichweite von Autofahrenden, die plötzlich die Türe öffnen. So haben Sie eine Unfallgefahr vermieden.

2. Eintrag – Parkplätze für Lastenfahrräder

© Stadt Köln

Mittlerweile ist es so, dass in Köln immer mehr Lastenfahrräder unterwegs sind. Das ist ja auch eine gute Sache. Schwierig wird es manchmal, wenn man sieht, wo die abgestellt werden. Mir ist aufgefallen, dass spezielle Schilder aufgestellt wurden. Wer darf denn hier eigentlich parken?

Leev Rita!

  • Die Beschilderung weist einen Fahrradabstellplatz aus, der ausschließlich für Lastenfahrräder gedacht ist. "Normale" Fahrräder dürfen hier nicht abgestellt werden.
  • Das ist eine Parkzone für Zweiräder. Hier dürfen Lastenfahrräder, "normale" Fahrräder, Motorräder und E-Scooter abgestellt werden.
  • Lastenfahrräder dürfen in Köln nur hier abgestellt werden und nirgendwo sonst.

Richtige Lösung:

  • Die Beschilderung weist einen Fahrradabstellplatz aus, der ausschließlich für Lastenfahrräder gedacht ist. "Normale" Fahrräder dürfen hier nicht abgestellt werden.

Erläuterung:

An Parkbereichen, die mit dem Zusatz "Lastenfahrräder" gemäß Straßenverkehrs-Ordnung ausgeschildert sind, dürfen Sie nur Lastenfahrräder parken. Das Abstellen und Parken von E-Scootern, Motorrollern oder auch "normalen" Fahrrädern ist hier nicht gestattet. Auch kleine Autos haben hier nichts verloren.

3. Eintrag – Parken auf Schutzstreifen

© Stadt Köln

Aber wenn wir gerade vom Parken sprechen: Gestern kam ich an der Bäckerei vorbei und da steht das Auto von der Schmitze Billa genau davor und mitten auf dem Schutzstreifen. Als ich sie später darauf anspreche, sagt sie, ich soll mich nicht so anstellen und sie darf das, weil sie nur kurz ein paar Brötchen holt. Jetzt frage ich mich, ob das so richtig ist.

Leev Rita!

  • Jetzt stell dich bitte nicht so an. Billa darf kurz auf dem Schutzstreifen parken, um Brötchen zu kaufen. So viel Zeit muss ja schließlich sein.
  • Wenn Billa im Auto wartet und einen anderen aussteigen lässt um Brötchen zu holen, dann darf sie das. Aber wenn sie selber das Auto verlässt, dann geht das nicht.
  • Billa darf auf dem Schutzstreifen nicht halten und nicht parken. Sie gefährdet damit Radfahrende.

Richtige Lösung:

  • Billa darf auf dem Schutzstreifen nicht halten und nicht parken. Sie gefährdet damit Radfahrende.

Erläuterung:

Das Halten und das Parken ist auf Schutz- und Fahrradstreifen nicht gestattet und kann mit einem "Knöllchen" geahndet werden. Da hilft es auch nichts, wenn Sie nur kurz ein Brötchen kaufen möchten oder Ihre*n Beifahrer*in losschicken. 

4. Eintrag – Der Holländische Griff

© PantherMedia/Kzenon

Und da wir immer noch vom Parken sprechen: Letztens wäre ich auf der Neusser Straße doch fast in eine Autotür gedonnert, die ausgerechnet der Jung vom Nachbar Hennes plötzlich aufgerissen hat. Das war ein Schreck, kann ich Ihnen sagen. Ich habe dem als erstes was vom "Holländischen Griff" erzählt. Aber vielleicht hätte ich ja auch selbst was machen können, damit das nicht so schnell passiert?

Leev Rita!

  • Zu deiner eigenen Sicherheit solltest du zu parkenden Autos einen Sicherheitsabstand von rund einem Meter einhalten. Gemessen wird das vom rechten Lenkerende aus.
  • Immer wenn du an einem parkenden Auto vorbeifährst, musst du klingeln.

Richtige Lösung:

  • Zu deiner eigenen Sicherheit solltest du zu parkenden Autos einen Sicherheitsabstand von rund einem Meter einhalten. Gemessen wird das vom rechten Lenkerende aus.

Erläuterung:

Mit ausreichend Sicherheitsabstand sinkt Ihr Risiko, von Autofahrenden erfasst zu werden, die plötzlich die Tür öffnen. Dieser Abstand wird mit ungefähr einem Meter angegeben und wird vom rechten Lenkerende aus gemessen.

Der Holländische Griff - Rücksicht mit Rückblick

5. Eintrag – Fahrradstraße

© Stadt Köln

Wir alle wissen ja, dass am Eigelstein immer Musik und Tanz ist. Jetzt wurde da aber auch eine Fahrradstraße eingerichtet. Ich finde das super. Mein Nachbar Hennes sagt, dass sich für Autofahrende nichts geändert hat und er da immer noch durchfahren kann, wann es ihm passt. Stimmt das und was muss ich beachten, wenn ich mit dem Rad da durchfahre?

Leev Rita!

  • Sollte Hennes ein Lieferfahrzeug fahren, dann darf er zwischen 6 und 11 Uhr hier einfahren. Für "normale" Autos ist es aber verboten.
  • Radfahrende dürfen hier immer nebeneinander fahren.
  • Radfahrende nehmen natürlich Rücksicht auf zu Fuß Gehende.
     

Richtige Lösungen:

  • Sollte Hennes ein Lieferfahrzeug fahren, dann darf er zwischen 6 und 11 Uhr hier einfahren. Für "normale" Autos ist es aber verboten.
  • Radfahrende dürfen hier immer nebeneinander fahren.
  • Radfahrende nehmen natürlich Rücksicht auf zu Fuß Gehende.

Erläuterung:

Auf dem Eigelstein ist eine Fahrradstraße eingerichtet worden. Der gewerbliche Lieferverkehr darf hier nur werktags zwischen 6 und 11 Uhr durchfahren. Das gilt nur für entsprechende Lieferfahrzeuge, nicht für private Pkw. Als Radfahrende dürfen Sie nebeneinander fahren, dennoch sollte die Rücksichtnahme gegenüber zu Fuß Gehenden selbstverständlich sein.

6. Eintrag – Im Kreisverkehr

© Stadt Köln

Anders als in der Fahrradstraße ist es im Kreisverkehr. Mein Schatzemann sagt, dass man dort auch ein paar Sachen beachten muss. Er hat sie mir alle erklärt, aber ich habe ihm beim Zuhören so tief in die Augen geguckt, dass ich alles vergessen habe. Können Sie mir weiterhelfen?

Leev Rita!

  • Du solltest die Fahrbahn im Kreisel zu deiner eigenen Sicherheit selbstbewusst mittig überfahren. Dann kann sich kein Auto neben dich drängen und besser gesehen wirst du auch.
  • Quetsche dich bei der Einfahrt in den Kreisel nicht neben Fahrzeuge, die schon im Kreisel sind. Autofahrende rechnen bei der nächsten Ausfahrt nicht mit dir.
  • Rechne auch im Kreisel mit Fehlern anderer und sei bremsbereit.

Richtige Lösungen:

  • Du solltest die Fahrbahn im Kreisel zu deiner eigenen Sicherheit selbstbewusst mittig überfahren. Dann kann sich kein Auto neben dich drängen und besser gesehen wirst du auch.
  • Quetsche dich bei der Einfahrt in den Kreisel nicht neben Fahrzeuge, die schon im Kreisel sind. Autofahrende rechnen bei der nächsten Ausfahrt nicht mit dir.
  • Rechne auch im Kreisel mit Fehlern anderer und sei bremsbereit.

Erläuterung: 

Warten Sie bei der Einfahrt in den Kreisverkehr eine ausreichend große Lücke ab. Wer unmittelbar neben anderen Fahrzeugen in den Kreisverkehr einfährt oder sich neben Fahrzeuge drängelt, die schon im Kreisel sind, bringt sich in Gefahr. Wenn Autofahrende an der nächsten Ausfahrt den Kreisel verlassen und Sie nicht bemerken, besteht die große Möglichkeit, dass Sie geschnitten oder abgedrängt werden.

Befahren Sie mit dem Rad die Fahrbahnmitte des Kreisels. So können Sie verhindern, dass sich Fahrzeuge neben Sie drängen und Sie möglicherweise bei der nächsten Ausfahrt schneiden.

7. Eintrag – Fahren auf dem Gehweg

© Stadt Köln

Gestern bin ich mit dem Fahrrad über die Niehler Straße gefahren und auf einmal hängt Nachbar Hennes mit seinem neuen SUV hinter mir und ist am Hupen, macht Theater und brüllt, ich soll auf dem Radweg fahren. Ich habe mir dann die Schilder nochmal angeguckt und bin immer noch der Meinung, dass ich im Recht bin.

Leev Rita!

  • Du kannst hier entweder auf der Fahrbahn oder auf dem für Radfahrende freigegebenen Fußweg fahren. Auf dem Fußweg allerdings nur im Schritttempo.
  • Hennes hat Recht. Radfahrende dürfen hier nicht auf der Fahrbahn fahren.
  • Radfahrende dürfen hier zwar auf der Fahrbahn fahren, aber wenn sich Autofahrende darüber ärgern, dann dürfen sie kräftig hupen und ganz laut schimpfen.

Richtige Lösung: 

  • Du kannst hier entweder auf der Fahrbahn oder auf dem für Radfahrende freigegebenen Fußweg fahren. Auf dem Fußweg allerdings nur im Schritttempo.

Erläuterung:

Ist ein Gehweg für Radfahrende freigegeben, müssen Sie diesen Bereich mit besonderer Vorsicht und Rücksicht gegenüber den zu Fuß Gehenden und nicht schneller als in Schrittgeschwindigkeit befahren. Die Beschilderung "Gehweg – Radfahrer frei" beinhaltet aber nicht, dass Sie hier fahren müssen. Sie können vielmehr wählen, ob sie auf der Fahrbahn oder dem Gehweg fahren.

8. Eintrag – Gemeinsamer Geh- und Radweg

© Stadt Köln

Ich fahre ja mit dem Fahrrad gerne über die Hohenzollernbrücke. Da ist es aber manchmal ganz schön voll mit den ganzen Menschen, die Köln besuchen, und ihren Liebesschlössern. Die Stadt hat da einen gemeinsamen Geh- und Radweg eingerichtet. Aber wie schnell darf ich denn hier fahren? Selbst Verliebte sind ja manchmal ganz schön krakeelig, wenn ich an ihnen vorbeiflitze.

Leev Rita! 

  • Auch für dich als Radfahrerin gilt die angepasste Fahrweise. Du darfst also nur so schnell fahren, wie du niemanden gefährdest. Manchmal ist das dann eben sehr langsam oder du solltest schieben.
  • Wozu hast du eine Klingel? Gas geben und den Weg freiklingeln.
  • Wenn du hier fährst, dann bitte immer nur in Schrittgeschwindigkeit. Ist es voll, dann musst du dein Rad schieben.

Richtige Lösung:

  • Auch für dich als Radfahrerin gilt die angepasste Fahrweise. Du darfst also nur so schnell fahren, wie du niemanden gefährdest. Manchmal ist das dann eben sehr langsam oder du solltest schieben.

Erläuterung:

Die Hohenzollernbrücke ist als gemeinsamer Geh- und Radweg für zu Fuß Gehende und Radfahrende ausgewiesen. Beide Gruppen sind damit grundsätzlich gleichberechtigt unterwegs. Damit gibt es keine Vorgabe, wie schnell Radfahrende fahren dürfen. Dennoch dürfen Sie nicht so schnell fahren, wie Sie wollen. Sie unterliegen § 1 der Straßenverkehrs-Ordnung, der die "angepasste Fahrweise" vorsieht. Es ist nicht so, dass Radfahrende immer im Schritttempo fahren müssen, wie viele der Einsendenden vermuteten. Sie dürfen aber nur so schnell fahren, wie Sie niemanden gefährden. Je nach Verkehrslage dann auch nur im Schritttempo.

9. Eintrag – Für den Radverkehr geöffnete Einbahnstraßen

© Stadt Köln

Gestern bin ich mit dem Fahrrad durch Nippes gefahren. Da ist ja immer was los, kann ich Ihnen sagen. Viele Einbahnstraßen sind ja für uns Radfahrende freigegeben. Da kommt mir ein dicker Transporter entgegen und überhaupt, war das alles sehr eng. Was mache ich denn dann?

Leev Rita!

  • Als Radfahrerin musst du hier warten und den Transporter durchfahren lassen.
  • Der Transporter muss halten und dich durchfahren lassen, denn du bist ja kleiner, schwächer und vor allem umweltbewusst.
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Richtige Lösung:

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Erläuterung:

Viele kennen diese Situation: Eine Einbahnstraße ist für den Radverkehr geöffnet und Sie dürfen damit gegen die Hauptrichtung fahren. Kommen Ihnen aber breitere Fahrzeuge oder gar ein Lastkraftwagen entgegen, dann reicht der Platz nicht für beide aus. Was tun? Eine hieb- und stichfeste Vorschrift, die den Begegnungsverkehr in engen Straßen regelt, sieht die Straßenverkehrs-Ordnung nicht vor. Hier greift allenfalls die Vorgabe der allgemeinen Rücksichtnahme aus § 1 der Straßenverkehrs-Ordnung. Grundsätzlich müssen sich die beiden Verkehrsteilnehmenden verständigen, wer fährt und wer hält. Verschiedene Stimmen sagen dazu auch, dass es den wendigeren und kleineren Radfahrenden, die die Einbahnstraße als Ausnahme befahren, auch eher zugemutet werden kann, kurz anzuhalten oder in eine Lücke auszuweichen. Ein Anspruch darauf besteht aber nicht.

10. Eintrag – Vorfahrtsregeln

© Stadt Köln

Hier ist wieder Ihre Lieblingsfrage, mit der ich allen auf die Nerven gehe. Aber im letzten Jahr haben es viele wieder nicht gewusst und ich frage jetzt so lange, bis Sie es alle können. Wer hat denn hier Vorfahrt?

Leev Rita! 

  • Der Radfahrer mit dem blauen Kreis, der den Radweg in der vorgegebenen Fahrtrichtung befährt, hat Vorfahrt.
  • Der Radfahrer mit dem roten Kreis, der den Radweg entgegen der erlaubten Fahrtrichtung befährt, hat ebenfalls Vorfahrt. Er bringt sich aber in große Unfallgefahr.
  • Die Person im grauen Auto hat Vorfahrt.

Richtige Lösungen:

  • Der Radfahrer mit dem blauen Kreis, der den Radweg in der vorgegebenen Fahrtrichtung befährt, hat Vorfahrt.
  • Der Radfahrer mit dem roten Kreis, der den Radweg entgegen der erlaubten Fahrtrichtung befährt, hat ebenfalls Vorfahrt. Er bringt sich aber in große Unfallgefahr.

Erläuterung:

Autofahrende, die in eine vorfahrtsberechtigte Straße einbiegen wollen, müssen die Vorfahrt achten. Natürlich gilt die Vorfahrt auch für Radfahrende, die den begleitenden Radweg dieser Straße befahren. Oft wird aber verkannt, dass auch die Radfahrenden, die den Radweg entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung befahren, im Besitz der Vorfahrt sind.

Als "Geister-Radler*innen" bringen Sie sich in erhebliche Unfallgefahr, da diejenigen, die aus der angrenzenden Straße ausfahren, nicht mit Verkehr aus dieser Richtung rechnen. Ebenso können sich Behinderungen bis hin zu kritischen Situationen oder zu Unfällen für die Radfahrenden ergeben, die den Radweg in der korrekten Richtung befahren.